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Stadt Berlin setzt auf ökologische Beschaffung

  • 26.10.2012
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Der Berliner Senat wird vom kommenden Jahr an bei Aufträgen für Material und Dienstleistungen nicht nur auf den Preis, sondern auch auf ökologische Kriterien achten – ob bei Schreibgeräten oder dem Fuhrpark.

Die neue Verwaltungsvorschrift „Umwelt und Beschaffung“ enthält anspruchsvolle ökologische Kriterien für Büroartikel, aber auch technische Büroausstattung, Reinigungsmittel und -dienstleistungen, Straßenfahrzeuge, Großveranstaltungen, Stromausschreibungen sowie die Planung von Büro- und Verwaltungsgebäuden, teilte die Stadt mit. Die öffentlichen Einrichtungen des Landes Berlin beschaffen jährlich Produkte und Dienstleistungen in einem finanziellen Umfang von rund vier bis fünf Milliarden Euro. Bei der Auftragsvergabe könne ein erheblicher Beitrag für den Umweltschutz geleistet werden, indem umweltfreundliche Produkte und Materialien sowie umweltschonende Verfahren bei der Erfüllung von Leistungen konsequent bevorzugt werden, heißt es in der Begründung.

Mit den vorgelegten Regelungen werden ökologische und ökonomische Ziele miteinander verbunden: Eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Energieagentur belegt, dass beispielsweise durch die Beschaffung energieeffizienter IT-Geräte enorme Sparpotenziale vorhanden sind und so bis zu 80 Prozent des Stromverbrauches eingespart werden können. Die Verwaltungsvorschrift „Umwelt und Beschaffung“ ist am Dienstag vom Senat verabschiedet worden und wird zum Jahreswechsel 2013 in Kraft treten.

Kontakt: www.stadtentwicklung.berlin.de

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