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Studie zur „Kommunalen Beschaffung“

Die öffentliche Hand könnte laut einer KPMG-Studie Einsparungen in Milliardenhöhe realisieren und gleichzeitig Impulse für nachhaltiges Wirtschaften setzen, wenn sie ihre Beschaffungspotenziale richtig nutzen würde.

Wie die kürzlich veröffentlichte Studie „Kommunale Beschaffung im Umbruch“ zeigt, orientierten sich bislang nur 21 Prozent der großen Kommunen an übergreifenden Zielsetzungen. Die Studie des Instituts für den öffentlichen Sektor e.V. sowie des Fachbereichs Supply Chain Management & Procurement der KPMG AG veranschaulicht, wie deutsche Kommunen mit einer nachhaltigen Beschaffung umgehen und gibt Handlungsempfehlungen. Die Ergebnisse der Studie „Kommunale Beschaffung im Umbruch – Große deutsche Kommunen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Einkauf?“ aus insgesamt 56 Städten und Landkreisen legen nahe, dass nachhaltige Beschaffungsstrategien dringend notwendig sind, vielerorts jedoch noch Instrumente und Know-how zu ihrer Umsetzung fehlen.

„Dass viele Kommunen noch gar nicht die enormen Potenziale ihrer Beschaffung hinsichtlich einer Haushaltskonsolidierung erkannt haben, lässt auf ein fehlendes Gesamtkonzept schließen“, sagt Clemens Dicks, Partner SCM & Procurement Consulting bei der KPMG. „Ein immer wieder auftretender Kardinalfehler ist die späte Einbindung der Beschaffung und die Fixierung auf den Preis und weniger auf die Lebenszykluskosten und dem tatsächlichen Mehrwert der benötigten Produkte und Dienstleistungen. Das greift viel zu kurz. Die frühe Beschaffung sollte frühzeitig eingebunden sein, also bereits in der Haushaltsplanung. Das wäre ein erster Meilenstein und die Basis einer mehrwertorientierten Beschaffung, die sich auf Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten fokussiert. Um ein solches Handeln dauerhaft zu etablieren, bedarf es zudem veränderter Organisations- und Prozesslösungen in der Beschaffung.“ Die Studie kann unter de-publicgovernance@kpmg.de angefordert werden.

Kontakt: www.kpmg.de

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