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"Style ist geil": Erfolgreiches Messetrio in Frankfurt

Hohe Frequenz und Qualität auf Besucherseite haben die drei Konsumgütermessen Paperworld, Christmasworld und Beautyworld zum großen Erfolg für die rund 4000 Aussteller aus 66 Ländern gemacht.

Zum ersten Konsumgüter-Highlight des Jahres kamen nach Veranstalterangaben mehr als 100 000 Fachbesucher aus 153 Nationen nach Frankfurt am Main. Nach dem Schneechaos in Süddeutschland kamen in diesem Jahr etwas weniger Besucher aus dem Inland, gestiegen sei aber der Anteil ausländischer Gäste, der 2007 einen Wert von 57 Prozent erreicht hat (2006: 50 Prozent). Die Stimmung ist nach Messeangaben „so gut wie lange nicht mehr gewesen“ und zog sich quer durch alle drei Veranstaltungen und die unterschiedlichen Branchen. „Wir sind begeistert von der Messe. Wir haben den Kunden viel zu sagen und die Paperworld ist das Forum, dies in geballter Form zu machen. Es ist wichtig, den Kunden zu zeigen, warum wir optimistisch in die Zukunft blicken und hoffen, dass der Funke überspringt. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die Impulse, die hier gegeben wurden, in der Branche fortzusetzen. Es ist eine super Erfahrung in diesem Jahr: Wir sind eher skeptisch angereist, aber unsere Erwartungen wurden klar übertroffen. Die Entscheidung zu kommen, war 100 Prozent richtig und es ist gut, hier zu sein“, berichtet Martin Hoffmann, Generalbevollmächtigter Vertrieb vom Rückkehrer Herlitz PBS AG. Ein übergreifender Trend, der bereits im letzten Jahr erkennbar war, setzte sich in diesen Tagen in Frankfurt fort: Luxus und Wertigkeit sind beim Händler gefragt wie noch nie. „Nach ‚Geiz ist geil’ zählt jetzt das Motto ‚Style ist geil’ und bezahlbare Luxus-Kollektionen sind daher sehr beliebt“, beschreibt Nic Duysens, mit seinen Produkten Trendsetter im hochwertigen Accessoires-Bereich, die auffällige Nachfrage nach ausgesuchter Ware. „Die Händler sind optimistisch und geben mehr Geld für hochwertige Produkte aus“, bestätigt auch Edwin Henel, National Sales Manager bei der Zwilling J.A. Henckels AG aus Solingen. Dabei spielt die entsprechende Inszenierung der Marke und die dazu passende Geschichte eine wesentliche Rolle. Davon ist man auch beim Schreibgeräte-Hersteller Lamy überzeugt: „Nicht die Kaufkraft ist das Problem. Es geht vielmehr darum, Inszenierungen zu schaffen, die die Kauflust wecken“, beschreibt Ulvi I. Aydin, Director Sales Europe der C. Josef Lamy GmbH aus Heidelberg die aktuelle Situation im Handel. „Dem Handel von der Marke erzählen“ ist daher ein ausschlaggebendes Verkaufsinstrument und „das ist eigentlich nur hier auf der Paperworld möglich“, schließt sich Horst Brinkmann, Director International Marketing von der Schwan-Stabilo Schwanhäußer GmbH & Co. an.

Kontakt: www.messefrankfurt.com

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