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Inflation beeinflusst Verbraucherstimmung

Die Stimmung der deutschen Verbraucher kann ihr hohes Niveau nicht weiter verbessern, so die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für März.

Ein zuletzt unsicherer gewordenes internationales Umfeld sowie wachsende Inflationsängste haben im März dafür gesorgt, dass die Verbraucherstimmung leicht an Wert verloren hat. Diese Faktoren haben damit die nach wie vor günstigen Rahmenbedingungen für die Verbraucher, wie steigende Beschäftigung und Einkommen, überlagert. Dennoch bleibt das Niveau der Konsumstimmung weiterhin recht hoch. Mögliche Effekte der Natur- und Umweltkatastrophe in Japan können noch nicht berücksichtigt werden, da zum Zeitpunkt des verheerenden Erdbebens und seiner Folgen die Befragung bereits abgeschlossen war.

Sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung müssen somit Einbußen hinnehmen. Nach wie vor weist die Konsumneigung der Deutschen jedoch ein gutes Niveau auf. Allerdings zeigt die anziehende Inflation nun offenbar verstärkt Wirkung und sorgt dafür, dass die Anschaffungsneigung zuletzt zwei Monate in Folge nachgegeben hat. Laut der Marktforscher zeigt die Erfahrung, dass steigende Preiserwartungen der Konsumenten meist dämpfend auf die Konsumneigung wirken.

Damit wird der Aufwärtstrend des Konsumklimas vorerst gebremst. Trotz des kleinen Dämpfers wird der private Konsum auch in den kommenden Monaten eine wichtige Rolle für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung spielen. Seine Bedeutung wird noch wachsen, falls sich die Exporte aufgrund der steigenden Risiken im internationalen Umfeld nicht mehr so rasant entwickeln werden wie Wirtschaftsexperten noch vor einigen Wochen erwarteten. Die GfK bestätigt ihre Anfang Februar herausgegebene Prognose, wonach der private Konsum in diesem Jahr real um etwa 1,5 Prozent zulegen wird.

Kontakt: www.gfk.de

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