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HDE: Prävention schützt vor Diebstahl

Um Diebstähle und Raubüberfälle zu verhindern und aufzuklären, brauche der Einzelhandel wirksame Maßnahmen wie die Videoüberwachung von Verkaufsräumen.

Das erklärte Heribert Jöris, sozialpolitischer Experte des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik würden belegen, dass diese Präventionsmaßnahme des Handels Wirkung zeige. So sei die Zahl der bei der Polizei angezeigten Ladendiebstähle im vergangenen Jahr um 6,7 Prozent stark zurückgegangen. Jöris: „Die flächendeckende offene Videoüberwachung von Verkaufsräumen ist eine leider unverzichtbare Maßnahme zum Schutz des Eigentums der Einzelhandelsunternehmen und zur Abwehr und Aufklärung von Raubüberfällen. Wer dies pauschal als 'Bespitzelung' abtut, hat offensichtlich nicht verstanden, in welchem Ausmaß der Einzelhandel und auch die Beschäftigten Opfer der Kriminalität ist.“

Der HDE-Experte wies auf die hohe Dunkelziffer beim Ladendiebstahl hin. Sie liege bei über 90 Prozent. Dazu kämen pro Jahr noch etwa 1000 Raubüberfälle, bei denen oft auch Einzelhandelsmitarbeiter verletzt würden. Nur dem großen Engagement der Einzelhandelsunternehmen bei der Prävention sei es zu verdanken, dass die Zahl der gemeldeten Ladendiebstähle gesunken ist. Die Videoüberwachung der Verkaufsräume und der gut sichtbare Hinweis auf sie seien wesentliche Bestandteile dieser Präventionsmaßnahmen und würden auch von der Kriminalpolizei empfohlen. Videoüberwachung sei in vielen Fällen auch die einzige Möglichkeit, eine sichere Identifizierung und Überführung der Täter zu gewährleisten und so neue Straftaten zu verhindern.

Kontakt: www.hde.de

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