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Zahl der gefälschten 50-Euro-Scheine steigt

  • 30.07.2010
  • Monitor
  • Jörg Müllers

Falschgeld hat im ersten Halbjahr 2010 in Deutschland einen Schaden in Höhe von 1,9 Millionen Euro verursacht. Das sind rund 400 000 Euro mehr als im zweiten Halbjahr 2009.

Aber, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands HDE, „gemessen am Umsatz des Einzelhandels von 400 Milliarden Euro liegt der von Falschgeld verursachte Schaden nach wie vor im Promillebereich.“ Laut der Bundesbank ist in Deutschland von Januar bis Juni vor allem die Anzahl der gefälschten 50 Euro-Scheine gestiegen. Insgesamt wurden fast 20 Prozent mehr Falschgeldscheine entdeckt als im Vorjahreshalbjahr.

Ein Großteil des Schadens falle dort an, wo mit Bargeld bezahlt wird, also hauptsächlich im Einzelhandel, sagte Genth. Umfassende Präventionsmaßnahmen wie die Schulung des Kassenpersonals und der Einsatz von modernen Banknotenprüfgeräten seien daher wichtig. Der Handel solle dabei offensiv mit der Falschgelderkennung umgehen, sagte Genth: „Händler sollten die Scheine nicht im Verborgenen prüfen, sondern das Prüfgerät offen auf dem Tresen handhaben und alle Scheine prüfen. Damit signalisiert der Händler, dass Fälscher bei ihm keine Chance haben.“ Jedoch solle man bei der Verwendung eines Prüfgerätes auf Qualität achten. Empfehlenswert sei die Anschaffung von Geräten, die mehrere Merkmale eines Geldscheines testen und updatefähig sind. Diese würden einen weitaus besseren Schutz bieten, als zum Beispiel UV-Prüfgeräte. Fast drei Viertel aller Fälschungen würden unter UV-Licht nicht mehr erkannt.

Kontakt: www.hde.de

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