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Änderungen bei Batterien-Entsorgung

Mit dem Jahreswechsel müssen sich Handel und Verbraucher wieder auf einige Neuerungen einstellen – auch bei der Rückgabe von Batterien.

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) hat bekannt gegeben, dass ab 2014 das Rücknahmesystem erweitert und diversifiziert wird. Bisher haben Verbraucher ihre alten Batterien meist in den Supermarkt gebracht und in den dafür vorgesehenen grünen Rücknahmeboxen entsorgt. Mit den neuen Regelungen werden jedoch auch Büro- und Elektrohändler oder Baumärkte stärker zur Verantwortung gezogen. Batterien werden ab Januar in drei Kategorien unterteilt – herkömmliche Batterien, Hochenergiebatterien (die z.B. in Mobiltelefonen oder Laptops genutzt werden) und beschädigte Hochenergiebatterien. Erstere werden weiterhin in den grünen Rücknahmeboxen entsorgt, Hochenergiebatterien dagegen in Zukunft direkt bei den Verkäufern zurückgegeben.

Händler sollten ihre Kunden schon so früh wie möglich über diese neue Verordnung informieren und auch die Wichtigkeit des ordnungsgemäßen Recyclings von Batterien betonen. Die Entsorgung von Batterien im Hausmüll ist gesetzlich verboten, die konkreten Vorschriften zur Rückgabe von Batterien regelt in Deutschland das Batteriegesetz. Doch trotzdem werden immer noch weniger als die Hälfte aller verkauften Batterien tatsächlich durch die vorgesehenen Stellen eingesammelt – 2011 lag die Quote bei 43,2 Prozent. Ab 2014 sind die vier Rücknahmesysteme in Deutschland für Altbatterien (GRS Batterien, Rebat, ERP Deutschland und Öcorecell) verpflichtet, eine Quote von 45 Prozent zu erreichen. Verbraucher müssen also über die Verpflichtung zu einer korrekten Entsorgung von Batterien sowie auf die neuen Regelungen ab 2014 stärker aufmerksam gemacht werden.

Kontakt: www.grs-batterien.de/grs-batterien/unser-system.html

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