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Beschaffung in China oft teurer als gedacht

China hat sich als Beschaffungsmarkt für deutsche Unternehmen etabliert, aber nicht jedes Unternehmen profitiert dabei in gleichem Maße.

Das geht aus der Studie „Beschaffungslogistik im China-Geschäft. Kosten – Prozesse – Strategien“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Der Preisvorteil bei den aus China am günstigsten beschafften Produktgruppen im Vergleich zu Deutschland liegt demnach bei bis zu 50 Prozent.

Im Durchschnitt zahlen die befragten Unternehmen rund 19 Prozent weniger als in Deutschland, im ungünstigsten Fall aber auch knapp 2 Prozent mehr. Ursache dafür seien häufig Planungsfehler. So kalkulierten der Studie zufolge viele Unternehmen den Aufwand für den Transport nach Deutschland sowie die aufwändige Qualitätssicherung nicht mit ein. Die Fracht- und anderen Logistikkosten, wie Lagerungs- oder Reklamationskosten, machten etwa ein Drittel der gesamten Beschaffungskosten aus.

Kontakt: www.bme.de, www.pwc.de

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