BusinessPartner PBS

Die Umsätze verlagern sich

Wolfgang Möbus, Geschäftsführer InterES in Nürnberg
Wolfgang Möbus, Geschäftsführer InterES in Nürnberg

Die Branche steht mitten im Veränderungsprozess. Wie beurteilen Sie die Entwicklung in 2015?
Die PBS-Branche und das gesamte Branchenumfeld wurden in 2015 von den allseits bekannten Veränderungsprozessen begleitet. Die Anzahl der klassischen PBS-Fachgeschäfte hat weiter abgenommen. Somit zwangsläufig auch die Umsätze des PBS-Funktionsgroßhandels. Parallel hierzu hält die Verlagerung der PBS-Umsätze, vor allem beim Schulbedarf, in Richtung Drogeriemarkt-Filialisten wie Müller, Rossmann + Co. wie auch hin zur Großfläche und zu den Discountern weiter an. Erst dieser Tage bestätigte uns ein großer PBS-Markenhersteller, dass der gesamte PBS-Großhandel bundesweit, heute weniger als die Hälfte des Umsatzes tätigt, als Drogeriemarkt Müller alleine. Dennoch konnte die InterES nach vielen Jahren des Umsatzrückgangs in 2015 den Zentralregulierungs-Umsatz zumindest halten. Dies sichert uns ein sehr positives Gesamtergebnis, nimmt uns aber nicht die Sorgen der erkennbaren Entwicklungen.

Wie sind Ihre Erwartungen für 2016?
In 2016 werden sich die Rahmenbedingungen für uns nicht wesentlich ändern. Alle bekannten Entwicklungen werden sich eher beschleunigt fortsetzen. Wir haben aber durch unterschiedlichste Weichenstellungen alles getan, um die InterES in der Zukunft vor allen Dingen breiter und damit noch stabiler aufstellen zu können. Das stimmt uns sehr zuversichtlich. Unser Eigenmarken-Relaunch wird uns dabei zusätzlich helfen, neue Umsätze zu generieren. Die InterES mit der Summe ihrer Dienstleistungen und mit ihrer Eigenmarke Milan wird sich daher auch in 2016 sehr erfolgreich am Markt behaupten und positiv profilieren können.

www.inter-es.de