BusinessPartner PBS

Schwieriges Marktumfeld

Harald Pölz, Geschäftsführer PBS Deutschland
Harald Pölz, Geschäftsführer PBS Deutschland

Die Branche steht weiter im Veränderungsprozess. Wie lief es in Ihrem Unternehmen in den ersten drei Monaten des neuen Jahres?
Die ersten Monate haben bereits gezeigt, dass auch 2016 wieder ein anspruchsvolles Jahr wird. Der gesamte Markt gestaltet sich schwierig, sowohl im B2B- als auch B2C-Bereich. Durch kontinuierliche Preissenkungen mancher Mitbewerber wird es immer problematischer, ein vernünftiges Preisniveau zu halten. Mit der Umsatzentwicklung sind wir zufrieden, obwohl es in manchen Warengruppen noch Luft nach oben gibt.

Eines unserer größten internen Projekte ist derzeit die Entwicklung des neuen Büroprofi-Partner-Shops, der Anfang 2017 ausgerollt wird. Auch die Ausrollung der lokalen Version Cips3, unseres Warenwirtschaftssystems für Händler, ist voll im Gange. Die Resonanz der Händler, die Cips3 einsetzen, ist sehr positiv. Die Arbeiten an unserer Cips3-Kassenlösung für stationäre Händler sind nun ebenfalls abgeschlossen. Die ersten Installationen wurden bereits Anfang April durchgeführt.

Im April haben wir zudem unser neues Newsletter-System gestartet und gleichzeitig haben wir mit der Umsetzung der neuen Themenwelten begonnen. Gerade die Themenwelten sollen unsere Händler im Bereich Marketing und Vertrieb intensiv unterstützen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Büroprofi-Gruppe wächst. Die Mitgliederanzahl um zumindest zehn neue Partner zu erhöhen, war ein klar definiertes Ziel für das Jahr 2016. Hier liegen wir bereits über Plan. Die neue Homepage der Büroprofi-Partner wurde Anfang April online gestellt. Auch die Themenwelten werden unseren Partnern zur Verfügung gestellt, natürlich im Büroprofi-Layout.

Wie sind Ihre Erwartungen für die weiteren Monate in 2016?
Auch die weiteren Monate werden sicherlich eine Herausforderung. Der Markt stagniert und die vorhandenen Einzel- und Streckenhändler werden von den Großhändlern stark umworben. Auf den Punkt gebracht, das gesamte Marktumfeld gestaltet sich schwierig. Nichtsdestotrotz sind wir auch dafür gerüstet. Wir beschäftigen uns intensiv mit Sortimentserweiterungen, neuen Marketingmaßnahmen und Kundensystemen, um den Mehrwert und Kundennutzen weiter zu erhöhen. Diese Maßnahmen erfordern aber Zeit und Qualität. Speziell die geplanten Sortimentserweiterungen im Bereich Arbeitsschutz, Werkzeug sowie Betriebs- und Lagerausstattung sind sehr arbeitsintensiv und müssen im Vorfeld genau analysiert und geplant werden. Eine Sortimentserweiterung bringt ja nur dann den vollen Nutzen, wenn diese Sortimente umfangreich und vor allem in bestehende, automatisierte Prozesse integriert werden.

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