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Aus Smead wird Atlanta

Die beiden Smead-Manager Reiner Eckhardt und Hans Eisink haben im Rahmen eines Management-Buy-out das Europageschäft des US-amerikanischen Büro- und Organisationsmittel-Spezialisten Smead übernommen.

Mit der Marke Atlanta ehrgeizige Ziele gesteckt: Reiner Eckhardt (links) und Hans Eisink
Mit der Marke Atlanta ehrgeizige Ziele gesteckt: Reiner Eckhardt (links) und Hans Eisink

Mit der Marke Atlanta ehrgeizige Ziele gesteckt: Reiner Eckhardt (links) und Hans EisinkRückbesinnung auf alte Stärken: Das neue Unternehmen firmiert wieder unter dem „alten“ Namen Atlanta Office Products und richtet den Fokus auf die europäischen Aktivitäten. Reiner Eckhardt und Hans Eisink sind dabei gleichberechtigte Teilhaber des Unternehmens. „Durch den Schwerpunkt auf Europa und auf unsere Marken haben wir die Entscheidung getroffen, den Namen wieder auf Atlanta zu ändern. Der Name und die Marke stehen für hohe Qualität, Innovation und Ausrichtung auf den europäischen Markt“, so Hans Eisink, verantwortlich für das operative Geschäft im neuen Unternehmen. „Unsere klare Vision ist, ein führender europäischer Hersteller für innovative Büroorganisations-Produkte zu werden, mit einem hohen Maß an Markenbewusstsein und einer eindeutigen ökologischen Position.

Umfangreiches Programm: Der Fokus liegt auf Sortimenten mit Alleinstellungsmerkmalen.
Umfangreiches Programm: Der Fokus liegt auf Sortimenten mit Alleinstellungsmerkmalen.

Umfangreiches Programm: Der Fokus liegt auf Sortimenten mit Alleinstellungsmerkmalen.Unser Fokus liegt auf einer effizienten und effektiven europäischen Produktion, und wir werden diesen Vorteil aktiv vermarkten“, bestätigt Reiner Eckhardt, zuständig für die Bereiche Sales & Marketing, die Ausrichtung.

Hans Eisink (44) ist seit mehr als 18 Monaten im Unternehmen tätig und hat zuvor verschiedene Management-Funktionen in den Bereichen Logistik und Produktion ausgeübt, unter anderem bei der Cosmara BV (Teil der Bodycare Gruppe) und Ahold BV. Reiner Eckhardt (45) verfügt über umfangreiche Management- und Branchenerfahrung, so zuletzt vor seinem Einstieg bei Smead im August 2006 als General Manager/Direktor bei Office Depot und davor als Direktor bei Wacom.

Das Hauptquartier von Atlanta bleibt im niederländischen Hoogezand. Das Unternehmen verfügt über eigene Niederlassungen in den meisten europäischen Ländern – in Deutschland über die Tochtergesellschaft mit Sitz im niederrheinischen Nettetal – oder ist über ausgewählte Distributoren vertreten.

Der US-amerikanische Player Smead zieht sich damit nach der 1996 erfolgten Übernahme der damaligen Atlanta-Hoogezand wieder aus Europa zurück. Noch 2002 wurden alle Sortimente auf die Marke Smead umgestellt, Anfang dieses Jahres erfolgte die Rückbesinnung auf die Marke Atlanta.

www.atlanta-office.eu, www.smead.com

Nachgefragt ... ... bei Reiner Eckhardt, Atlanta Sales & Marketing

Herr Eckhardt, Smead war bislang mit einem recht umfangreichen Programm in Europa unterwegs. Was sind die Kernsortimente und Schwerpunkte der neuen Atlanta?

Wir werden uns klar auf Atlanta als Firmenname und Dachmarke sowie einige der lokalen Marken konzentrieren. Die Kernsortimente sind weiterhin die vier Produktkategorien Mobile Office und Bins (MOB);

Filing, Plastic Desk Accessories (PDA) sowie grafische Lösungen. Eine Range, von der wir uns noch viel versprechen, sind beispielsweise die in diesem Jahr eingeführten Produkte mit antimikrobakteriellen Eigenschaften, die unter anderem helfen, Ansteckungsgefahren zu minimieren.

In welchen Märkten sehen Sie besondere Chancen?

Die Konzentration liegt auf den Märkten, in denen wir bisher schon eine führenden Position haben oder diese schnell erreichen können. Im Fokus stehen die Niederlande/Belgien, die DACH-Region mit Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Frankreich, Italien und Teile von Skandinavien.

Was geschieht mit den bisherigen Produktionsstandorten in Europa?

Derzeit laufen Untersuchungen, welche Standorte in unsere Strategie passen und uns damit auch in Zukunft wettbewerbsfähig halten werden. Ein genereller, wichtiger Bestandteil unseres Geschäftsmodells ist, dass wir auch weiterhin in Europa produzieren wollen.

Welche Auswirkungen hat die neue Konstellation auf den Standort Nettetal und die Marktbearbeitung in Deutschland?

Wir analysieren gegenwärtig unsere Vertriebsstrukturen genau, wobei einzelne Länder sicherlich in Zukunft ein stärkeres Gewicht erhalten werden. Derzeit haben wir mit dem Team von Georg Bettin vor Ort in Deutschland eine ausgezeichnete Position im Markt.

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