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Pelikan unterstreicht Vorwärtsstrategie

Das Hannoveraner Unternehmen setzt auf neue Produkte und eine verstärkte Kommunikation zu und mit den Handelspartnern. Die internationale Ausrichtung mit den Marken Pelikan und Geha steht im Fokus.

Arno Alberty, Pelikan Europa-Vertriebs- und Marketingchef: „Die wesentlichenWeichen für die Neuausrichtung wurden gestellt.“
Arno Alberty, Pelikan Europa-Vertriebs- und Marketingchef: „Die wesentlichenWeichen für die Neuausrichtung wurden gestellt.“

Arno Alberty, Pelikan Europa-Vertriebs- und Marketingchef: „Die wesentlichenWeichen für die Neuausrichtung wurden gestellt.“Als eine erste Maßnahme für einen intensiveren Dialog hatte Pelikan Anfang Juli anlässlich des 170-jährigen Firmenjubiläums die Top-Händler in Deutschland im Bereich hochwertige Schreibgeräte zum „Spitzentreffen“ nach Hannover eingeladen. Bei der neuen „Initiative für hochwertiges Schreiben“ ist die Handschrift von Europa Vice President Arno Alberty und dem seit Mitte Mai aktiven Deutschland-Geschäftsführer Arno Telkämper zu erkennen. Dass Pelikan aufgrund des verstärkten Wettbewerbs etwas tun muss, hat man in der Hannoveraner Zentrale erkannt; „Profilierung über Innovationen“ lautet die Marschrichtung.

Beim „Spitzentreffen“ hatten die knapp 70 anwesenden Händler Gelegenheit, sich hautnah über neue Projekte zu informieren. Neben einem Blick hinter die Kulissen mit der Besichtigung der Schreibgeräte-Fertigung im Werk Vöhrum/Peine ging es besonders um die Vorstellung des neuen Shop-in-Shop-Systems, mit dem Pelikan Akzente am POS setzen will.

Arno Telkämper, seit Mitte Mai Pelikan Deutschland-Geschäftsführer: „Neue Produkte und das klare Denken in Kategorien stehen im Mittelpunkt.“
Arno Telkämper, seit Mitte Mai Pelikan Deutschland-Geschäftsführer: „Neue Produkte und das klare Denken in Kategorien stehen im Mittelpunkt.“

Arno Telkämper, seit Mitte Mai Pelikan Deutschland-Geschäftsführer: „Neue Produkte und das klare Denken in Kategorien stehen im Mittelpunkt.“Dazu hatte der Gastgeber in das Historische Museum in Hannover zur Sonderaustellung „Pelikan – ein Unternehmen schreibt Geschichte“ eingeladen. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen die Plakatentwürfe, die seit 1898 in Wettbewerben oder als Auftragsarbeiten entstanden sind. Von Februar bis Ausstellungsende Mitte Juli hatten weit mehr als 30 000 Besucher die Präsentation besucht und einen Überblick über zeitgeschichtliche Hintergründe rund um das Unternehmen gewonnen. „Aus der Vergangenheit schöpfen wir die Kraft für die Zukunft. Und diese werden wir gemeinsam auch weiterhin zum Vorteil für Handel und Endverbraucher gestalten“, resümiert Arno Telkämper beim „Spitzentreffen“ im Museum.

Die anschließenden Vorträge von Arno Alberty und Peter Stelmann, Leiter Verkauf Finewriting Instruments, führten nahtlos von der Vergangenheit zu aktuellen Themen rund um die Traditionsmarke und gaben Einblicke in die Zukunftsvisionen und konkreten Maßnahmen des Unternehmens.

Besonderes Highlight: Pelikan-Managerin Jana Freckmann präsentiert das neue Shop-Möbelsystem.
Besonderes Highlight: Pelikan-Managerin Jana Freckmann präsentiert das neue Shop-Möbelsystem.

Besonderes Highlight: Pelikan-Managerin Jana Freckmann präsentiert das neue Shop-Möbelsystem.Besonderes Highlight war die Enthüllung des Shop-Möbelsystem für hochwertige Schreibgeräte, das von Jana Freckmann aus dem internationalen Marketing in Szene gesetzt wurde. Das neuartige Design in Nussbaum mit hochwertigen Vitrinen und raffinierten Details fand Anklang bei den Händlern.

Ein Dinner im Landhaus Münchhausen rundete den Tag ab und bot Raum für geschäftliche und persönliche Gespräche in entspannter Atmosphäre. Anlässlich des Firmenjubiläums können sich Händler und Endverbraucher nach Angaben des Unternehmens im Herbst auf attraktive Produkte, Prämien, Gewinnspiele und Aktionen freuen.

„Spitzentreffen“ im Pelikan-Werk in Vöhrum: Die Besucher aus dem Handel waren von der Leistungsfähigkeit am Produktionsstandort Deutschland beeindruckt.
„Spitzentreffen“ im Pelikan-Werk in Vöhrum: Die Besucher aus dem Handel waren von der Leistungsfähigkeit am Produktionsstandort Deutschland beeindruckt.

„Spitzentreffen“ im Pelikan-Werk in Vöhrum: Die Besucher aus dem Handel waren von der Leistungsfähigkeit am Produktionsstandort Deutschland beeindruckt.Die Herausforderungen angenommen Pelikan hat die Versäumnisse der vergangenen Jahre erkannt und 2007 mit der Wiedervereinigung der Pelikan-Gruppe und damit der Zusammenführung von PBS und Hardcopy die Weichen gestellt, wie Arno Alberty betont. Nach der Akquisition der German Hardcopy AG und der Rückführung der Marke Geha sowie Investitionen in neue Länder und die Internationalisierung stehen jetzt neue Produkte und echte Innovationen im Blickpunkt. Laut dem Europa-Chef soll Pelikan vor allem wieder „als Innovator erkannt werden“. Neue Produkte wie das mit beachtlichem Erfolg eingeführte Schreiblernsystem „griffix” oder die „PowerPads” im Bereich Druckerzubehör unterstreichen die Ausrichtung. Dazu gehört unter anderem auch die verstärkte Endkundenansprache wie die TV-Kampage zur „griffix”-Einführung. Weitere Projekte wie die Aufstellung von „The New Geha“ sollen folgen. Auf der Agenda stehen, wie Arno Alberty hervorhebt, auch weitere Akquisitionen.

www.pelikan.com  

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