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Vorfahrt für nachhaltige Projekte

Der inhabergeführte Schreibgerätehersteller Schneider in Tennenbronn hat mehrere Umweltinitiativen gestartet. Das neueste Projekt macht die Angestellten mit Elektrofahrrädern mobil.

Schneider-Mitarbeiter mit vier neuen E-Bikes vor dem Hauptwerk in Tennenbronn.
Schneider-Mitarbeiter mit vier neuen E-Bikes vor dem Hauptwerk in Tennenbronn.

Schneider Schreibgeräte hat einen Fuhrpark von mittlerweile 18 E-Bikes aufgebaut, der den Mitarbeitern zur Verfügung steht, um zur Arbeit zu pendeln. Wenn sie sich verpflichten, mindestens 80-mal im Jahr mit dem Rad statt mit dem Auto zu fahren, wird ihnen das elektrounterstützte Fahrrad ohne Leihgebür überlassen. Auch die Nutzung in der Freizeit ist ausdrücklich erlaubt. Bei Schneider Schreibgeräte war die Belegschaft in den letzten Jahren gewachsen, so dass weitere Pkw-Stellplätze nötig wurden. Geschäftsführer Roland Schneider wollte jedoch den Firmenparkplatz nicht erweitern: „Unsere Natur ist zu schön, um sie mit Parkplätzen zu verbauen“, hatte er schon vor Jahren betont und zu den Hauptarbeitszeiten einen kostenlosen Firmenbus für die Mitarbeiter eingerichtet. Aus der eigenen Begeisterung für E-Bikes ist nun eine neue Aktion entstanden, die auch als Umweltziel in der aktuellen Umwelterklärung von Schneider eingetragen ist. Längerfristig sollen dadurch mindestens 20 000 Autokilometer vermieden werden. Die Erfüllung dieses Ziels wird bei der nächsten EMAS-Validierung durch einen unabhängigen Gutachter geprüft.

Seit 1998 betreibt Schneider eine professionelle Umweltpolitik nach dem Umwelt-Management-System EMAS. Alle drei Jahre erfolgt eine Umweltbetriebsprüfung durch einen unabhängigen, staatlich zugelassenen Gutachter und alle Umweltauswirkungen werden in der Umwelterklärung veröffentlicht.

Firmenchef Roland Schneider, Sandra Boser (MdL), Geschäftsführer Christian Schneider und Oberbürgermeister Thomas Herzog (v.l.) bei der Werksbesichtigung.
Firmenchef Roland Schneider, Sandra Boser (MdL), Geschäftsführer Christian Schneider und Oberbürgermeister Thomas Herzog (v.l.) bei der Werksbesichtigung.

Unlängst informierte sich auch die Landtagsabgeordnete Sandra Boser von den Grünen gemeinsam mit Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog über die Situation des Schreibgeräteherstellers. Bei einer Werksbesichtigung im Stadtteil Tennenbronn illustrierte Geschäftsführer Christian Schneider die Entwicklung vom reinen Minenhersteller zum Voll­sortiments­anbieter: „Wir setzen auf eine sehr hohe Fertigungstiefe an unseren beiden Fertigungsstandorten in Deutschland, um die durchaus anspruchsvollen technischen Voraussetzungen einer Schreibgerätefertigung in der eigenen Hand zu behalten. Dies ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen Marktbegleitern.“

„Breeze“ von Schneider: ergonomischer Patronenroller für lässiges Schreiben
„Breeze“ von Schneider: ergonomischer Patronenroller für lässiges Schreiben

Ausgezeichnetes Design

Der Schneider Patronenroller „Breeze“ war in diesem Jahr international und national bei mehreren Designpreisen erfolgreich. So wurde das Produkt Gewinner beim Wettbewerb „pro-K Produkt des Jahres“, ist vom Rat für Formgebung für den „German Design Award 2013“ nominiert worden und wurde zudem auf der ungarischen Fachmesse „Corwell Expo 2012“ durch Wahl von Fachhändlern mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet.

www.schneiderpen.de

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