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Weitere Konzentration im Papiergroßhandel

Bei Schneidersöhne stehen nach dem Erwerb der Papiergroßhandelsgruppe Papyrus durch Altor die Zeichen auf Wachstum. Bei einem Pressegespräch informierte das Management über grundlegende Entwicklungen.

Rainer Köster: „Mit dem starken Finanzinvestor Altor im Rücken können wir jetzt weiter ergebnisorientiert wachsen.“
Rainer Köster: „Mit dem starken Finanzinvestor Altor im Rücken können wir jetzt weiter ergebnisorientiert wachsen.“

Rainer Köster: „Mit dem starken Finanzinvestor Altor im Rücken können wir jetzt weiter ergebnisorientiert wachsen.“Der schwedische Finanzinvestor Altor hat von Stora Enso die Papiergroßhandelssparte Papyrus erworben, zu der unter anderem Schneidersöhne und Classen Papier in Deutschland sowie Sihl + Eika in der Schweiz gehören. „Durch die Unterstützung des neuen Eigentümers erhält Papyrus gute Möglichkeiten, weiter zu wachsen, sowohl in bereits bestehenden als auch neuen Märkten und Produktsparten“, so Rainer Köster, Senior Vice President Papyrus, zur aktuellen Situation.

Robert Matzke: „Im vergangenen Jahr hat Schneidersöhne in schwierigem Markt eine solide Entwicklung verzeichnen können.“
Robert Matzke: „Im vergangenen Jahr hat Schneidersöhne in schwierigem Markt eine solide Entwicklung verzeichnen können.“

Robert Matzke: „Im vergangenen Jahr hat Schneidersöhne in schwierigem Markt eine solide Entwicklung verzeichnen können.“Papyrus hat den Hauptsitz in Göteborg/ Schweden und wird auch zukünftig von dem bereits bestehenden Management-Team geleitet. Mit einem Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro in 2007 ist Papyrus bereits einer der führenden Papiergroßhändler in Europa. Der jährliche Absatz liegt bei 1,9 Millionen Tonnen Papier. Dabei ist man in 22 Ländern vertreten und beschäftigt 3100 Mitarbeiter. Wachstumsmöglichkeiten sieht Rainer Köster insbesondere in Osteuropa, durch europäische Logistiklösungen würden sich zudem eine ganze Reihe von Synergieeffekten ergeben.

„Als unabhängiger Papiergroßhändler können wir den Kunden gegenüber jetzt noch etwas neutraler auftreten als in der Vergangenheit. Wir haben damit die Möglichkeit, unsere Beratungskompetenz voll und ganz zugunsten unserer Kunden einzusetzen. Darüber hinaus stärkt unsere Abkopplung vom Papierhersteller unsere Unabhängigkeit gegenüber Lieferanten, womit wir auch in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht haben“, sieht auch Boris Borensztein, Geschäftsführer von Schneidersöhne Deutschland, den Einstieg von Altor als gute Nachricht.

Boris Borensztein: „Als unabhängiger Papiergroßhändler können wir den Kunden gegenüber noch neutraler auftreten.“
Boris Borensztein: „Als unabhängiger Papiergroßhändler können wir den Kunden gegenüber noch neutraler auftreten.“

Boris Borensztein: „Als unabhängiger Papiergroßhändler können wir den Kunden gegenüber noch neutraler auftreten.“Schneidersöhne ist mit zwölf Niederlassungen und fünf Verkaufsbüros hinter Igepa der zweitgrößte Papiergroßhändler Deutschlands. Rund 1300 Mitarbeiter realisierten im vergangenen Jahr (inklusive Classen Papier und Schneidersöhne Kuvert) einen Umsatz von 846 Millionen Euro und verkauften 912 000 Tonnen Papier. Schneidersöhne gehört seit 2005 zu Papyrus. Mit der Umsatzentwicklung zeigt sich Schneidersöhne-Geschäftsführer Robert Matzke bei einem Umsatzplus von 4,3 und einem Absatzwachstum von vier Prozent recht zufrieden, nicht aber mit der Margensituation aufgrund weiterer Kostenbelastungen wie im Bereich Energie und Transport.

Für die weitere Zukunft sehen Borensztein und Matzke weitere Veränderungen: „Die weitergehende Konzentration wird auch uns verändern, und die Kunden müssen sich auf weitere Preiserhöhungen einstellen.“

Mit dem neuen Finanzinvestor im Rücken sehen sie Papyrus und Schneidersöhne gut aufgestellt. Altor investiert in Unternehmen mittlerer Größe in Nordeuropa. Deswegen ist das Unternehmen bisher in Deutschland weniger bekannt, obwohl zu den Investoren auch deutsche Firmen wie Allianz, SEB und West LB gehören.

www.schneidersoehne.com,  www.papyrus.com,  www.altor.com

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