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Glaubwürdigkeit zählt

Für den Verbraucher spielt bei dem sensiblen Thema Umwelt die Glaubwürdigkeit eine zentrale Rolle. Wir fragten Avery-Zweckform-Marketing-Direktor Andreas Meyer, was man in Oberlaindern unter Nachhaltigkeit versteht.

Die Natur als Vorbild: Bei Avery Zweckform ist Umweltschutz Bestandteil eines übergeordneten Nachhaltigkeitskonzeptes.
Die Natur als Vorbild: Bei Avery Zweckform ist Umweltschutz Bestandteil eines übergeordneten Nachhaltigkeitskonzeptes.

Die Natur als Vorbild: Bei Avery Zweckform ist Umweltschutz Bestandteil eines übergeordneten Nachhaltigkeitskonzeptes.Herr Meyer, von Avery Zweckform sind im Markt verstärkt „grüne“ Etiketten zu sehen. Eine Einzelaktion – oder steht dahinter ein abgestimmtes Konzept?

Richtungsweisend: das Etikettensortiment mit FSC-Zertifizierung
Richtungsweisend: das Etikettensortiment mit FSC-Zertifizierung

Richtungsweisend: das Etikettensortiment mit FSC-ZertifizierungDas Thema Umweltschutz ist bei uns Bestandteil eines übergeordneten Nachhaltigkeitskonzepts. Das heißt: Nachhaltigkeit in der Produktion, in der Unternehmensführung und auf Produktebene. Verantwortlich Ressourcen einsetzen und wirtschaften ist für uns eine Unternehmensmaxime seit vielen Jahren – und nicht erst, seitdem es in aller Munde ist. Und das stellen wir immer wieder unter Beweis, zum Beispiel durch den Ausbau des Produktionsstandortes Deutschland mit modernster Logistik, Sicherung der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und aktive Unterstützung von lokalen sozialen Einrichtungen. Hinzu kommt die kontinuierliche Optimierung der Produktion: Unsere Fertigung läuft mittlerweile emissions- und wasserfrei unter Einsatz von umweltfreundlichen Farben und lösemittelfreien Klebstoffen ab. Gleichzeitig konnten wir unseren Energieverbrauch um zwanzig Prozent pro Jahr und den Produktionsausschuss unter acht Prozent senken. Dieser wird dann wiederum zu hundert Prozent wiederverwertet zu neuen, sinnvollen Endprodukten wie zum Beispiel Hygienepapier. Die Etiketten sind natürlich – historisch gewachsen und durch die Mehrheit der deutschen Verbraucher bestätigt – einer unserer Kernbereiche, in dem wir als absoluter Marktführer wegweisende Lösungen anbieten. Aus diesem Grund haben wir auch auf die weltweit führende, unabhängig agierende Organisation FSC gesetzt und unser Sortiment der Zertifizierung unterzogen. Ganz neu sind unsere Recycling-Etiketten, die vollständig aus Altpapier hergestellt und chlorfrei gebleicht sind, so dass die Umwelt so gering wie möglich belastet wird. Unser Sortiment ist aber natürlich deutlich größer, und so sind einige unserer Formularbücher bereits seit vielen Jahren mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

Welchen generellen Stellenwert hat das Thema Umwelt/Umweltschutz in Ihrem Unternehmen?

Andreas Meyer: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für unsere Umwelt im Berufsalltag dauerhaft zu stärken.“
Andreas Meyer: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für unsere Umwelt im Berufsalltag dauerhaft zu stärken.“

Andreas Meyer: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für unsere Umwelt im Berufsalltag dauerhaft zu stärken.“Wir sind auch deswegen als Vorreiter im Markt so überzeugend, weil wir uns kein grünes Deckmäntelchen umhängen, sondern uns auch selbst umfassend in die Pflicht nehmen. So recyceln wir zum Beispiel unseren Büroabfall, haben unser Heizsystem auf energiesparende Gas-Brennwert-Technik umgestellt, benutzen zentrale Drucker zwecks Energie- und Emissionsverringerung, nutzen grünen Strom aus regenerierbaren Energiequellen und arbeiten mit Energieberatern zusammen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Konjunkturkrise, Kurzarbeit und Kostensenkung sind derzeit vorherrschende Themen. Sehen Sie die Umweltorientierung als Langfristausrichtung?

Eine aktuelle Umfrage, die wir durchgeführt haben, bringt den Nachholbedarf in Sachen umweltfreundliches Büro an den Tag. Zu Hause, als Privatpersonen, trennen wir Müll und kaufen Bio-Produkte. Im Büro verhält es sich offenbar anders: Drei von vier Befragten gaben an, sich dort weniger umweltfreundlich zu verhalten, 80 Prozent sind jedoch überzeugt, dass das Verhalten im Büro einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt hat. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für unsere Umwelt im Berufsalltag dauerhaft zu stärken. Unsere Aktivitäten in diesem Jahr sind Teil einer langfristigen Positionierung, denn die große Nachfragewelle nach Öko-Produkten steht erst am Anfang. Hier steckt noch erhebliches Potenzial – auch für die PBS-Branche, ungeachtet der aktuellen Konjunkturkrise. Wichtig ist, sich rechtzeitig und glaubwürdig zu positionieren anstelle von kurzfristiger, oberflächlicher Taktik.

Naturnah: Avery Zweckform-Firmensitz im bayerischen Oberlaindern
Naturnah: Avery Zweckform-Firmensitz im bayerischen Oberlaindern

Naturnah: Avery Zweckform-Firmensitz im bayerischen OberlaindernGibt es bei Avery Zweckform in diesem Jahr verstärkt Aktivitäten, um den Endkunden für das Thema zu sensibilisieren?

Selbstverständlich, denn die Trend- und Marktforschungsergebnisse sind eindeutig: Wir setzen unsere führende Po-sition im Markt, zum Beispiel bei Etiketten, Formularbüchern und Fotopapieren, dafür ein, das Umweltbewusstsein jedes Einzelnen zu stärken. Über das gesamte Jahr hinweg führen wir eine groß angelegte Umwelt-Kampagne mit hohem ethischen Anspruch durch. Die Aktion haben wir zusammen mit Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai und ihrer Organisation „Green Belt Movement“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Helfen Sie mit, 100 000 neue Bäume zu pflanzen“ bietet jede Aktionspackung „Pro Nature“-Etiketten die Möglichkeit, einen Baum in Kenia zu pflanzen. Zudem werden wir das Bewusstsein schärfen durch unseren Aufruf zum „Grünen Büro“, in dem wir Büro-Anwender auffordern, umweltfreundliche oder energiesparende Tipps zu entwickeln, die wir dann später veröffentlichen werden. Und: Wir arbeiten an weiteren relevanten, umweltfreundlichen Produktlösungen.

www.avery-zweckform.de

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