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Kundennäher statt kundennah

Dass er bei seinen Kunden Wert darauf legt, „dicht dran zu sein“, steht Thomas Scharr auf die Stirn geschrieben. Nicht zuletzt deshalb schätzt der Geschäftsführer des gleichnamigen Büromarkts in Stuttgart die „Movables“ von Herma.

Der Scharr Büromarkt liegt im Gewerbegebiet Stuttgart-Weilimdorf. Zum Unternehmen, das rund 30 Mitarbeiter beschäftigt, gehören außerdem eine Papeterie und eine Buchhandlung. Geschäftsführer Thomas Scharr (links) und Jakub Stankiewicz, Leiter Einkauf, seh
Der Scharr Büromarkt liegt im Gewerbegebiet Stuttgart-Weilimdorf. Zum Unternehmen, das rund 30 Mitarbeiter beschäftigt, gehören außerdem eine Papeterie und eine Buchhandlung. Geschäftsführer Thomas Scharr (links) und Jakub Stankiewicz, Leiter Einkauf, sehen die Nähe zum Kunden als wichtigsten Erfolgsfaktor.

Der Scharr Büromarkt liegt im Gewerbegebiet Stuttgart-Weilimdorf. Zum Unternehmen, das rund 30 Mitarbeiter beschäftigt, gehören außerdem eine Papeterie und eine Buchhandlung. Geschäftsführer Thomas Scharr (links) und Jakub Stankiewicz, Leiter Einkauf, sehen die Nähe zum Kunden als wichtigsten Erfolgsfaktor.„Die Nähe zum Kunden ist unser wichtigster Erfolgsfaktor“, erklärt Thomas Scharr die Philosophie seines Unternehmens. Aus diesem Grund liegt der Scharr Büromarkt im Gewerbegebiet Stuttgart-Weil-imdorf. Hier sind rund 20 000 Menschen in rund 260 Betrieben beschäftigt, darunter Weltkonzerne und große mittelständische Unternehmen. „80 Prozent unserer Kundschaft sind Industriekunden: Geschäftsführer, Sekretärinnen, Büroboten. Und die wollen Marken, weil sie Sicherheit geben und für gleichbleibend hohe Qualität bürgen“, sagt Scharr. Deshalb ist Herma seit Gründung des Unternehmens im Jahre 1936 dabei, aber auch weil „sie dicht dran sind an uns“, so Scharr über Herma-Mitarbeiter und -Produkte. Er schätzt, dass sein eigener Anspruch nach optimaler Kundennähe auch vom Unternehmen gelebt wird, was die Wünsche sowohl der Händler als auch der Anwender angeht. „Herma Movables“ unterstreichen das. „Diese Etiketten sind für unterschiedlichste, auch und gerade für ungewöhnliche Anwendungen geeignet“, freut sich Jakub Stankiewicz, Leiter Einkauf beim Scharr Büromarkt. „Ich selbst nutze sie als Haftnotiz oder Merkzettel im Büro und zu Hause.“ Sogar auf seinem Briefkasten haften sie seit Wochen sicher, obwohl der Außenbereich kein ausgewiesenes Anwendungsfeld ist.

Jakub Stankiewicz: „Industriekunden wollen Marken, weil sie Sicherheit geben und für gleichbleibend hohe Qualität bürgen.“
Jakub Stankiewicz: „Industriekunden wollen Marken, weil sie Sicherheit geben und für gleichbleibend hohe Qualität bürgen.“

Jakub Stankiewicz: „Industriekunden wollen Marken, weil sie Sicherheit geben und für gleichbleibend hohe Qualität bürgen.“Lösungen auch für ausgefallene Bedürfnisse – das erwarten Anwender von einer starken Marke, und das ist man bei Scharr von Herma gewohnt. „Industriekunden fragen bei uns auch mal Sonderanfertigungen an. Im vergangenen Jahr zum Beispiel benötigte ein Kunde Etiketten mit einer speziellen US-Zertifizierung. Herma hatte die Lösung“, so Stankiewicz. Der führende Selbstklebespezialist aus Stuttgart ist dafür prädestiniert. Als einziges Unternehmen der Branche verfügt er laut Firmeninfo über eine durchgängige Know-how-Kette von der Herstellung der Haftverbunde über Selbstklebeprodukte bis zu Etikettiermaschinen. Das ermöglicht die Realisierung anspruchsvoller Materialien: Bei den „Movables“ kommt zum Beispiel eine neuartige Klebetechnologie zum Einsatz. Nur so können sie bisher unvereinbare Eigenschaften kombinieren. Sie haften vollflächig und sicher auf unterschiedlichsten Oberflächen, lassen sich dennoch rückstandsfrei wieder abziehen und sind repositionierbar, weil sie mehrfach wieder haften. „Wir haben die neuen Etiketten gleich nach Markteinführung ins Sortiment aufgenommen“, sagt Scharr. Testbögen sind in seine Wandpräsentation integriert, damit Kunden den Mehrwert durch Ausprobieren erfahren können. Aber ein neues Produkt ist immer auch erklärungsbedürftig. Deshalb setzt Thomas Scharr auf die kompetente und umfassende Beratung von Anwendern. „Das ist einer der Vorteile des Fachhandels: Wir können beraten“, sagt Scharr. Bei mehr als 10 000 Bürobedarfsartikeln auf 800 Quadratmetern ist das umso wichtiger.

Aber nicht nur mit Blick auf die Produkte sind Herma und Scharr ein eingespieltes Team, auch bei Maßnahmen zur Kundenbindung legen sie dieselben Maßstäbe an: kompetent, ausgefallen und nah. „Wir haben eine Fahrradtour mit unseren Kunden veranstaltet. Herma hat uns dabei aktiv unterstützt. Etiketten wiesen den Weg durch Stuttgart, und Herma-Mitarbeiter traten sogar mit in die Pedale. Das kommt gut an – auch bei unseren Kunden, die sich über den direkten Kontakt zu einem Markenhersteller freuen“, betont Scharr.

„Da kamen Kunden zu uns und sagten, sie hätten ein außergewöhnliches Plakat gesehen“, so Thomas Scharr zur Plakat-Aktion.
„Da kamen Kunden zu uns und sagten, sie hätten ein außergewöhnliches Plakat gesehen“, so Thomas Scharr zur Plakat-Aktion.

„Da kamen Kunden zu uns und sagten, sie hätten ein außergewöhnliches Plakat gesehen“, so Thomas Scharr zur Plakat-Aktion.Für Aufsehen sorgte bereits im vergangenen Sommer die Plakat-Aktion. Bei Bestellung eines Bodendisplays mit „Movables“ hatte Herma Händlern Großflächenplakate in unmittelbarer Nähe des Geschäfts zur Verfügung gestellt. Neben einem Aufmerksamkeit erregenden „Movables“-Motiv war darauf die Adresse des Händlers gedruckt. Die Ziele der Aktion lauteten: den Bekanntheitsgrad des Produkts zu steigern, Endanwender auf kürzestem Weg direkt an den POS zu führen und dort rasche Kaufentscheidungen zu fördern. „Da kamen Kunden in unseren Büromarkt und haben gesagt, sie hätten ein außergewöhnliches Plakat von uns gesehen“, beschreibt Scharr die erhöhte Frequenz. „Herma hat dabei alles übernommen: Abwicklung, Anbringung und Kosten“, freut sich Scharr. Aufgrund des Erfolgs laufen derzeit Absprachen für eine neue Plakat-Aktion. „Das sind clevere Aktionen“, bestätigt Jakub Stankiewicz, „sie sprechen unsere Büro-Zielgruppe wirklich an.“

Schnell unentbehrlich: die „Herma Movables“ für den Einsatz im Büro und zu Hause, beim Versand oder im Lager
Schnell unentbehrlich: die „Herma Movables“ für den Einsatz im Büro und zu Hause, beim Versand oder im Lager

Schnell unentbehrlich: die „Herma Movables“ für den Einsatz im Büro und zu Hause, beim Versand oder im LagerNäher an den Bedürfnissen der Anwender sind auch die kostenlosen Web-Tools. „Sie bringen eine große Erleichterung“, bestätigt Stankiewicz. „Sie sind auch deshalb eine gute Idee, weil sie kostenlos sind.“ Und sie erfüllen die Erwartungen der Anwender: nicht nur ein Etikett, sondern auch ein einfach zu bedienendes und jederzeit verfügbares Gestaltungstool. Der „EtikettenAssistent online“ von Herma ist ein Vorreiter. Damit können Anwender ihre Etiketten direkt im Internet gestalten und drucken, ohne Software zu installieren. Das Tool hat dafür bereits den Innovationspreis der Initiative Mittelstand bekommen. Mehrere Tausend registrierte Benutzer setzen ihn ein, darunter Mitarbeiter bei Weltkonzernen, namhaften Automobilherstellern, Versicherungen, Parteien und Behörden sowie großen mittelständischen Konzernen.

Seit kurzem ist das Gestaltungstool interaktiv: Etikettenvorlagen lassen sich online speichern und verwalten. So können Arbeitskollegen sie gemeinsam nutzen. Mit dem neuen „Corporate Design Generator“ lassen sich sogar Etiketten einfach im Firmendesign erstellen. Und wenn es darum geht, das passende Etikett zu finden, gibt es den „EtikettenScout“ unter www.herma.de/scout oder die persönliche Beratung im Scharr Büromarkt. „Wir können auf die Wünsche unserer Kunden schnell und angemessen reagieren, weil wir uns Zeit nehmen für persönliche Beratung und weil wir im guten und regelmäßigen Kontakt zum Hersteller stehen“, sagt Stankiewicz. Und weil Etiketten ein wichtiger Umsatzbringer für ihn sind, denkt Geschäftsführer Thomas Scharr sogar in anderen Dimensionen: „Die Movables zeigen, dass alles möglich ist. Warum also nicht auch Etiketten mit 3D-Effekt?“

www.scharrbuero.de, www.herma.de

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