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„Unser Herz schlägt kompatibel“

Über das Tochterunternehmen MHS bietet der Supplies-Hersteller und Distributor Team Hell und Schulte Dienstleistungen rund um das Thema Printmanagement. Im Fokus dabei steht die Partnerschaft mit dem Handel.

Trotz des umfangreichen Dienstleistungsangebots: Den überwiegenden Teil seines Umsatzes erzielt THS mit Tonerkartuschen „Made in Hemer“.
Trotz des umfangreichen Dienstleistungsangebots: Den überwiegenden Teil seines Umsatzes erzielt THS mit Tonerkartuschen „Made in Hemer“.

Dass Managed Print Services (MPS) das Output-Geschäft ändern, hat man bei Team Hell und Schulte (THS) früh erkannt. Als Hersteller alternativer Verbrauchsmaterialien und Distributor auf den qualifizierten technischen Fachhandel fokussiert, baut der in Hemer ansässige Printing-Spezialist sein Portfolio für den Handel stetig aus. Als Vertriebspartner für das Flottenmanangementsystem von fmaudit bietet THS Partnern über sein Tochterunternehmen MHS nicht nur einen Einstieg ins MPS-Geschäft. „Wir haben das Thema besetzt, weil wir glauben, dass es einen unabhängigen Fachhandel geben muss“, sagt Christian Schulte, der THS gemeinsam mit Ingolf Hell leitet. Mit den Produkten und Services von THS sei der Handel auch gegenüber dem Direktvertrieb der OEMs gut aufgestellt. Dies gilt auch für das Flottenmanagement von fmaudit. Bevor man damit vor zwei Jahren in Deutschland gestartet sei, habe es kein nutzbares herstellerunabhängiges Monitoring-Tool für den Handel gegeben. Heute sind mit rund 95 Lizenzen etwa 41 000 Maschinen in das System eingebunden. Dabei arbeitet MHS unter anderem mit den Kooperationen Soennecken und Büroring zusammen. Ziele ist es die Anzahl der gemonitorten Maschinen bis Ende 2013 zu verdoppelt. Vom MPS-Angebot profitieren sowohl Händler als auch der Distributor, der dadurch nicht zuletzt sein Geschäft absichert. Das durch das Monitoring gewonnene Wissen biete einen wichtigen Vorsprung bei der Entwicklung der Verbrauchsmaterialien und damit Vorteile für den Handel, erklärt THS-Geschäftsführer Schulte.

Schritt für Schritt zu MPS

Doch noch mehr: „Durch unsere Tools bereiten wir ein Thema auf, das aufgrund seiner Komplexität alleine nur schwer bewältigt werden kann“, erklärt Simone Schroers, die als MHS-Geschäftsführerin das MPS-Geschäft verantwortet. „Nur Bausteine einkaufen und loslegen, so einfach ist es nicht“, weiß Schroers. „Es ist immer ein Weg, den Fachhändler Schritt für Schritt gehen müssen.“ Und dennoch: Viele Fachhändler seien ihren Möglichkeiten entsprechend gut positioniert und haben die Bedeutung des Themas erkannt, findet Schroers. Gerade jetzt ständen viele unmittelbar vor der strategischen Ausrichtung ihres Output-Geschäfts.

„Der Handel muss sich verstärkt auch mit den Themen rund ums Dokumentenmanagement befassen“, rät THS-Geschäftsführer Christian Schulte gemeinsam mit Simone Schroers und Ingolf Hell (v.l.).
„Der Handel muss sich verstärkt auch mit den Themen rund ums Dokumentenmanagement befassen“, rät THS-Geschäftsführer Christian Schulte gemeinsam mit Simone Schroers und Ingolf Hell (v.l.).

Flottenmanagement erfordere jedoch, dass „man Ressourcen frei macht“, betont Schroers, die sich sicher ist, dass der Fachhandel immer wichtiger wird, um MPS zum Kunden zu bringen. Dennoch: allein die Einführung eines Flottenmanagements dauert in der Regel zwischen einem und zwei Jahren. Neben internen und strukturellen Veränderungen fordert erfolgreicher MPS-Vertrieb, dass Kunden aktiv angesprochen und Mehrwerte aufgezeigt werden. Neue Fertigkeiten und Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern sind vonnöten. THS unterstützt Partner deshalb mit Schulungen, bei der Erstellung eines Pflichtenhefts oder der Vertragsgestaltung. Durch die enge Zusammenarbeit mit fmaudit könne man „Fragen direkt beantworten“ und biete Händlern ständigen Support, betont Schroers. Um das Potenzial der MIF-Daten voll zu nutzen, seien jedoch gerade die Anbindung an Warenwirtschaft, Service- und Vertragsmanagement wichtig. „Erst dann macht Flottenmanagement wirklich Sinn“, weiß die Expertin. Nicht nur weil sich MPS erst durch die Straffung der internen Prozesse auszahlen, sondern auch weil durch die steigende Transparenz deutliche Mehrwerte für Kunden entstehen. Zu den ERP-Systemen von BSV, evatic oder OBS und einigen mehr habe man entsprechende bereits Schnittstellen geschaffen, sei aber jederzeit auch für weitere Kooperationen offen.

Notwendiger Blick über den Tellerrand

„Neben dem Management von Druckinfrastrukturen muss sich der Handel aber auch mit den Themen rund ums Dokumentenmanagement befassen“, rät THS-Geschäftsführer Schulte vor dem Hintergrund aktueller IT-Trends. „Sonst sind womöglich irgendwann beide Geschäftsfelder verloren.“ Für THS als Hersteller und Distributor sind deshalb nicht nur eigene Themen wie die Weiterentwicklung seiner Verbrauchsmaterialien, ein neues Lagerkonzept mit Drop-Shipment in MPS-Verträge oder neue fmaudit-Funktionen wichtig. So wie die Distribution „muss auch der Handel über den Tellerrand schauen“, findet Schulte. Gerne unterstütze man deshalb die CeBIT oder den Bundesverband für Bürowirtschaft, die mit ihrem Engagement rund um das Thema MPS eine Kommunikationsplattform schaffen. Der Fachhandel sei gut aufgestellt, wenn er die IT-Trends beachtet und Themen wie Printmanagement und Consulting kompetent besetzt. Als Hersteller, Distributor und Lösungsanbieter, der Herstellerunabhängigkeit ebenso wie die Partnschaft zum Handel in den Fokus stellt, sieht Schulte THS gut positioniert. Getreut dem Motto: „Unser Herz schlägt kompatibel.“

www.ths-hermer.de

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