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Die Welt wird größer

Seit 31. Januar warten die Windows-Vista-Pakete von Microsoft in den Regalen auf Käufer. Doch mancher deutsche Endkunde zögert noch, dem neuen Star am Multimedia-Himmel eilt der Ruf voraus, zu teuer zu sein und wegen des immensen Speicherbedarfs nicht auf jedem Rechner zu laufen.

Braucht viel Platz: Wer Office-Anwendungen verwenden will, sollte wenigstens über einen Pentium-III-Rechner und mindestens 1 GB freien Speicherplatz verfügen, so die Ratschläge von Experten.
Braucht viel Platz: Wer Office-Anwendungen verwenden will, sollte wenigstens über einen Pentium-III-Rechner und mindestens 1 GB freien Speicherplatz verfügen, so die Ratschläge von Experten.

Braucht viel Platz: Wer Office-Anwendungen verwenden will, sollte wenigstens über einen Pentium-III-Rechner und mindestens 1 GB freien Speicherplatz verfügen, so die Ratschläge von Experten.Nach fünf Jahren Entwicklungszeit führte Software-Marktführer Microsoft das neue Betriebssystem Ende Januar auch für Privatanwender ein, nachdem große Firmenkunden bereits seit Dezember 2006 mit dem XP-Nachfolger arbeiten können. Die Einführung erfolgte zeitgleich in 70 Ländern und in 18 Sprachversionen. Es werden vier Varianten von „Windows Vista“ mit UVP von 139 bis 549 € angeboten. Die günstigste Version ist ein Upgrade von „Windows Vista Home Basic“, das aber ohne die neue grafische Benutzeroberfläche auskommen muss. „Windows Vista Home Premium“ spricht durch die erweiterten Multimedia-Funktionen die privaten Computernutzer an. Mit verbesserten Netzwerkfunktionen zielt „Windows Vista Business“ auf Unternehmen. Sämtliche Möglichkeiten des neuen Betriebssystems kann man nur mit der teuren Vollversion „Windows Vista Ultimate“ ausschöpfen. Systembuilder-Versionen ohne Microsoft-Supportanspruch sind deutlich günstiger.

Abgestimmte Angebote anderer HerstellerUm am zu erwartenden Erfolg des neuen Windows-Betriebssystems teilzuhaben, entwickelten zahlreiche Hersteller zum Start von „Windows Vista“ speziell auf das neue Betriebssystem abgestimmte Angebote. Einige Unternehmen präsentierten sich auf der Einführungsparty von Microsoft in München sogar mit eigenen Ständen, wie Hewlett-Packard, die einen Home-PC mit Touchscreen vorstellten. Der „HP Touch-Smart PC“ kann mit den Fingern, via Fernbedienung oder mittels kabelloser Tastatur bedient werden und stellt eine Verbindung zwischen Fernsehen, Kino, digitalem Fotoalbum, Familienkalender und Desktop-PC her. Asus und Toshiba zeigten Notebooks, die bereits die „Sideshow“-Technik von „Windows Vista“ unterstützen. Auf einem zweiten kleinen Display können wichtige Infos oder die Mailbox auch bei ausgeschaltetem Computer gesehen werden. Der Pay-TV-Sender Premiere stellte zum Start des Betriebssystems ein „On-Demand“-Angebot für das Vista-Media-Center vor. Bei n-tv kann man im Media-Center zum laufenden Programm Hintergrundberichte und Börsen-News abrufen. Der Internet-Shop des Versandhändlers Otto wurde für Vista-Nutzer um einen dreidimensionalen Verkaufsraum erweitert, in dem man Produkte von allen Seiten ansehen oder auch Kleidungsstücke miteinander kombinieren kann.

Kontakt: www.microsoft.de

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