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Kino im Taschenformat

Nicht nur Note- und Netbooks werden immer kleiner und handlicher. Auch Projektoren lassen sich mittlerweile problemlos in die Tasche stecken. Auf der CeBIT präsentierten einige Hersteller ihre innovativen Pico-Projektoren.

Mit dem „I7410” bringt Samsung im Sommer als erster Mobilfunkhersteller ein Handy mit integriertem Beamer auf den Markt.
Mit dem „I7410” bringt Samsung im Sommer als erster Mobilfunkhersteller ein Handy mit integriertem Beamer auf den Markt.

Mit dem „I7410” bringt Samsung im Sommer als erster Mobilfunkhersteller ein Handy mit integriertem Beamer auf den Markt.Einen der wohl kleinsten Beamer der Welt stellte der Hersteller Aiptek bereits im vergangenen Jahr auf der IFA einem interessierten Publikum vor. Der „PocketCinema V10“ ist im wahrsten Sinne ein Projektor für die Westentasche. Mit seinem Gewicht von nur 155 Gramm und handyähnlichen Maßen soll sich der Minibeamer sowohl für den mobilen Einsatz auf Geschäftsreisen, für Meetings und Präsentationen in kleinen Gruppen als auch im Privaten für die Dia-Schau, Videos oder zum Spielen eignen. Nach erfolgreicher Einführung des ersten Pico-Projektors folgte mit „PocketCinema T10” nun die neue Generation auf der CeBIT. Mit 161 Gramm nur unwesentlich schwerer als sein Vorgänger liefert der Mini-Projektor eine Auflösung von 640 x 360 Pixel im Bildformat 16:9. Die Projektionsgröße von 6 Zoll bis 50 Zoll ist abhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung und lässt sich durch die Projektionsdistanz beeinflussen. Mit seinen weißen LEDs erreicht der kleine Bilderwerfer einen Helligkeitswert von 6 ANSI-Lumen und lässt sich mit voll geladenem Akku zwischen 60 und 100 Minuten betreiben.

Kompakte Abmessungen und ein Gewicht von 550 Gramm: Der Pico-Projektor „Acer K10” liefert 100 ANSI-Lumen.
Kompakte Abmessungen und ein Gewicht von 550 Gramm: Der Pico-Projektor „Acer K10” liefert 100 ANSI-Lumen.

Kompakte Abmessungen und ein Gewicht von 550 Gramm: Der Pico-Projektor „Acer K10” liefert 100 ANSI-Lumen.Erste Schritte zur Miniaturisierung geschahen sicher schon in den vergangenen Jahren, als Hersteller wie Mitsubishi, Toshiba oder Samsung entsprechende DLP-Projektoren mit LEDs als Lichtquelle und einem Gewicht von jeweils deutlich unter 1000 Gramm vorgestellt haben. Die Marktforscher der Pacific Media Group schätzen, dass die Kategorie der Pocket-Projektoren bis 2010 auf eine Million Stück anwachsen wird.

„Projektoren stehen bei Acer selbstverständlich im Fokus. Als Nummer 1 auf dem deutschen Projektorenmarkt wollen wir unsere Position weiter ausbauen“, sagt Stefan Engel, Geschäftsführer bei Acer Deutschland. „Da die LED-Technologie inzwischen zur Marktreife gelangt ist, haben wir diese nun in unsere Produkte integriert und präsentieren mit unserem ersten LED-Projektor ein echtes Highlight.“ Im Vergleich zu herkömmlichen Projektionsverfahren biete die LED-Technologie viele Vorteile, meint Engel. So werde ein Auswechseln der Lampe überflüssig, da LEDs eine Nutzungsdauer von bis zu 20 000 Stunden haben. Ferner benötigen Projektoren mit LED-Technologie aufgrund geringerer Erhitzung bis zu 30 Prozent weniger Energie als Geräte mit gewöhnlichen Lampen, wodurch infolge geringeren Kühlungsbedarfs eine kleinere Bauweise möglich wird. Zudem werden bei der Produktion von LEDs keinerlei schädliche Substanzen wie Quecksilber oder Halogendampf benötigt. Trotz kompakter Abmessungen und einem Gewicht von 550 Gramm liefert der Pico-Projektor „Acer K10” eine Bildhelligkeit von 100 ANSI-Lumen sowie ein Kontrastverhältnis von 2000:1. Darüber hinaus bietet er zahlreiche Features wie Keystone-Korrektur, Multi-Format-Unterstützung, Auto-Shutdown und viele andere.

Projektor im Westentaschenformat: Der Hersteller Aiptek präsentierte auf der CeBIT den Pico-Projektor „PocketCinema T10” .
Projektor im Westentaschenformat: Der Hersteller Aiptek präsentierte auf der CeBIT den Pico-Projektor „PocketCinema T10” .

Projektor im Westentaschenformat: Der Hersteller Aiptek präsentierte auf der CeBIT den Pico-Projektor „PocketCinema T10” .Ebenfalls auf der CeBIT präsentierte BenQ seinen ersten LED-Projektor, den „BenQ Pocket Projector P1”. Das Leichtgewicht mit 640 Gramm eröffnet nach Angaben des Herstellers Home- und Business-Anwendern mehr Mobilität, Flexibilität und Unabhängigkeit. Auch der Mini aus dem Hause BenQ bietet 100 ANSI-Lumen und eine Lebensdauer von rund 20 000 Stunden.

Kaum ist die CeBIT vorbei, präsentiert Samsung mit dem „I7410” als erster großer Mobilfunkhersteller ein serienreifes Handy mit eingebautem Mini-Projektor. In dem kompakten Handy verbirgt sich ein kleiner Projektor, der Abbildungen und Filme in einer Projektionsgröße von bis zu 50 Zoll wiedergibt. Digital Light Processing (DLP) sorgt für die notwendige Lichtstärke, um die ausgewählten Inhalte zu präsentieren. Das Samsung-Mobiltelefon ist ab Sommer verfügbar.

„Da die LED-Technologie inzwischen zur Marktreife gelangt ist, haben wir diese nun in unsere Produkte integriert”, meint Acer-Deutschland-Chef Stefan Engel.
„Da die LED-Technologie inzwischen zur Marktreife gelangt ist, haben wir diese nun in unsere Produkte integriert”, meint Acer-Deutschland-Chef Stefan Engel.

„Da die LED-Technologie inzwischen zur Marktreife gelangt ist, haben wir diese nun in unsere Produkte integriert”, meint Acer-Deutschland-Chef Stefan Engel.Ob sich die Mini-Projektoren bereits in dem momentanen Entwicklungsstadium auch im Business-Umfeld durchsetzen können, bleibt mehr als fraglich. Problem aller Mini-LED-Beamer ist die schwache Lichtleistung von derzeit maximal 100 ANSI-Lumen. Im Business-Umfeld bieten die gängigen Projektoren eine Lichtleistung zwischen 2000 und 3000 ANSI-Lumen, und interessant für eine Vielzahl von Anwendungen werden erst Helligkeitswerte ab 3000 Lumen und mehr.

Wegen der hohen Lebensdauer und günstiger Einstiegspreise könnten sich die kleinen Bilderwerfer vor allem im privaten Umfeld als lustiges Gadget etablieren.

www.acer.de www.aiptek.de www.benq.de www.samsung.de  

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