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„Evolution statt Revolution“

Managed Print Services (MPS) ist das Schlagwort, wenn es darum geht, IT-Budgets zu konsolidieren. Was sich dahinter verbirgt, zeigte die Dokumenten Output Management Konferenz (DOMK) in Stuttgart.

Seit 2006 informiert die jährliche Konferenz, die erstmals zeitgleich mit den beiden Fachmessen DMS Expo und IT & Business in Stuttgart stattfand, Händler, Experten, IT-Entscheider und Einkäufer über die neuesten Trends im Bereich Office-Output-Management. Im Fokus stand eindeutig das Thema Managed Print Services (MPS).

Auch zur diesjährigen DOMK kamen wieder zahlreiche IT-Entscheider, Einkäufer und Händler. Networking und Informationsaustausch mit den Experten von Industrieseite standen im Fokus.
Auch zur diesjährigen DOMK kamen wieder zahlreiche IT-Entscheider, Einkäufer und Händler. Networking und Informationsaustausch mit den Experten von Industrieseite standen im Fokus.

„MPS ist wie die Enterprise – ein Vehikel, angetrieben von einer Idee auf einer Reise, bei der keiner weiß, wo diese hingeht“, beschreibt Oliver Jendro, vom Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Dokulife und Veranstalter der DOMK, anhand des berühmten Raumschiffes die bislang sehr unterschiedliche Auslegung von MPS seitens der Anbieter. MPS sei eine sehr intelligente Idee, die leider zu häufig nur zum Hardware- und Tonervertrieb eingesetzt würde, bedauert der Output-Management-Experte, der sich wünscht, dass künftig Service und Software in den Vordergrund rücken. „MPS ist keine Revolution, jedoch eine Evolution und ein echter Mehrwert für den Kunden“, weiß Jendro.

„MPS ist keine Revolution, jedoch eine Evolution und ein echter Mehrwert für den Kunden“, weiß Oliver Jendro vom Beratungsund Marktforschungsunternehmen Dokulife.
„MPS ist keine Revolution, jedoch eine Evolution und ein echter Mehrwert für den Kunden“, weiß Oliver Jendro vom Beratungsund Marktforschungsunternehmen Dokulife.

Im Rahmen der DOMK stellte Jendro deshalb die Ergebnisse der Printerumfrage10 vor, die das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Dokulife mit Unterstützung des Druckerherstellers Brother durchgeführt hatte. Bei der Umfrage wurden fast 9000 Anwender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrem Nutz- und Einkaufsverhalten sowie zur Zuverlässigkeit von Druckern und Multifunktionsgeräten befragt. Die Ergebnisse bringen nicht nur die Verteilung der Druckgeräte nach Unternehmensgröße oder die Seitenanzahl pro Druckjob zu Tage. Wenn Drucker nicht drucken, ist selten ein technischer Defekt daran schuld. Häufig scheint ineffizientes Prozessmanagement im Unternehmen der Grund zu sein, dass die Geräte stillstehen.

Proaktive Versorgung der Druckinfrastruktur und ganzheitliche Betrachtung der Prozesskette – wie MPS-Konzepte dies vorsehen – sind der Schlüssel, um Ausfallhäufigkeit und -zeit zu reduzieren. Und mit Analyse und Planung der Infrastruktur, Support und einer regelmäßigen Optimierung leistet ein ganzheitliches Print-Management sogar noch mehr.

Wie das Thema von Herstellerseite aus gesehen und umgesetzt wird, stellten unter anderem auf einer Podiumsdiskussion Bernd Austinat, Abteilungsleiter Produkt-Marketing bei Kyocera, Marcus Nickel, Sales Manager Managed Print Services bei Canon, Philipp Schröder, Leiter Produktmanagement Solutions bei Konica Minolta Business Solutions Deutschland, Matthias Gukelberger, Business Manager Office Printing Solutions bei HP, und Stefan Breitenbach, Business Development Manager bei Xerox, heraus. Nach Ansicht der Industrievertreter habe sich in puncto Managed Print Services in den vergangenen 24 Monaten viel getan. Nicht nur bei Software und Applikationen, sondern auch bei der Anbindung von Systemen unterschiedlicher Anbieter oder internationalen Projekten sei viel in Bewegung.

www.oms-konferenz.de

www.dokulife.de

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