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Das „Rundum-sorglos“-Paket ist besonders gefragt

Obwohl vielen kleinen und mittleren Firmen Managed Print Services (MPS) bislang unbekannt sind, würden sie sich durchaus für eine solche Lösung entscheiden, dies ergab eine Umfrage des Freisinger Output-Spezialisten printvision bei seinen Kunden.

„Wir machen MPS bei allen unseren Kunden salonfähig, gleichgültig ob sie zehn oder 100 Drucker nutzen“, erklärt printvision-Vorstand Martin Steyer.
„Wir machen MPS bei allen unseren Kunden salonfähig, gleichgültig ob sie zehn oder 100 Drucker nutzen“, erklärt printvision-Vorstand Martin Steyer.

Ein Wirtschaftsprüfer, ein Autohaus, ein Reisebüro oder eine einzelne Bankfiliale – für viele sind das auf den ersten Blick nicht die typischen Kunden, die man mit Managed Print Services in Verbindung bringt. MPS werden häufig bei großen Firmen und Konzernen wie BMW, Siemens, Versicherungen oder Automobilherstellern verortet. Marktforschungsunternehmen wie Ipsos sprechen davon, „dass zurzeit 20 Prozent der europäischen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern MPS nutzen – Tendenz steigend.“ Allein durch die Menge an Drucksystemen leuchtet es bei Unternehmen dieser Größenordnung auf den ersten Blick ein, dass sich durch Optimierung von Druckinfrastruktur und Prozessen immense Summen einsparen lassen.

Dass auch kleine Firmen mit zehn oder 20 Druckern durchaus von Managed Print Services profitieren und damit rundum zufrieden sind, zeigt eine Umfrage des Freisinger Fachhandelsunternehmens printvision bei einigen seiner mittelständischen Kunden. Im Rahmen von Telefoninterviews hat der Output-Spezialist zwölf mittelständische Unternehmen mit durchschnittlich zehn bis 25 Druckerarbeitsplätzen zu MPS, damit verbundenen Potenzialen sowie den Entscheidungsgrundlagen befragt.

Anders als bei vielen großen Unternehmen fällt die Entscheidung für eine MPS-Lösung bei kleinen und mittleren Unternehmen nicht nur, weil sie Kosten sparen, sondern weil es praktisch ist und sie sich um nichts kümmern müssen. „Wir machen MPS bei allen unseren Kunden salonfähig, gleichgültig ob sie zehn oder 100 Drucker nutzen“, erklärt printvision-Vorstand Martin Steyer. „Die Unternehmen profitieren alle davon – wenn auch mit unterschiedliche Schwerpunkten.“

Dass mit dem Thema MPS primär große Firmen adressiert werden und sich kleine weniger bis gar nicht angesprochen fühlen, bestätigt die printvision-Umfrage: Nur einer von drei befragten Unternehmen, die MPS nutzen, kannte das Konzept, bevor es ihnen von ihrem Dienstleister vorgestellt wurde. „Hier muss wirklich von der Pike auf Überzeugungsarbeit geleistet werden“, betont Steyer.

Wo für sie die Vorteile liegen, können die befragten Unternehmen dabei genau angeben: Ganz klar vorn liegt bei fast allen „das Rundum-sorglos-Paket beim Drucken“, durch das sie sich um nichts mehr kümmern müssen. Wichtig ist den Firmen, dass niemand mehr Toner oder Papier kaufen oder lagern muss und niemand mehr explizit das Know-how vorhalten muss, wenn der Drucker ausfällt. „Wir haben alle noch unseren Drucker auf dem Schreibtisch stehen, doch wo der Toner ist, ob er passt, wann er leer ist und ob schon nachbestellt ist, darum müssen wir uns jetzt nicht mehr kümmern“, betont Oliver Moch, Steuer- und Wirtschaftsprüfungsassistent bei der WTW Weidinger Thiele Wenninger Steuerberater & Wirtschaftsprüfer Partnerschaftsgesellschaft.

Selbstverständlich spielt beim Einstieg in MPS der Spareffekt eine große Rolle: Auch wenn ein Unternehmen nur zehn oder 15 Drucker einsetzt, sind es häufig verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern. „Bevor wir MPS einsetzten, mussten wir uns mit unterschiedlichen Herstellern und Systemen sowie der Bestell- und Lagersituation der verschiedenen Verbrauchsmaterialien herumschlagen und hatten das Problem einer sehr unübersichtlichen und kaum planbaren Kostensituation“, erzählt Jürgen Koppenhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer beim Autohaus Ewald aus Freising. Die Vereinheitlichung der Druckerlandschaft oder idealerweise sogar die Einführung eines Abteilungsdruckers, spart den Unternehmen messbar Kosten: Lagerhaltung entfällt, Service-Verträge sind einheitlich, das Know-how erbringt der Dienstleister.

Allen Befragten ist neben der Fachkompetenz auch der „Dienstleister um die Ecke“, und somit also die regionale Präsenz sehr wichtig. „Ich kann MPS jeder Firma mit mehreren Druckern nur empfehlen“, rät Jürgen Enghardt, Leitung IT bei der Merial GmbH. „Es vereinfacht das Leben immens und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern ist hervorragend.“

www.printvision.de

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