BusinessPartner PBS

Mehr Effizienz bei den Prozessen

Der Kundenwunsch nach Prozessoptimierung und Kostensenkung im Outputmanagement treibt den Wandel der Hersteller zum Rundumanbieter. Ein gutes Beispiel dafür lieferte Sharp auf seiner Roadshow.

Ralph-Norman von Loesch (Mitte), Geschäftsführer vom Sharp-Lösungspartner BvL Bürosysteme: gute Kontakte geknüpft und interessante Gespräche geführt
Ralph-Norman von Loesch (Mitte), Geschäftsführer vom Sharp-Lösungspartner BvL Bürosysteme: gute Kontakte geknüpft und interessante Gespräche geführt

Bei den insgesamt fünf Stationen seiner Roadshow in Deutschland und Österreich zeigte der Hamburger Output-Spezialist im Oktober den rund 220 Fachhandelsbesuchern aufeinander abgestimmte Produkt- und Software-Lösungen, die sich an die individuellen Kundenbedürfnisse anpassen lassen.

„Der Markt für Lösungen wird mit rund 20 Prozent bis 2015 stark wachsen“, erwartet Torsten Bechler, Produktmanager Information Systems bei Sharp. Kunden investieren zunehmend in Lösungen, um die Kosten für Dokumentenprozesse zu optimieren und die Effizienz zu erhöhen. Bei der Roadshow stelle man deshalb bewusst nicht Maschinen, sondern Prozesse rund ums Dokument in den Vordergrund, um Partnern aktuelle Trends und Entwicklungen aufzuzeigen, beschreibt Bechler. Neben Software zur Verwaltung und Administration oder zum Accounting konnten sich die Besucher über Scan- und Workflow-Lösungen ebenso wie über Web- und Cloud-Printing-Anwendungen informieren.

Vielseitiges Lösungsportfolio

Dabei präsentierte Sharp nicht nur eigene Lösungen wie die Monitoring- und Administrationsanwendung „Sharp’s Remote Device Manager“ (SDRM), die Accounting-Lösung „Kayligh“, die Druckabruf-Anwendung „SimplifyPrint“ oder die Web- und Cloud-Lösungen „MobilePrint“ und „WebAccess“. Mit BVL Archivo, Control Systems, Docuware, Drivve, Edo, IT-SCom, NSi oder Objectif Lune hatte der Hersteller einige Lösungspartner mit an Bord, die bei der Ausstellung anhand konkreter Anwendungsszenarien zeigten, wie sich die Multifunktionsgeräte (MFP) von Sharp zu effizienten Arbeitsmitteln ausbauen lassen.

„Der Produktlebenszyklus des reinen Hardwarevertriebs ist fast vorüber“, weiß Sharp-Produktmanager Torsten Bechler.
„Der Produktlebenszyklus des reinen Hardwarevertriebs ist fast vorüber“, weiß Sharp-Produktmanager Torsten Bechler.

Abgerundet wurde die Ausstellung mit einem interessanten Vortragsprogramm. Neben Bechler, der Marktveränderungen, Kundenerwartungen und die Notwendigkeit der Entwicklung hin zum Lösungsvertrieb beleuchtete, präsentierten auch die Partner, mit welchen Mehrwerten sie den Fachhandel unterstützen. Norbert Nicolin, Key Account Manager bei Docuware, zeigte in seinem Vortrag nicht nur Chancen und Vorteile des erfolgreichen DMS-Geschäftes auf, sondern auch, wie der Anbieter seine Partner unterstützt. Wie Fachhändler ihren Serviceumsatz ausbauen können, zeigte Ferdinand Stapenhorst, geschäftsführender Gesellschafter der Mainzer Softwareschmiede Drivve, der in seinem Vortrag das „Ecosystem 2011“ bestehend aus der Scanmiddleware „Drivve Image“ sowie dem browsergestützten Dokumentenmanagementsystem „Drivve DM“ vorstellte. Wie sich Geschäftsprozesse mit dem „Autostore“-Konzept von Notable Solutions Inc. (NSi) beschleunigen lassen, erklärte Christian Keinzmeier. Mit „AutoStore“ bietet der 1995 gegründete Anbieter von automatisierten Geschäftsprozesslösungen eine Software, die papiergebundene Dokumente und elektronische Dateien von einem Kopierer, Scanner oder MFP erfasst und zum gewünschten Empfänger oder Zielsystem routet.

„Für die Kunden wird die sinnvolle Kombination aus Hard- und Software immer wichtiger“, sagt Thomas Schöbel, Vertriebsleiter Druck und Kopie beim Siegener Fachhandelsunternehmen Hees Bürowelt: „Dies hat Sharp frühzeitig erkannt.“
„Für die Kunden wird die sinnvolle Kombination aus Hard- und Software immer wichtiger“, sagt Thomas Schöbel, Vertriebsleiter Druck und Kopie beim Siegener Fachhandelsunternehmen Hees Bürowelt: „Dies hat Sharp frühzeitig erkannt.“

Dokumentenbearbeitung verlangsamt oftmals die Prozesse, insbesondere wenn der weitere Verlauf von einer Unterschrift abhängt. Wie sich die Lücke zwischen Unterschriftenerfassung und Output-Management schließen lässt, erklärte Jürgen Franke von Objectif Lune anhand der „PlanetPress Capture“-Software des kanadischen Anbieters. Mit der Software lassen sich so genannte Anoto-Felder in Formulare integrieren, die dann mittels digitalen Stifts signiert werden können. Die im Stift gespeicherten Informationen werden an einen Server übertragen und lösen weitere Prozesse aus, beispielsweise kann die elektronische Version des unterschriebenen Dokuments an ein DMS übergeben oder eine Lieferbestätigung an die Buchhaltung weitergeleitet werden.

„Der Produktlebenszyklus des reinen Hardwarevertriebs ist fast vorüber“, sagt Sharp-Produktmanager Bechler. Für den Handel sei es jetzt wichtig, den Absprung zu schaffen und neue Geschäftsfelder zu erschließen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Dazu müsse man jedoch wissen, was die Kunden wollen und welche Dienstleitungen verkaufbar sind. „Dienstleistungen wie MPS oder Lösungen rund um Dokumentenprozesse zu standardisieren ist schwierig“, weiß Bechler. Zu unterschiedlich seien die Anforderungen der Kunden. „Viel wichtiger ist es, dass Händler auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Dienstleistungen und Services erbringen können.“ Mit seinen Partnern biete Sharp hier ein breites Portfolio.

„Wir haben gute Kontakte geknüpft und interessante Gespräche geführt“, resümiert Ralph-Norman von Lösch Geschäftsführer von BvL Bürosysteme. Mit dem Komplettsystem „BvLArchivio“, einem administrationsfreien Fertigbox-System für die digitale Archivierung, ist das Berliner Unternehmen seit rund sechs Jahren Sharp-Lösungspartner. Gemeinsam mit seinen Partnern sei Sharp im Lösungsgeschäft gut aufgestellt und biete Händlern ein rundes Portfolio. Für den Fachhandel sei es wichtig, sich im Lösungsgeschäft zu positionieren und mit Mehrwerten zu differenzieren, wolle er nicht nur über den Preis verkaufen.

Im Rahmen seiner Roadshow stellte Sharp vor allem Lösungen und deren Integration in ganzheitliche Outputmanagement-Konzepte in den Fokus.
Im Rahmen seiner Roadshow stellte Sharp vor allem Lösungen und deren Integration in ganzheitliche Outputmanagement-Konzepte in den Fokus.

„Der Besuch der Roadshow hat sich gelohnt, um zu sehen, welche neue Lösungen und Ansätze es gibt. Aber auch um zu prüfen, ob das eigene Portfolio ausgeglichen genug ist, alle Bedürfnisse des Kunden abzudecken beziehungsweise auch in Zukunft abdecken zu können“, erzählt Fabian Spamer, IT-Consultant beim Wiesbadener Dokumenten-Spezialisten Bütec, der vor allem in der direkten Kommunikation mit den Lösungsanbietern einen Mehrwert sah. Um eine langfristigere Kundenbindung zu schaffen, sei der Handel gefordert, den Lösungsbedarf beim Kunden zu wecken. Gerade deshalb sei es wichtig, dass „Trends und Ideen in aller Ausführlichkeit besprochen und veranschaulicht werden“ können, findet der IT-Consultant.

Die Kombination aus Hard- und Software wird bei der Kaufentscheidung immer wichtiger, sagt Thomas Schöbel, Vertriebsleiter Druck und Kopie bei Hees Bürowelt. Dies habe Sharp früh erkannt und „die Bedienbarkeit der Systeme ebenso wie eigenen oder die Lösungen von Partnern in eine anwenderfreundliche Einheit eingebettet.“ Die Roadshow sei ein erster Einblick gewesen, in das was in Zukunft möglich ist.

www.sharp.de

Verwandte Themen
Zum Verzweifeln: 52 Prozent der Büroangestellten wären laut einer Studie von Sharp mit besserer Technik produktiver. (c) Sharp
Viele Büroangestellte meiden komplizierte Technik weiter
Kai Scott, Managing Director bei Sharp Business Systems
Kai Scott wird Managing Director bei Sharp Business Systems weiter
Birgit Jackson (ehemals Sommerer) ist in ihrer neuen Funktion als Commercial Director Visual Solutions bei Sharp für Lösungsangebot und Produktstrategie sowie Marketing und Kommunikation verantwortlich.
Birgit Jackson wird Commercial Director Visual Solutions bei Sharp weiter
Neuer CEO von Sharp Europe: Yoshihisa Ishida (Bild: Sharp)
Neuer CEO bei Sharp Europe weiter
Viele Unternehmen setzen geltende Datenschutzvorgaben nur mangelhaft um, mit der neuen EU-Datenschutzverordnung steigt das Risiko, dafür mit hohen Bußgeldern geahndet zu werden. (Infografik: Sharp)
Hohe Ignoranz gegenüber Datenschutzvorgaben im Büro weiter
Motivationskiller Technik: 42 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass moderne Bürotechnik sich positiv auf ihre Motivation auswirken würde.
Deutsche Unternehmen haben ein Motivationsproblem weiter