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Treueversprechen an die Partner

Anlässlich seiner Fachhandelskonferenz in Hamburg bekräftigte der Dokumentenspezialist Utax seine Ausrichtung: Keine Zukäufe, kein Internetverkauf und kein Retail, versprach die Geschäftsführung auch für die Zukunft.

Utax-Chef Thomas Grethe: Fokus auf Softwarelösungen zur Differenzierung der Partner
Utax-Chef Thomas Grethe: Fokus auf Softwarelösungen zur Differenzierung der Partner

Utax zeichnet sich als Traditionsmarke durch Kundenorientierung und Beständigkeit aus. Daran hat auch die Übernahme durch die Kyocera Mita Corporation nichts geändert. „Umsatzwachstum ja – jedoch mit bestehenden Partnern“, stellte Geschäftsführer Thomas Grethe vor den 250 Partnern der Fachhandelskonferenz in Hamburg klar und bekannte: „Wir expandieren nicht durch Zukäufe, es gibt keine Pläne, in Deutschland über die Distribution zu gehen, wir werden kein E-Commerce machen und auch kein Retail. Unser Business ist und bleibt B2B.“ Dass Utax an dieser Ausrichtung festhält, bekräftigte auch Guiscardo Pin, Mitglied der Geschäftsführung von TA Triumph-Adler und Geschäftsführer der Utax GmbH: „Jede Tochter verfolgt unterschiedliche Vertriebsschwerpunkte am Markt und daher möchte auch die neue Muttergesellschaft an der Drei-Marken-Strategie festhalten.“

Mehr Softwarelösungen für mehr Differenzierung

Basis weiteren Wachstums soll der Ausbau des indirekten Vertriebskanals sein. Dazu gehört neben der stetigen Erweiterung des Hard- und Software-Portfolios auch der Ausbau von Serviceleistungen. „Mit der Erweiterung des Maschinen- und Software-Sortiments in diesem Geschäftsjahr hat sich Utax konsequent weiter in Richtung Vollsortimenter entwickelt und deckt vom Arbeitsplatzdrucker bis zum Profi-Farbsystem alle Segmente ab“, erläuterte Grethe. Selbst in Augenschein nehmen konnten die Gäste der Konferenz jene elf A3- und vier A4-Systeme, die kürzlich im Markt eingeführt worden sind und über eine Java-Schnittstelle verfügen, die so genannte „Hybrid Platform for Advanced Solutions“ (kurz: HyPAS). Mit dieser Applikation ist es beispielsweise möglich, externe Archivierungssoftware an das MFP anzubinden und über die Touchpanels der Systeme zu steuern. „Die Schnittstelle steigert die Nutzungsfreundlichkeit und Produktivität, für Admin und Anwender“, hob Grethe hervor, denn eine offene Netzwerk-Schnittstelle im mittel- bis niedrigvolumigen A4-Segment stellt längst noch keine Selbstverständlichkeit dar. Zu den weitere Themen der Fachhandelskonferenz gehörten:

• die aktuell gelaunchte Software „Accounting4Work“ zur Zählerstands-erfassung und Kostenkontrolle,

• „aQrate“ für erhöhte Datensicherheit sowie

• das Texterkennungsprogramm

„Scan2OCR“, bei dem Utax mit dem Softwareanbieter Abbyy zusammenarbeitet.

Jörg Birkholz, Geschäftsführer von bk documents: Erfolg mit Software und Dienstleistungen
Jörg Birkholz, Geschäftsführer von bk documents: Erfolg mit Software und Dienstleistungen

Insbesondere in allen Softwarelösungen, die den effizienten Einsatz von Output-Lösungen gewährleisten, sieht man in Norderstedt die Zukunft. Seit 2003 bietet der Dokumentenspezialist seinen Partnern dazu das Vertriebskonzept „Utax Document Consulting“ an. „Die ganzheitliche Kundenanalyse und Betreuung, wie es das ‚Utax Document Consulting‘ vorsieht, bildet die Basis für Managed Print Services. Unser Ziel ist jedoch die elektronische Abbildung von Arbeitsprozessen im Dokumentenmanagement sowie die Übernahme des Services für alle Kundenmaschinen, unabhängig vom Hersteller“, betonte Grethe. Ab sofort können Utax-Fachhändler dafür auf die Dienstleistungen der Utax-Schwester TA Professional Service zurückgreifen. Das Servicecenter übernimmt Kundenanrufe zu Störungen oder Verbrauchsmaterialbestellungen, steuert den Technikereinsatz und die Tonerlieferung, erfasst die gedruckten Seiten und erstellt eine Abrechnung für den Fachhändler.

Welch hohe Bedeutung Softwarelösungen für Utax und seine Handelspartner in Zukunft haben werden, unterstrich auch das Best-Practice-Beispiel von Jörg Birkholz, Geschäftsführer von bk documents, einem Partner von Utax. Durch den Aufbau eines Geschäftsfeldes Software und Dienstleistungen konnte das Kaltenkirchener Unternehmen seinen Umsatz in drei Jahren um fast das 200-fache steigern. Das Resümee des Geschäftsführers fällt eindeutig aus: „Das traditionelle Geschäftsmodell Miete, Leasing und Service wird nur noch fünf bis zehn Jahre tragen“, zugleich stagniere der Hardwareumsatz und auch Serviceleistungen würden aufgrund der technologischen Weiterentwicklung der Produkte weniger benötigt, glaubt Birkholz.

Utax-Fachhandelspartner begutachten die neuen Systeme: Die integrierte HyPASSchnittstelle ermöglicht die Anbindung externer Archivierungssoftware.
Utax-Fachhandelspartner begutachten die neuen Systeme: Die integrierte HyPASSchnittstelle ermöglicht die Anbindung externer Archivierungssoftware.

Daraus entwickelte er die Idee, das Dokumentenmanagement für Endkunden um sinnvolle IT-Dienstleistungen zu ergänzen und so ein zweites Standbein zu schaffen. Umsetzen konnte er dies ausschließlich durch eigene Vorab-Finanzierungen, wie die Einstellung eines IT-Consultants, die Investition in Schulungen und Zertifizierungen sowie in Partnerschaften mit Software-Herstellern. „Auch wenn der Return-on-Invest erst nach 24 Monaten eingetreten ist, hat sich diese Vorgehensweise ausgezahlt. Wir konnten ein stabiles Standbein schaffen, das wir jetzt mit einem zweiten IT-Consultant ausbauen.“ Besonders empfahl er den Fachhandelskollegen, die Schulungsangebote der Hersteller wahrzunehmen. „Die Mitarbeiterausbildung ist die wichtigste, wenn auch eine teure Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg. Dass Utax Trainings auf hohem Niveau kostenfrei anbietet, ist eine der besten Unterstützungsleistungen, die sich der Fachhandel wünschen kann.“

Die Tagung ließ Utax im ehemaligen Kehrwieder-Theater ausklingen, inmitten der Hamburger Speicherstadt. Die 250 Gäste erlebten eine faszinierende Liveshow mit Akrobatik, Tanz und Musik.

www.utax.de

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