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„Rechner für jeden Geschmack“

Design-Revolution, Ökotrend und antibakterielle Oberflächen: In den Rechnermarkt ist Bewegung gekommen. Wir sprachen mit Gerd Bandermann, Geschäftsführer des Kaarster Spezialdistributors Bandermann Büroelectronic.

Tischrechner fürs Office oder wissenschaftliche Rechner – welche Veränderungen beobachten Sie im Rechnermarkt? Und welche Rolle spielen die preiswerten „No-Name“-Produkte?

In den vergangenen beiden Jahren kam es im Bereich der Office-Rechner zu einer kleinen Design-Revolution. Anders als früher achten die Hersteller heute sehr genau auf ein ansprechendes Äußeres – ob edle Klavierlackoptik oder Gehäuse aus poliertem Metall, es gibt für jeden Geschmack den passenden Rechner.

Natürlich ging der Ökotrend auch nicht am Rechnermarkt vorbei. Fast jeder namhafte Hersteller führt mittlerweile eine Eco-Linie in seinem Sortiment – diese Rechner sind in der Regel solarbetrieben und aus recycleten Materialien hergestellt. Die „No-Name“-Produkte haben im Fachhandel keinen Stellenwert: Die Kunden, die beim Fachhändler einkaufen, wollen in der Regel einen Rechner, der hochwertig verarbeitet und qualitativ einwandfrei ist.

Das Schulgeschäft ist ein wesentliches Kerngeschäft vieler Händler. Welche Entwicklungen erwarten Sie aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen?

Es ist natürlich noch nicht abzusehen, wie sich das Geschäft innerhalb der nächsten zehn Jahre entwickelt – für die kommenden vier bis fünf Jahre gehen wir aber stark davon aus, dass das Schulgeschäft nicht einbrechen wird, da es zum einen immer noch genügend Schüler geben wird und eben diese in der Regel heutzutage mehr als einen Schulrechner in ihrer Laufbahn benötigen und zum anderen Innovationen den Schulrechnermarkt positiv beeinflussen.

Betrachtet man die verschiedenen Produkte: Welche Trends und Innovationen beobachten Sie? Wie wichtig sind vor diesem Hintergrund starke Marken? Mit welchen Sortimenten sollte sich der Handel befassen?

„Es gibt eine Menge Entwicklungen und Neuheiten im Rechnermarkt, denen sich gerade der Fachhandel nicht verschließen sollte“, meint Gerd Bandermann, Geschäftsführer von Bandermann Büroelectronic.
„Es gibt eine Menge Entwicklungen und Neuheiten im Rechnermarkt, denen sich gerade der Fachhandel nicht verschließen sollte“, meint Gerd Bandermann, Geschäftsführer von Bandermann Büroelectronic.

Wie eingangs bereits erwähnt, geht es gerade im Office-Bereich immer mehr um das Thema Design. Ein Rechner muss heute zum Rest des Schreibtisches passen. Ob bunt oder edles Hochglanz-Schwarz, der Phantasie sind hier kaum noch Grenzen gesetzt. Sehr innovativ, weil gänzlich neu ist zum Beispiel der „Canon HS 121 TGA“-Rechner. Dieses Modell verfügt über eine antibakterielle Oberfläche und ist somit prädestiniert für den Einsatz in Krankenhäusern oder Arztpraxen. Man sieht also, dass es eine Menge Entwicklungen und Neuheiten im Rechnermarkt gibt, denen sich gerade der Fachhandel nicht verschließen sollte. Durch den großen Vorteil des persönlichen Kundenkontaktes und der gründlichen Beratung sind neue Rechnermodelle und auch ganz neue Rechnersegmente sehr gut an den Endkunden heranzubringen. Das Augenmerk sollte also nicht nur auf ein spezielles Segment gelegt werden, sondern vielmehr auf eine breite Produktpalette und die besonderen Möglichkeiten, die ein Fachhändler im Gegensatz zu Discountern oder Flächenmärkten hat.

Wie können sich Händler vom Wettbewerb abheben und welche Unterstützung bieten Sie dabei?

Wer sich vom Wettbewerb abheben möchte, muss mit seinem Service und seinem Know-how punkten. Wie bereits gesagt, sind das die beiden großen und unschlagbaren Vorteile des Fachhandels. Wir unterstützen den Fachhandel mit speziellen Aktionen, die ihm auch preislich noch mal ein gutes Stück entgegenkommen. So können die Händler ein lohnendes Geschäft machen. Natürlich ist es auch möglich, sich durch unseren Außendienst neue Produkte vorführen und erklären zu lassen oder die Kenntnisse über ältere Modelle aufzufrischen.

www.bandermann.com

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