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Umweltbelastung reduzieren

Supplies machen einen Großteil der Leistungsfähigkeit bei Druckern aus. Bernhard Bette, Category Manager, HP LaserJet Supplies EMEA, kennt den Markt und weiß, welche Aspekte bei der Entwicklung eine besondere Rolle spielen.

Herr Bette, wo liegen die Unterschiede zwischen Original- und alternativen Verbrauchsmaterialien?

In die Entwicklung des Druckzubehörs fließt jahrelange Entwicklungsarbeit. Die Qualität und Geschwindigkeit des Drucksystems hängt vom Druckzubehör ab, das perfekt auf die Hardware abgestimmt ist, zum Beispiel bei der Konsistenz des Toners. HP-Tonerkartuschen sind neu und mit Originaltoner gefüllt. Bei Drittanbietern handelt es sich um wiederbefüllte, wieder aufbereitete oder nachgebaute Kartuschen, die nicht mit dem Originaltoner arbeiten und die laut externer Studien nicht die gleiche Zuverlässigkeit und Qualität bieten wie Originalzubehör. Zusätzlich befindet sich bei den Tonern von HP ein Chip in der Kartusche und steuert beziehungsweise speichert Informationen wie Restbestand, Anzahl der gedruckten Seiten und das Anpassen der Zeilen.

In diesem Zusammenhang spielt immer wieder das Thema Preis eine Rolle. Wie sieht aktuell die Entwicklung aus?

„Wir wollen unseren Kunden nicht nur hochwertige und technisch fortschrittliche, sondern auch umweltfreundliche Produkte bieten“, sagt Bernhard Bette, Category Manager, HP Laser- Jet Supplies EMEA.
„Wir wollen unseren Kunden nicht nur hochwertige und technisch fortschrittliche, sondern auch umweltfreundliche Produkte bieten“, sagt Bernhard Bette, Category Manager, HP Laser- Jet Supplies EMEA.

Hardware und Zubehör sind auf die unterschiedlichen Zielgruppen und Druckbedürfnisse abgestimmt. Insgesamt konnten wir über die Jahre die Kosten des Druckens senken, die Leistungsfähigkeit dagegen steigern. Der „HP LaserJet 4“ von 1992 druckte beispielsweise acht Seiten pro Minute, die erste Seite wurde nach zwei Minuten ausgedruckt. Heute produziert der vergleichbare „HP LaserJet 4015“ 62 Seiten pro Minute, die erste Seite liegt nach acht Sekunden vor, der Gerätepreise konnte um über 30 Prozent gesenkt werden, der Seitenpreis um 35 Prozent. Diese Entwicklungen basieren entscheidend auf der Weiterentwicklung des Druckzubehörs. Es macht einen Großteil der Leistungsfähigkeit der Geräte aus.

Wie wichtig sind Faktoren wie Nachhaltigkeit und Recycling? Was hat sich hier in den vergangenen Jahren verändert?

Das Recycling von Verbrauchsmaterialien ist für HP seit Jahren Kernelement des gesamten Verwertungskreislaufs. Unser „Planet Partner Programm“ recycelt mittlerweile in 53 Ländern leere Patronen und Kartuschen – allein 2009 waren dies über 61 Millionen Stück. Seit Bestehen des Programms hat HP 320 Millionen Tonerkassetten und Tintenpatronen gesammelt. Das Thema Nachhaltigkeit und Recycling gewinnt somit weiter an Wichtigkeit. HP recycelt nicht nur seine Verbrauchsmaterialien, sondern stellt auch Zubehör und Drucker teilweise aus recycelten Materialien her und reduziert so die Umweltbelastung. Selbstverständlich gehört zum Umweltbewusstsein auch, dass die HP-Geräte besonders energiesparend sind.

Wie ist es möglich, Druckkosten und Umweltbelastung zu reduzieren und dennoch die Qualität zu steigern?

Das Thema Umwelt ist bei HP integraler Bestandteil jeder Produktentwicklung. Wir wollen unseren Kunden nicht nur hochwertige und technisch fortschrittliche, sondern auch umweltfreundliche Produkte bieten. So konnte die Schmelztemperatur des Toners gesenkt werden, obwohl die Qualität kontinuierlich erhöht wurde.

Dieses Jahr konnte HP den energieeffizientesten Laserdrucker einführen. Auf der Tintenstrahlseite haben wir mit dem „HP OfficeJet Pro“ ein Beispiel einer gelungenen Symbiose: Das Gerät spart Anwendern bis zu 50 Prozent der Druckkosten verglichen mit gleichwertigen Laserdruckern. Gleichzeitig reduziert das Gerät den Energieaufwand um bis zu 50 Prozent. An diesem Beispiel lässt sich gut erkennen, dass HP immer auf eine Kombination von niedrigen Druckkosten und Umweltbelastung sowie hervorragender Technologie und Qualität setzt.

www.hp.com

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