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Optimistischer Blick in die Zukunft

Mit der Übernahme durch die österreichische Ring International Holding (RIH) im vergangenen Jahr erfolgte die Neuausrichtung. Zum 15. Geburtstag erwartet proOffice ein zweistelliges Umsatzwachstum und plant weitere Investitionen.

Seit 15 Jahren produziert proOffice im tschechischen Most Weichplastikprodukte. Rund 1,7 Milliarden Hüllen werden jährlich an Kunden in West- und Osteuropa geliefert.
Seit 15 Jahren produziert proOffice im tschechischen Most Weichplastikprodukte. Rund 1,7 Milliarden Hüllen werden jährlich an Kunden in West- und Osteuropa geliefert.

Es ist genau 15 Jahre her, dass das Untenehmen proOffice, damals Hersteller von Klarsichthüllen, im tschechischen Most gegründet wurde. Nur zwei Jahre später erwarb Herlitz Anteile am Unternehmen. Bereits 1998 gehörte proOffice komplett zum Berliner Konzern. Es folgte eine Zeit der Investitionen und des Ausbaus, die auch ein entsprechendes Wachstum für den Standort bedeuteten. Beispielsweise wurden alle Maschinen von Herlitz für die Produktion von Klarsichthüllen nach Most übersiedelt, eine neue Halle gebaut und in den Maschinenpark investiert. Als sich Herlitz 2008 aus dem Private-Label-Geschäft zurückzog, wurde die RIH mit Sitz in Wien auf den Produzenten aufmerksam.

Geschäftsführer Michael Kahl möchte das Angebot ausbauen und plant weitere Investitionen.
Geschäftsführer Michael Kahl möchte das Angebot ausbauen und plant weitere Investitionen.

Mit der Übernahme durch die RIH richtete sich proOffice im vergangenen Jahr neu aus. Nach Aussage von Geschäftsführer Michael Kahl positioniert sich das Unternehmen heute als „Alternative zu bestehenden Vollsortimentern im Büroartikelmarkt“. Die konsequente Umsetzung trägt seinen Angaben zufolge bereits erste Früchte: Waren es 1995 noch rund 200 Millionen Klarsichthüllen, die das Werk verließen, produziert proOffice heute rund 1,7 Milliarden Hüllen. Das Sortiment umfasst Prospekthüllen, Aktenhüllen, Schnellhefter, Hefthüllen und Register sowie Heftstreifen.

„Unser Unternehmen entwickelt sich damit zum größten Weichplastikhersteller in Europa mit eigenem Vertrieb, der an einem Produktionsstandort fertigt“, zeigt sich Michael Kahl überzeugt. „Auch durch die kürzlich geschlossene Partnerschaft mit einem bedeutenden Hersteller für Polypropylen-Präsentations- und Ordnungssystemen möchte proOffice sein Angebot für die Büroartikel-Industrie weiter massiv ausbauen.“

Auch die Resonanz auf den diesjährigen Messeauftritt von proOffice in Frankfurt stimmt Michael Kahl optimistisch: „Die Paperworld 2010 hat bewiesen, dass die neue Positionierung und Dynamik von proOffice auf ein gutes Echo bei nationalen wie internationalen Kunden stößt. Wir hatten beinahe eine hundertprozentige Besucherquote der bestehenden Kunden und darüber hinaus ein reges Interesse potentieller Neukunden.“

Für das Jahr 2010 erwartet proOffice ein Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich und plant bereits weitere Investitionen in den Maschinenpark.

www.prooffice.cz

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