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Farbe ins Büro bringen

Seit April vertreibt Compatech die Business-Inkjet-Systeme von Memjet. Mit den schnellen Tintenstrahldruckern bietet der Distributor Partnern nicht nur ein spannendes Produkt, sondern auch die Chance, sich mit einem innovativen Supplies-Konzept zu differenzieren.

Mit den Office-Systemen von Memjet bringt Compatech Drucker und Multifunktionsgeräte auf den deutschen Markt, die sich nicht nur durch hohe Druckgeschwindigkeiten, sondern auch durch den günstigen Farb-Klick auszeichnen.
Mit den Office-Systemen von Memjet bringt Compatech Drucker und Multifunktionsgeräte auf den deutschen Markt, die sich nicht nur durch hohe Druckgeschwindigkeiten, sondern auch durch den günstigen Farb-Klick auszeichnen.

„Ich glaube nach wie vor voll an die Tintentechnologie“, sagt Klaus Baumann, Geschäftsführer des Wuppertaler Distributors Compatech. Mit den schnellen Tintenstrahlsystemen des Herstellers Memjet will der Distributor von wiederaufbereiteten OEM-Verbrauchsmaterialien die Drucker der australischen Technologieschmiede nun auch in deutsche Büros bringen. Als Distributor liefert Compatech die Office-Printer mit dem nach eigenen Angaben branchenweit günstigsten Preis-Leistungsverhältnis seit April an den autorisierten Fachhandel. „Die Drucker von Memjet bieten den Händlern die Möglichkeit, ihr Portfolio zu erweitern, neue Zielgruppen zu bedienen und neue Servicekonzepte zu entwickeln“, sagt Baumann.

„Wir sind ein neuer, aufregender Marktteilnehmer, der Wiederverkäufern tolle Produkte liefern kann“, sagt Russell Boa, Vice President Sales bei Memjet.
„Wir sind ein neuer, aufregender Marktteilnehmer, der Wiederverkäufern tolle Produkte liefern kann“, sagt Russell Boa, Vice President Sales bei Memjet.

Und tatsächlich bietet die Tintenstrahltechnologie von Memjet einige überzeugende Argumente. Mit ihrem durchgängigen starren Druckkopf, der das durchlaufende Papier mit rund 70 000 Düsen bedruckt, erreichen der Arbeitsplatzdrucker „C6010“ und das Multifunktionsgerät „C 6030MFP“ eine Geschwindigkeit von bis zu 60 A4-Farbseiten pro Minute. Dabei bieten die beiden Arbeitsplatzmodelle, deren empfohlenes Druckvolumen zwischen 1000 und 4000 Seiten pro Monat liegt, eine Druckauflösung von bis zu 1600 x 1600 dpi. Die Papierkassette bietet Platz für 250 Blatt A4-Papier. Die Reichweite der Tintentanks beträgt 4900 SW- beziehungsweise 5500 Farbseiten. Das Multifunktionsgerät erreicht zudem eine Scangeschwindigkeit von bis zu 20 Seiten pro Minute, wobei bis zu 50 Seiten automatisch eingezogen werden können. Soweit die technischen Spezifikationen. Im Vergleich zu Laserdruckern bieten die Tintenstrahldrucker von Memjet darüber hinaus aber noch weitere Vorteile. So verbrauchen die Geräte nur etwa ein Zehntel der Energie, die ein Laserdrucker benötigt. Im Druckmodus liegt die Leistung bei maximal 35 Watt. Es fallen keine Emissionen durch vermeintliche Tonerstäube an. Die erste Seite wird bereits nach sechs Sekunden gedruckt und auch das Verpackungsvolumen und die zu entsorgende Müllmenge werden erheblich verringert.

„Die Drucker von Memjet bieten den Händlern die Möglichkeit, ihr Portfolio zu erweitern, neue Zielgruppen zu bedienen und neue Servicekonzepte zu entwickeln“, sagt Compatech-Geschäftsführer Klaus Baumann.
„Die Drucker von Memjet bieten den Händlern die Möglichkeit, ihr Portfolio zu erweitern, neue Zielgruppen zu bedienen und neue Servicekonzepte zu entwickeln“, sagt Compatech-Geschäftsführer Klaus Baumann.

„Unternehmen sind heutzutage extrem preissensitiv“, erklärt Russell Boa, Vice President Sales bei Memjet. Gerade im B2B-Umfeld sei Farbe deshalb vielfach zu teuer. Mit seinen Tintenstrahlsystemen, mit denen die Farbausdrucke deutlich günstiger sind, will Memjet hier dagegenhalten und auch Unternehmenskunden verstärkt wieder zu Farbausdrucken bringen. „Damit bieten wir dem Handel nicht nur die Möglichkeit, seine Kunden mit einem neuen Thema zu adressieren, sondern auch die Chance, neue Zielgruppen zu erschließen und in einem rückläufigen Markt wieder mehr Geschäft und Marge zu generieren“, betont Boa. Der Memjet-Vertriebschef ist davon überzeugt, dass sich Tinte mittelfristig auch im Office-Umfeld durchsetzt. Das Thema Business-Inkjet genieße steigende Aufmerksamkeit, die nicht zuletzt auch durch die Aktivitäten der großen Anbieter wie HP oder Epson getrieben wird, weiß Boa. Mit der langjährigen Erfahrung unter anderem als Lieferant für zahlreiche namhafte Hersteller will Memjet die Chancen des Technologiewandels nutzen. Die Marktchancen schätzt Boa dabei durchaus realistisch ein. „Wir sind ein neuer, aufregender Marktteilnehmer, der Wiederverkäufern tolle Produkte liefern kann.“ In den kommenden Jahren wolle man sich deshalb einen Marktanteil im einstelligen Prozentbereich sichern. Dies sei eine gute Basis, auf der man dann aufbauen könne.

Nachdem man in den vergangenen Jahren beim Vertrieb in Europa zunächst auf den russischen Partner Lomond gesetzt hatte, arbeitet der Hersteller nun direkt mit der Distribution zusammen. Während Printberry (ehemals Tekaef) die Geräte in Österreich und der Schweiz verkaufen soll, wird Compatech die Geräte an den autorisierten Fachhandel in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg liefern. Aktuell arbeitet der Wuppertaler Distributor hier bereits mit 40 bis 50 Business-Partnern zusammen. „Das wollen wir natürlich noch weiter ausbauen“, erklärt Baumann. Neben Vertriebs- und Service-Schulungen, Demogeräten, Projekt- und Marketingunterstützung bietet Compatech seinen Partnern deshalb auch ein spezielles Supplies-Konzept an. Memjet „Business Pro“-Partner werden zudem in der Lage sein, die Tintenpatronen wieder zu befüllen und sie können auf dieser Grundlage neue Servicekonzepte für Geschäftskunden entwickeln.

www.memjet.com

www.compatech.de

www.printberry.at

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