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Kein Grund auszuruhen

Menschen, Produkte und Lösungen, so lauten die drei Erfolgsfaktoren beim Druckerspezialisten Oki. Mit zahlreichen Themen hat der japanische Hersteller in 2012 ordentlich Gas gegeben. Und auch für dieses Jahr ist einiges geplant.

Es läuft gut in Düsseldorf: Nicht nur beim Fußball auch beim Druckerhersteller Oki entwickelt sich das Geschäft positiv. Und so zeigt sich auch die Oki-Mannschaft um Deutschland-Chef Terry Kawashima und Marketing- und Vertriebsleiter Olaf Sepold zufrieden. Seit eineinhalb Jahren arbeitet das neue Team nun zusammen. Und man habe bereits viel erreicht, aber auch noch einiges vor, erzählt Sepold.

„Wir wollen aktive Partner“, sagt Oki-Vertriebschef Olaf Sepold. Im Gegenzug investiere man auch in die Partner und unterstütze diese mit zahlreichen Tools.
„Wir wollen aktive Partner“, sagt Oki-Vertriebschef Olaf Sepold. Im Gegenzug investiere man auch in die Partner und unterstütze diese mit zahlreichen Tools.

So standen in 2012 zahlreiche Themen beim Düsseldorfer Druckerspezialisten an: Mit einer komplett aktualisierten Produktpalette mit insgesamt 25 neuen Druckern und Multifunktionsgeräten, erweiterter MPS- und Lösungsstrategie und optimiertem Fachhandelskonzept tourte der Outputspezialist mit seiner „Smart Business Tour“ im Sommer durch sechs deutsche Städte und verzeichnete mit über 400 Fachhandelsbesuchern eine große Resonanz. „Das Geschäft entwickelt sich gut und wir haben Marktanteile hinzugewinnen können“, sagt Sepold. Im Volumen-Geschäft habe man die Ziele übertroffen und auch „mit dem Fachhandel haben wir sehr gute Arbeit geleistet,“ nämlich Wachstum in wesentlichen Segmenten wie Farbmultifunktionsgeräten, und auf gesundem Niveau, so das Resümee. In einem rückläufigen Markt zeige dies, dass „wir auf dem richtigen Weg sind“, betont der Vertriebsprofi. Mit seinem Marktanteil im einstelligen Prozentbereich gehört Oki in Deutschland zwar nicht zu den Keyplayern, das weiß auch Sepold. Dennoch zeige das Wachstum, dass Oki anderen Anbietern Marktanteile wegnehme und man so auch „als Kleiner den einen oder anderen ärgern kann“.

Dafür, dass sich das Geschäft so gut entwickelt sieht der Vertriebschef, der vor zwei Jahren von Lexmark zu Oki wechselte, drei Gründe. Neben dem gut eingespielten Oki-Team, das von der Geschäftsführung über Vertrieb, Marketing und Service als Mannschaft funktioniere, gehöre vor allem die enge Bindung und Authentizität, mit der der Druckerhersteller mit seinen Partnern im Handel zusammenarbeite, zu den Erfolgfaktoren. In beide werde man weiter investieren. So haben die Düsseldorfer ihr MPS-Team, das Fachhändler aktiv im Projektgeschäft unterstützen soll, weiter ausgebaut. Und auch die Partnerbasis soll weiter wachsen. „Wir wollen aktive Partner“, betont Sepold, dem wichtig ist, dass die Händler die Chancen erkennen und nutzen. Im Gegenzug versuche man auch das Geschäft der Partner zu begreifen, um diese gesund nach vorne bringen zu können. Einige interessante Partner habe Oki bereits gewonnen, berichtet der Vertriebschef. Erfolge, auf denen man sich aber nicht ausruhen will. „Argumente für eine Zusammenarbeit gibt es viele.“ Die Output-Management-Lösung „Oki Print Optimizer“, die der Hersteller jüngst überarbeitet und neu aufgesetzt hat, biete Händlern viele Potenziale, die bislang noch nicht ausreichend bekannt seien. Daneben werde man Partner mit weiteren smarten SMB-Lösungen spannende Mehrwerte bieten.

Mit seinem MPS-Team unterstützt Oki seine Partner im Projektgeschäft (v.l.): Michael Handels, Klaus-Andreas Juhnke, Monika Schneider, Thomas Schröder und Christian Wedl
Mit seinem MPS-Team unterstützt Oki seine Partner im Projektgeschäft (v.l.): Michael Handels, Klaus-Andreas Juhnke, Monika Schneider, Thomas Schröder und Christian Wedl

Der dritte Erfolgsfaktor für Sepold ist die stetige Produktweiterentwicklung sowie langfristige Testverfahren, was sich letztendlich in ausgereiften und qualitativ hochwertigen Geräten widerspiegelt. Mit 25 neuen Produkten hat Oki seine Range bereits in 2012 komplett erneuert. Kein Grund für den japanischen Hersteller sich auszuruhen. Für das kommende Geschäftsjahr kündigte Sepold an, das man das Portfolio mit Workgroup-Systemen erweitern, aber auch einige Lücken schließen und noch weitere lukrative Nischen besetzen wolle.

www.oki.de

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