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Immer noch hungrig

Sieben Stationen, rund 700 Anmeldungen – bei der „Printing Reloaded“-Tour hat Samsung sein neues Farblaser-Portfolio vorgestellt. Dabei bekräftigten die Schwalbacher ihr ehrgeiziges Ziel, auch nach Wert an der Spitze zu liegen.

Ziel für die kommenden zwölf bis 24 Monate sei es, die Marktakzeptanz weiter zu erhöhen „vom Fast Follower zum First Mover“, kündigt Jürgen Krüger, Director Samsung IT Solutions Printing, an.
Ziel für die kommenden zwölf bis 24 Monate sei es, die Marktakzeptanz weiter zu erhöhen „vom Fast Follower zum First Mover“, kündigt Jürgen Krüger, Director Samsung IT Solutions Printing, an.

„So viele Neue hatten wir noch nie“, betont Samsung-Produktmanager Michael Wehler. Insgesamt 28 Geräte mit einer Leistung von bis zu 48 Seiten pro Minute umfassen die elf neuen Serien, die der Technologiekonzern bei seiner Tour vorstellte. Beim Design haben die Koreaner die Unterscheidung zwischen Business- und Consumer-Geräten aufgegeben und auch in puncto Geschwindigkeit, Druckqualität und Sicherheit bietet die neue Flotte neue Features. Als Steuereinheit dient nur noch ein Mainboard mit 1-GHz-Dual-Core-Prozessor, das die sonst verteilten Steuerelemente vereint und alle Funktionen kontrolliert. Durch einen neuen Polymertoner konnte die Fixiertemperatur und so der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Die Samsung-eigene „ReCP“-Technologie (Rendering Engine for Clean Page) soll unter anderem durch optimierte Bildkorrektur, Druckschärfe und Farbraumfüllung für höhere Druckqualität sorgen. Verbessert wurden zudem Bedienbarkeit, Service-Konzept und Papiereinzug. „Wir haben zugehört und umgesetzt“, sagt Wehler. Viele Verbesserungen seien auf das Feedback der Partner zurückzuführen.

Breites Laser-Portfolio

Von den neuen Systemen verspricht man sich einiges. „Samsung verfügt mittlerweile über eines der breitesten Laser-Portfolios im Markt“, sagt Jürgen Krüger, Director Samsung IT Solutions Printing. Zudem könne man maßgeschneiderte Produkt-Kombinationen und Software-Lösungen anbieten. Für den Manager der nächste logische Schritt zum führenden Anbieter. Man habe nun nicht nur eines der leistungsfähigsten Line-ups, sondern positioniere sich durch individuell anpassbare Konzepte, internationale Services, ein flexibles Lösungsportfolio und dem Bekenntnis zum indirekten Vertrieb als „Partner des Handels“, betont auch B2B-Vertriebsleiter Norbert Höpfner. Mit dem breiten Angebot des Konzerns, von Smartphone über Tablet- und Note-PC bis hin zur Speicherlösungen, erreiche man einen Grad der Konvergenz, der seinesgleichen sucht.

Synergien nutzen

„Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir die Synergien innerhalb des Clusters, aber auch mit anderen Sparten nutzen können“, betont Roland Schweyer, Director IT Cluster. Gerade Unternehmenskunden biete man „hervorragende Perspektiven und die Sicherheit, auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen zu können“. Synergien, die auch der Drucker-Chef sieht und von denen man sich bei Trends wie Cloud Computing, Mobility oder Managed Services einige Vorteile verspricht.

Ziel für die kommenden zwölf bis 24 Monate sei es die Marktakzeptanz weiter zu erhöhen „vom Fast Follower zum First Mover“, kündigt Krüger an. Wichtig hierzu sei, dass man als Hersteller die Nachfrage beim Endkunden generiere, aber auch, dass man es diesen einfach mache und bei der Produktentwicklung deren Wünsche und Bedürfnisse in den Fokus stellt. Nachdem man laut IDC in 2011 bei A4-Lasersystemen erstmals nach Stückzahlen vorn lag, will man in Schwalbacher nun auch nach Wert an die Spitze. „Möglichst bis 2015“, gibt der Manager als Zeitmarke vor. Hierfür müsse man aber vor allem im B2B-Geschäft noch wachsen.

www.samsung.de

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