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Papierästhetik

Recyclingpapier liegt im Trend. Die Wirtschaft stellt verstärkt auf ökologisch hochwertiges Papier um. Und auch bei Verbrauchern steigt die Nachfrage. Steinbeis Papier bietet das passende Sortiment für diese Ansprüche.

Die Zeiten scheinen endgültig vorbei, in denen Recyclingpapier im Meinungsbarometer der Verbraucher schnell in der Klischee-Ecke landete und mit mehr subjektiven als sachlichen Geschmacksurteilen bedacht wurde. Heute haben wir es mit ökologisch wie ästhetisch hochwertigen High-Tech-Papieren zu tun, vielseitig einsetzbar, leistungsstark und lauffreudig selbst bei größten Kopiermengen und Druckauflagen. Und längst gehören jene Argumente der Vergangenheit an, die Ökopapiere gegen die Eigenschaften eines Frischfaserpapiers auszuspielen versuchten. Hinter beiden Produktionsweisen steckt jedoch ein völlig anderes Industriekonzept. So fährt zum Beispiel der Recyclingpapierhersteller Steinbeis das Modell einer integrierten Fabrik, die in der Produktion ausschließlich Altpapier als Rohstoff verwendet und auf maximale Einspareffekte bei Energie, Wasser und CO2 hin konzipiert ist. Auch bei Ästhetik und Haptik zeigen Recyclingpapiere mit dem „Blauen Engel“ ein ansprechendes Profil.

Papierästhetik im Zeichen ökologischer Vernunft: Recyclingpapier mit dem Blauen Engel liegt bei Wirtschaft und Privatverbrauchern gleichermaßen im Trend.
Papierästhetik im Zeichen ökologischer Vernunft: Recyclingpapier mit dem Blauen Engel liegt bei Wirtschaft und Privatverbrauchern gleichermaßen im Trend.

Hersteller wie Steinbeis bringen heute Recyclingpapiere mit unterschiedlichen Weißgraden auf den Markt, die alle Merkmale eines High-Tech-Produktes zeigen und die das kommunikative Bedarfsspektrum von Unternehmen und Verbrauchern vollständig abdecken – von Papiersorten für die Korrespondenz, Geschäftsberichte, repräsentative Formate und Broschüren bis zum Papier für den täglichen Büro- und Kopiereinsatz. Was die Verwendungszwecke betrifft, so gewinnt Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier bei privaten und gewerblichen Verbrauchern zunehmend an Bedeutung und Nachfrage. Insgesamt dehnt sich die ökologische Konsumentenhaltung aus. Wirtschaftsunternehmen sehen im Einsatz von Recyclingpapieren eine Ergänzung ihrer nachhaltigen Strategie für Energie-Effizienz, Umwelt- und Ressourcenschutz. Für die wachsende Zielgruppe der LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) mit einer jährlichen Kaufkraft von rund 200 Milliarden Euro gehört Recyclingpapier zu einem nachhaltigen Konsumentenverständnis. Die Nachfrage nach Hybridfahrzeugen, Öko-Strom, nach ethischen Produkten und Dienstleistungen steigt kontinuierlich an. Und die „grünen Verordnungen“ seitens Behörden und EU forcieren diese Entwicklung.

Diese Tatsachen machen den prozentualen Anteil von Recyclingpapieren im Büropapiermarkt mit rund 14 Prozent jährlich verständlich – Tendenz steigend.

Für Unternehmen stellen Recyclingpapiere mit dem Blauen Engel auch einen ökonomischen Wert dar. Damit haben sie ein relativ kostenneutrales Instrument in der Hand, um die Umweltbilanz einfach und effizient zu verbessern, ohne Zusatzinvestitionen. Einsatz und Menge wirken sich entsprechend positiv auf den Nachhaltigkeitsbericht aus. Da beim Einsatz von Recyclingpapier auch die Hersteller-Marke von Bedeutung ist, partizipieren Unternehmen gleichzeitig an den Einsparungswerten, die der Hersteller bei CO2, Wasser- und Energieverbrauch über den gesamten Produktionsprozess erzielt. Je herausragender die Ökobilanz-Werte sind, umso mehr kommen sie der Umweltbilanz des Recyclingpapier nutzenden Unternehmens zugute.

Die Ergebnisse der Studie „Die Zeit ist reif für Recyclingpapier“ von A.T. Kearney und der IPR (Initiative Pro Recyclingpapier) vom September 2010 bestätigen den wachsenden Stellenwert von Recyclingpapier in Unternehmen. Die Befragung von 120 deutschen Unternehmen (Konzerne bis Mittelstand)erbrachte folgende Resultate:

• 80 Prozent der Unternehmen wissen um die Vorteile von Recyclingpapier.

• 40 Prozent setzen bereits heute im Bereich Kopier- und Büropapier überwiegend Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ein.

• Rund die Hälfte der befragten Verwender will kurzfristig seine Recyclingpapier-Quote um mindestens 40 Prozent erhöhen.

• Rund 30 Prozent der Unternehmen wollen das konventionelle Büropapier durch Recyclingpapier ersetzen.

• Mehr als 50 Prozent können sich einen Einsatz von Recyclingpapier in den nächsten Jahren vorstellen.

• 47 Prozent dokumentieren den Einsatz von Recyclingpapier im Nachhaltigkeits- bzw. Umweltbericht.

Hohe Weißgrade, beste Druck- und Laufeigenschaften, maximale Alterungsbeständigkeit und eine angenehme Haptik machen Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zur optimalen Alternative für traditionelle Papiere. Es ermöglicht einen verantwortungsvollen Einkauf und eine umweltschonende Nutzung von großen Papiermengen. Der Großhandel hat sich auf die Trendwende in Richtung Recyclingpapier eingestellt, wirbt verstärkt für Öko-Produkte und erweitert deutlich sein Sortiment um 100-prozentige Recyclingpapiere.

Steinbeis-Marken-Papiere sind heute bei führenden Großhändlern wie Berberich, Igepa und Papyrus erhältlich.

Dass Recyclingpapiere heute als konkurrenzfähige Premium-Produkte wahrgenommen werden, ist auch das Verdienst intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit, wie sie zum Beispiel Steinbeis seit Jahrzehnten praktiziert. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2008, gehört Steinbeis zu den wenigen Recyclingpapier-Herstellern, der für sein komplettes Sortiment an Magazin- und Büropapieren das mit Abstand bedeutendste Umwelt- und Verbraucherschutzzeichen Blauer Engel erhalten hat.

Welche Auswirkung die Umstellung von Frischfaser- auf Recyclingpapier auf den Energiehaushalt hat, macht ein Beispiel deutlich. Würden allein die Unternehmen der Finanzbranche in Deutschland ihren Büropapierverbrauch auf Recyclingpapier umstellen, würde eine Energieersparnis erzielt, die dem Jahresstromverbrauch aller Privathaushalte einer Großstadt mit mehr als 200 000 Einwohnern wie Kassel entspricht. Diese Zahlen zeigen, wie einfach und wirkungsvoll zugleich nachhaltiges Wirtschaften sein kann.

Um wie viel größer wäre erst die Einsparung, wenn jeder Bundesbürger seinen durchschnittlichen Jahresverbrauch an grafischen Papieren von ca. 85 Kilogramm auf Recyclingpapier umstellte?

Ein Grund mehr für den Fachhandel, nachhaltiges Papier forciert ins Sortiment zu nehmen.

www.stp.de

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