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Die Voraussetzungen geschaffen

Nach den Übernahmen von TRS, K + U Printware und zuletzt Dematec stehen bei Clover Germany die Signale auf Wachstum. Priorität haben derzeit die Wiederbelebung der Marke Freecolor für den Fachhandel sowie neue Geschäftsfelder im Bereich Mobile Devices.

Im Einsatz für die Wiederbelebung der Marke Freecolor: Jürgen Conrad (l.) und Michael Wewers
Im Einsatz für die Wiederbelebung der Marke Freecolor: Jürgen Conrad (l.) und Michael Wewers

„Die Phase der Cloverisierung ist abgeschlossen, jetzt geht es darum, die Größenvorteile und Synergien des weltweit führenden Herstellers von Druckerverbrauchsmaterial im Rücken auf die Straße zu bringen“, bestätigen die beiden Clover-Germany-Geschäftsführer Jürgen Conrad und Mario Lichtenstein. Innerhalb des Clover-Konzerns mit Hauptsitz in Chicago, der bei einem Gesamtumsatz von zuletzt mehr als einer Milliarde Dollar Weltmarktführer bei der Rückgewinnung, der Wiederaufbereitung und dem Weiterverkauf von Druckersupplies ist, hat die DACH-Region nach den Übernahmen der in der Schweiz ansässigen TRS AG, K + U Printware inklusive der auf Sammelsysteme spezialisierten Tochter Collecture mit Sitz im badischen Ettenheim sowie der im schwäbischen Ötisheim beheimateten Dematec einen besonderen Stellenwert erhalten. Nach dem Abschluss der Integration der übernommenen Firmen und der Schaffung der notwendigen Strukturen inklusive eines neuen ERP-Systems im vergangenen Jahr stehen die Zeichen seit der Gründung der Clover Germany GmbH in Ettenheim Anfang diesen Jahres auf Wachstum. Die Rahmenbedingungen seien geschaffen, jetzt gehe es darum, die Vorteile im Verbund des internationalen Fach-Know-hows und der weltweiten Fertigungskompetenzen und -technologien zu nutzen, betont Jürgen Conrad. Rund 98 Prozent der Produkte stammten aus eigener Fertigung, ein Pfund, mit dem man wuchern könne.

Klare Positionierung: Freecolor als Premium-Brand für den Fachhandel
Klare Positionierung: Freecolor als Premium-Brand für den Fachhandel

In Ettenheim angesiedelt sind Geschäftsführung und Verwaltung, der Vertrieb für die DACH-Region sowie Kundenservice und Logistiksteuerung. Die Belieferung erfolgt vom neuen Zentrallager in Hamburg, dem ehemaligen Lager-Standort der TRS AG. Michael Wewers, der auf umfangreiche Erfahrung in der Hardcopy-Branche bauen kann, hat im Dezember des vergangenen Jahres die Vertriebsverantwortung für die DACH-Region übernommen. Mit einem fünfköpfigen Vertriebsteam, das zuletzt durch den branchenerfahrenen Rudolf Eichwald als Key Account Manager weitere Verstärkung erhalten hat, sei eine flächendeckende Kundenbetreuung gewährleistet, wie Wewers betont. Neben dem Private-Label-Geschäft soll zukünftig verstärkt der Fokus auf die Marke Freecolor und den Vertrieb über den Fachhandel gelegt werden. Listungen bei wichtigen Händlerkooperationen wie Soennecken und Büroring unterstreichen die strategische Bedeutung des Fachhandels. Mit der Konzentration auf die Marke Freecolor, die von K + U Printware gezielt als Premium-Brand im Fachhandel positioniert worden war, sei eine optimale Basis für eine ausgewiesene Marken-Ausrichtung vorhanden. Freecolor sei zuletzt zwar etwas vernachlässigt worden, dennoch bestünden gute Chancen, an die Erfolge anzuknüpfen, wie Wewers erläutert. Einen entscheidenden Vorteil sieht der DACH-Vertriebschef zudem in den weltweit klar definierten Qualitätsstandards. Zahlreiche Auszeichnungen und Zertifikate belegen dieses Engagement wie unter anderen „LGA schadstoffgeprüft“ durch den TÜV Rheinland, Blauer Engel und Nordic Swan. Clover Germany ist auch zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 14001.

Wichtiges Standbein: die Entsorgungslogistik und das Einsammeln von Leergut und Mobiltelefonen
Wichtiges Standbein: die Entsorgungslogistik und das Einsammeln von Leergut und Mobiltelefonen

Ein wesentlicher Pluspunkt ist für Jürgen Conrad darüber hinaus das zweite Standbein des Konzerns in Richtung Entsorgungsfachbetrieb. Über die ebenfalls in Ettenheim ansässige Clover Environmental Solutions Ltd (CES), die zuvor unter dem Namen Collecture auf das Einsammeln von gebrauchtem Druckverbrauchsmaterial ausgerichtet war, wird die Entsorgungslogistik für Druckerkomponenten und zukünftig vor allem für den wachsenden Markt von Mobilfunkgeräten forciert. „Es sind unsere kundenspezifischen Sammelprogramme in Verbindung mit unseren branchenweit führenden Technologien und Verfahren, die CES auf dem Markt einzigartig machen“, unterstreicht Jürgen Conrad. In dem riesigen Markt des Einsammelns und Verwertens von Mobil Devices von Handys über I-Phones, Tablet-PCs usw. sieht der Clover Germany-Geschäftsführer ein immenses Wachstumspotenzial auch als Dienstleistungsangebot für den Fachhandel. Ähnlich wie in Nordamerika soll das Geschäftsfeld auch in der DACH-Region zügig ausgebaut werden.

Die Clover Germany-Geschäftsführer Mario Lichtenstein (l.) und Jürgen Conrad: „Die Phase der Cloversierung abgeschlossen“
Die Clover Germany-Geschäftsführer Mario Lichtenstein (l.) und Jürgen Conrad: „Die Phase der Cloversierung abgeschlossen“

www.clovertech.de

www.collecture.de

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