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„Viele Chancen vorhanden“

Seit mehr als 30 Jahren steht DCI/Jet Tec für qualitativ hochwertige wiederaufbereitete kompatible Druckersupplies. Mit verstärkten Aktivitäten und einer klaren Markenausrichtung will man insbesondere auch in Deutschland weiter zulegen.

Fertigungskompetenz Made in Europe: Der DCI/Jet Tec-Produktionsstandort in Boston, rund eineinhalb Stunden nordwestlich von London gelegen, wurde inzwischen auf mehr als 32 000 Quadratmeter erweitert.
Fertigungskompetenz Made in Europe: Der DCI/Jet Tec-Produktionsstandort in Boston, rund eineinhalb Stunden nordwestlich von London gelegen, wurde inzwischen auf mehr als 32 000 Quadratmeter erweitert.

Der Name DCI/Jet Tec steht für Fertigungskompetenz, Kundenorientierung und eine konsequente Umweltausrichtung. Davon konnten sich vor wenigen Wochen Monika und Thomas Veit vom Distributor Soft-Carrier überzeugen. Bei einem Besuchstermin am DCI-Hauptsitz im britischen Boston, rund eineinhalb Stunden nordwestlich von London gelegen, wurden interessante Einblicke in puncto Firmenstrategie, Produktions-Know-how und Weiterentwicklungsmöglichkeiten geboten. DCI-Gründer und Firmenchef John Studholme, seine Frau Tammy als General Managerin sowie das Managementteam um Commercial-Manager Phil Sneath und Operations-Manager Paul Needham hatten ein umfangreiches und anspruchsvolles Programm organisiert, um die Besucher aus Deutschland von einem Ausbau der Geschäftsbeziehung zu überzeugen.

Die Produktion von DCI/Jet Tec gilt als einer der größten Fertigungsstandorte für wiederaufbereitete Tinten- und Tonerkartuschen in Europa.
Die Produktion von DCI/Jet Tec gilt als einer der größten Fertigungsstandorte für wiederaufbereitete Tinten- und Tonerkartuschen in Europa.

Soft-Carrier hat dabei schon seit Jahren kompatible Tintenpatronen der Marke Jet Tec im Programm – und dies mit beachtlichen Erfolgen. Nach zuletzt rückläufigen Umsätzen übernahmen Key Account Manager Markus Lechtape und Sales Manager Michael Rothenmacher, die von der Jet Tec-Vertriebsniederlassung in Ettlingen bei Karlsruhe aus die Kunden in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz betreuen, die Aufgabe, die Zusammenarbeit zu intensivieren und nach neuen Möglichkeiten der Kooperation zu suchen. Nach einem gemeinsamen ersten Termin am DCI/Jet Tec-Messestand auf der Paperworld/Remanexpo in Frankfurt und dem Vorort-Besuch in Boston wurden die Weichen für eine verstärkte und erweiterte Zusammenarbeit gestellt.

Neue Einblicke gewonnen: John Studholme (r.) erläutert die konsequente Qualitätsausrichtung
Neue Einblicke gewonnen: John Studholme (r.) erläutert die konsequente Qualitätsausrichtung

„Alles unter einem Dach“

Beeindruckt haben Monika und Thomas Veit sowohl die strategische Ausrichtung als auch die Produktionsmöglichkeiten an einem der größten Fertigungsstandorte für wiederaufbereitete Tinten- und Tonerkartuschen in Europa. DCI/Jet Tec verfolgt dabei schon seit Jahren eine konsequente Wachstumsstrategie „mit klaren Prinzipien“, wie Firmenchef John Studholme eindrucksvoll belegen konnte. So wurden die Produktionsanlagen am Hauptsitz inzwischen auf mehr als 32 000 Quadratmeter erweitert. Neben der perfekt durchorganisierten Fertigung, wo hochmoderne Maschinen zum Einsatz kommen, sind unter anderem auch die Bereiche Forschung und Entwicklung, Verpackungsdesign sowie Werkzeug- und Maschinenbau sowie die Logistik angesiedelt. Viel Wert wird auf eine größtmögliche Unabhängigkeit gelegt.

Während im Zuge der Globalisierung inzwischen viele Hersteller auf externe Zulieferer angewiesen sind, orientiert sich DCI/Jet Tec schon seit der Firmengründung im Jahr 1983 am Ziel einer weitestgehenden Selbständigkeit. So sind unter dem Motto „Alles unter einem Dach“ beispielsweise die Entwicklung der Tintenrezepturen und die Herstellung der Werkzeuge am Standort untergebracht. „Dies verschafft uns ein hohes Maß an Effizienz in der Fertigung und die notwendige Flexibilität, um auf Marktveränderungen und Kundenanfragen, Sonderwünsche und Produktneuheiten schnell reagieren zu können“, so John Studholme zu den Vorteilen. So hat der Firmenchef, der sich zusammen mit seiner Frau Tammy insbesondere als Ideengeber versteht, auch die massiven Investitionen in den Ausbau der Toner-Sparte forciert. Neben dem Kerngeschäft Tintenpatronen will man sukzessive auch bei Lasertoner weitere Marktanteile gewinnen. Derzeit liegen die Kapazitäten bereits bei mehr als 100 000 Tonerkartuschen im Monat.

Qualität als Wettbewerbsfaktor: eine Anlage, um die Farbbrillanz der Tinten zu erhöhen, als Beispiel
Qualität als Wettbewerbsfaktor: eine Anlage, um die Farbbrillanz der Tinten zu erhöhen, als Beispiel

Ein wesentlicher Punkt im Gesamtkonzept ist zudem der Einkauf leerer Tintenpatronen und Tonerkartuschen. Über die ebenfalls am Standort ansässige Tochterfirma TRF The Recycling Factory werden über ein eigens konzipiertes weltweites Sammelsystem pro Jahr mehr als 8,5 Millionen leere Tintenpatronen und Toner-Cartridges gesammelt. Nur das qualitativ höchstwertige Leergut wird für die Wiederaufbereitung eingesetzt. Das Qualitätsversprechen als ein zentraler Punkt der Firmenausrichtung untermauert DCI/Jet Tec durch zahlreiche Zertifizierungen. So ist das Werk in Boston unter anderem nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert; zahlreiche Produkte tragen die Siegel des Forest Stewardship Council (FSC), des Nordic Swan oder des Blauen Engels. Die Kompetenz im Bereich Sammelsysteme nutzt das Unternehmen auch für eine neue Geschäftsidee: Das Sammeln und Wiederverwerten von mobilen Endgeräten wie Handys, I-Phones usw. verspricht ein hochgradig interessantes neues Geschäftsfeld zu werden.

Für Monika und Thomas Veit war der Besuchstermin in Boston eine perfekte Gelegenheit, mit John Studholme und dem Managementteam die nächsten Schritte in der Zusammenarbeit zu definieren. Neben der Listung des Gesamtprogramms und verstärkter Vermarktungsaktivitäten in Deutschland und Frankreich sollen vor allem die Marktpräsenz und die Wahrnehmung der Marke Jet Tec deutlich ausgebaut werden. Darüber hinaus sind auch weitere gemeinsame Projekte wie beispielsweise in Richtung Sammelsysteme angedacht.

Von Mittelstand zu Mittelstand

„Der intensive Austausch ist die Basis, das gemeinsame Erkennen von Chancen und die Entwicklung neuer Märkte sind die nächsten steps“, zeigt sich Soft-Carrier-Geschäftsführer Thomas Veit, der auf Faktoren wie Made in Europe und Europe Engineering bei DCI/Jet Tec setzt, optimistisch. Monika und Thomas Veit sind davon überzeugt, dass der Markt für qualitativ hochwertige kompatible Druckersupplies gerade auch unter dem Umweltaspekt eine absolute Zukunft hat und „sich die angespannte Preissituation wieder stabilisieren wird“. Bei DCI/Jet Tec ist man sich sicher, mit den Soft-Carrier einen „optimal passenden Partner von Mittelstand zu Mittelstand“ gefunden zu haben.

Besuchstermin im Werk (v.l.): Thomas und Monika Veit, John und Tammy Studholme, Markus Lechtape, Michael Rothenmacher
Besuchstermin im Werk (v.l.): Thomas und Monika Veit, John und Tammy Studholme, Markus Lechtape, Michael Rothenmacher

www.jettec.de

www.dci.co.uk

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