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„Stillstand ist Rückschritt“

Gute Geschäftszahlen, neue Multifunktionsgeräte und spannende Lösungen – bei seiner diesjährigen Roadshow hatte der Druckerhersteller Oki Systems zahlreiche spannende Themen im Gepäck. Und auch in Zukunft will der Output-Spezialist richtig Gas geben.

Mit smarten Lösungen auf Tour: Mehr als 500 Fachhändler kamen zu den insgesamt fünf Terminen der Oki-Roadshow in Deutschland.
Mit smarten Lösungen auf Tour: Mehr als 500 Fachhändler kamen zu den insgesamt fünf Terminen der Oki-Roadshow in Deutschland.

Olaf Sepold konnte beim München-Stopp der diesjährigen Oki-Roadshow einige gute Nachrichten verkünden. Entgegen dem aktuellen Markttrend habe der Druckerhersteller im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl beim Umsatz als auch nach Stückzahlen kräftige Zuwächse verzeichnet. Und: „Von den Händlern, die unsere Roadshow besucht haben, haben wir ein äußerst positives Feedback bekommen“, resümiert der Oki-Vertriebs- und Marketingchef nach dem fünften und letzten Roadshow-Termin in Deutschland.

Auch generell zeigt sich Sepold mit der Entwicklung des Output-Spezialisten zufrieden. Seit nun zweieinhalb Jahren sei man mit einem neuen Management und einer neuen Strategie unterwegs, habe das Produktportfolio massiv ausgeweitet. Dies werde auch vom Handel honoriert. Und so habe man viele Anfragen von Partnern, die enger als bisher mit Oki zusammenarbeiten wollen, aber auch von Händlern, mit denen man bislang noch nicht zusammengearbeitet habe.

Die positive Entwicklung belegen auch die Zahlen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbuchte der japanische Hersteller im vergangenen Geschäftsjahr bei den Stückzahlen über alle Produktgruppen einen Zuwachs von satten 38 Prozent. Anteil daran haben unter anderem die starken Abverkäufe im Bereich der monochromen A4-Multifunktionsgeräte. Hier verzeichnete Oki ein Absatzwachstum von 152 Prozent bei einer Umsatzsteigerung von 179 Prozent. Über alle Produktbereiche hinweg legte der Gesamtumsatz um 21 Prozent zu.

Positive Entwicklung in einem stagnierenden Marktumfeld

„Unsere Zahlen sind bemerkenswert, da der Druckermarkt laut IDC nach Umsätzen deutschlandweit im vergangenen Jahr stagnierte und beim Absatz sogar ein Minus von sechseinhalb Prozent verbucht hat“, konstatiert Sepold. Auffällig sei, dass der Druckerhersteller in nahezu allen Produktsegmenten eine positive Entwicklung verzeichnet und sowohl bei klassischen Single-Function-Druckern mit einem Absatzplus von 41 Prozent und Umsatzplus von 25 Prozent als auch bei den Multifunktionsgeräten mit einem Absatzplus von 51 Prozent sowie einem Umsatzplus von 25 Prozent deutlich zulegen konnte. Auch der lukrative Nischenmarkt für Matrix-Geräte, wo der Hersteller seinen Absatz um 16 Prozent steigern konnte, folgt dem positiven Trend.

Mit den vier Modellen der neuen 700er-Serie bringt der Druckerhersteller Oki leistungsfähige A4-Farb-MFPs für Arbeitsgruppen und schließt eine Lücke im eigenen Portfolio.
Mit den vier Modellen der neuen 700er-Serie bringt der Druckerhersteller Oki leistungsfähige A4-Farb-MFPs für Arbeitsgruppen und schließt eine Lücke im eigenen Portfolio.

„Unsere neue Drucker- und MFP-Generation, die wir im Sommer 2012 in Barcelona vorgestellt haben, wurde von unseren Fachhandelspartnern und deren Kunden extrem gut aufgenommen“, so Sepold. „Wir sehen uns dadurch insgesamt in unserer Strategie bestärkt, durch qualitativ hochwertige Produkte und moderne LED-Technologie zu überzeugen und die Nachfrage in enger Kooperation mit unseren Partnern zu bedienen.“

Zuwächse verzeichnet der Druckerhersteller nicht nur im Geschäft mit Hardware, sondern auch bei den Verbrauchsmaterialien. Hier gelang Oki ein Plus von 57 Prozent beim Umsatz und von 45 Prozent beim Absatz. „Die positiven Zahlen freuen uns besonders, da sie zeigen, dass unsere Kunden den Beweis unseres Versprechens in puncto Langlebigkeit und Robustheit unserer Geräte selbst antreten. Unsere Maschinen werden nicht angeschafft, um quasi arbeitslos in der Büro-Ecke zu stehen, sondern werden ordentlich unter Last gesetzt“, fasst Sepold die Ergebnisse aus diesem Bereich zusammen.

Nach den erfreulichen Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2012 sei auch das Folgejahr positiv angelaufen. Doch „Stillstand ist Rückschritt“, weiß der Oki-Vertriebs- und Marketingchef. Und so hatte der Hersteller bei seiner Roadshow natürlich einige neue Lösungs- und Produkthighlights für seine Fachhandelspartner im Gepäck.

Im Fokus dabei standen auf der Hardwareseite die Farb-MFPs der neuen „MC700er“-Serie, die mit vielfältigen Kopier-, Scan-, Fax- und Druckfunktionen vor allem für den Einsatz in „anspruchsvolleren“ Büroumgebungen gedacht sind. Mit den vier Modellen der neuen Serie, die sich vor allem an mittlere und große Arbeitsgruppen richten, schließt der Hersteller die Lücke zwischen den bereits etablierten A4-Systemen und seiner A3-Farb-MFP-Range für Arbeitsgruppen. Auch bei der neuen MFP-Serie führt der Hersteller seine Plattform-Strategie konsequent fort. Neben zahlreichen Funktionen vom Duplex-Druck über Scan-to-Folder oder E-Mail bis hin zu Remote-Scan und Fax-Weiterleitung bieten die Systeme eine gute Performance und zeichnen sich durch Umweltfreundlichkeit und ihre Anwenderfreundlichkeit aus. Als Bedieneinheit dient neben den Funktionstasten ein neun Zoll großes Farb-Touchdisplay, mit dem intuitiv per Fingertipp die vielfältigen Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten angesteuert werden können. Für mehr Flexibilität effiziente Arbeitsabläufe und Nutzbarkeit sorgt zudem die „e-Filing“-Nutzerbox, mit der jedem Nutzer eine eigene passwortgeschützte Nutzerbox zur Speicherung von Dokumenten zugewiesen werden kann, sowie eine fortschrittliche Funktions- und Nutzersteuerung.

„Wir sehen uns in unserer Strategie bestärkt, durch hochwertige Produkte und moderne LED-Technologie zu überzeugen und die Nachfrage in enger Kooperation mit unseren Partnern zu bedienen“, sagt Olaf Sepold, Director Sales & Marketing bei Oki.
„Wir sehen uns in unserer Strategie bestärkt, durch hochwertige Produkte und moderne LED-Technologie zu überzeugen und die Nachfrage in enger Kooperation mit unseren Partnern zu bedienen“, sagt Olaf Sepold, Director Sales & Marketing bei Oki.

Smarte Lösungen im Fokus

Einen weiteren Fokus legt Oki zudem auf den Faktor Konnektivität. Mit der „smart extendable Plattform“ (sXP) bietet der Hersteller erstmals die Möglichkeit, externe Lösungen wie Dokumenten-Managementsysteme oder das Abholen von Druckaufträgen per Kartensystem einfach in seine Systeme einzubinden. Beispiele hierfür sind auch die Lösungen von Drivve oder PaperCut, mit denen Oki seit kurzem auch Kooperationen geschlossen hat und die bereits über entsprechende Schnittstellen verfügen. Welche Mehrwerte Fachhändler mit der Scansoftware „Image“ von Drivve oder dem Accounting-Tool von PaperCut ihren Kunden bieten können, zeigte der Druckerhersteller gemeinsam mit seinen Lösungspartnern.

Neben dem Transaktionsgeschäft, das nach wie vor einen wesentlichen Anteil des Geschäfts ausmacht, wird auch für Oki das Lösungsgeschäft immer wichtiger, erklärt Sepold. „Hier muss man aber überlegen, welche Lösungen für die Zielgruppe SMB Sinn machen.“ Mit seinen „Smart Solutions“ bietet Oki seinen Partnern zahlreiche kleine, eigene Lösungen, die modular aufgebaut sind und das Portfolio der Partner ergänzen können. Mit Drivve und PaperCut biete man neben eigenen nun auch Lösungen externer Partner an. Ein Angebot, das künftig auch noch wachsen soll. Bei der Anbieterauswahl gehe man aber nicht nach den großen Namen, sondern suche gemeinsam mit den Handelspartnern nach Anbietern und Lösungen, die auch zu ihnen passen. Dabei könne man aber nicht Aufgaben wie den Support übernehmen, erklärt Sepold, der den Druckerhersteller eher in einer Vermittlerrolle sieht. „Wir können Partner bei ihrer Entwicklung unterstützen, die Verbindung zu Anbietern herstellen und zeigen, dass wir die Richtung abbilden können.“ Schließlich ist auch die Entwicklung tragfähiger Geschäftskonzepte Aufgabe der Partner. Hier wolle man künftig auch nur „mit Partnern arbeiten, die wirklich mit Oki zusammenarbeiten wollen“, betont Sepold.

www.oki.de

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