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Ideen schaffen, Lösungen anbieten

Mit Output-Management-Lösungen und individuellen Seitenpreiskonzepten beschreitet die im saarländischen Merzig ansässige Regler Druck + Kopiersysteme mit Torsten Trunkl und Wolfgang Bierbrauer einen zukunftsweisenden Weg im Bürotechnik-Fachhandel.

Als eine starke Leistungsgemeinschaft von Experten der Bürobranche stellt sich das Regler Büro-Centrum heute auf. Aus dem renommierten, 1884 gegründeten Familienunternehmen Regler mit Sitz im saarländischen Merzig sind heute drei selbständige Einzelunternehmen entstanden, die als „Regler Büro-Centrum“ auf eine lange Tradition und erfolgreiches Wirtschaften in der Region Saarland, Trier und Luxemburg zurückblicken. Der Bereich Büromöbel wird heute von Samas Office GmbH Regler geführt, der Bereich Bürobedarf verblieb in der Hand von Annemay Regler-Repplinger und Paul H. Repplinger, Schwiegersohn Ingo Repplinger führt das operative Geschäft.

Das Segment Druck- und Kopierlösungen wurde im Juli 2006 mit dem Einstieg von Torsten Trunkl ausgegliedert. Der ehemalige Morgenstern-Vertriebsleiter übernahm damals 20 Prozent der Anteile und die Geschäftsführung. Zum 1. Januar 2007 stieg auch der ehemalige CE-Geschäftsführer und Vorstand der Morgenstern AG, Wolfgang Bierbrauer, als Mehrheitsgesellschafter und weiterer Geschäftsführer mit in das Unternehmen ein. Die Themen Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen stehen im Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten von „Regler Druck und Kopiersysteme GmbH“. „ROM – Regler Output Management“ erlaubt mittleren und großen Büroverwaltungen, ihr gesamtes Druck- und Kopiervolumen zu optimieren und Kosten zu senken. Das Segment Bürotechnik habe sich verändert, so Torsten Trunkl. Aus dem Bereich Drucken und Kopieren sei ein eigener Markt geworden, der eine Spezialisierung des Händlers erfordere. War Kopieren früher ein bedeutender Faktor, so ist in den Unternehmen das Druckvolumen auf Kosten der Kopienzahl deutlich gestiegen. Mittelfristig würden analoge Kopierer vom Markt verdrängt, zugunsten von multifunktionalen Druckern. An diesem Punkt setzt das Output-Management-System an. Für Trunkl eine „Riesenherausforderung, denn das, was wir bisher gemacht haben, gibt es nicht mehr“. Die Chance für den Händler liege nun darin, den Kunden ein Konzept zu bieten, das „das Optimale aus beiden Welten zusammenführt“. Bedingt durch die Seitenpreiskonzepte würden Supplies im Bürobedarfsfachhandel mittelfristig zu Umsatzverlusten führen. „Jetzt müssen wir Ideen schaffen, wo wir in fünf Jahren stehen. Meine Strategie ist es, nachhaltig erfolgreich zu sein“, so Trunkl weiter. Schwierig sei es momentan, vertriebsseitig die richtigen Leute finden. Derzeit laufe noch „viel per Turnschuh“, so ist Torsten Trunkl zumeist selbst bei den Kunden, um das Konzept vorzustellen. Der Aufhänger: Was drucken Sie pro Tag und wissen Sie, was das kostet? Ein an das Firmennetzwerk angeschlossener Laptop errechnet mittels einer Analyse-Software vier Wochen lang den tatsächlichen Output an allen im Unternehmen befindlichen Papierausgabegeräten. Nach der Ist-Analyse werden die tatsächlichen Kosten errechnet und dann den Kosten für das „ROM – Regler Output Management“ gegenübergestellt. Dabei kann eine Kostenersparnis von zehn bis 25 Prozent erreicht werden, wobei für Trunkl die Werthaltigkeit des Verkaufens im Vordergrund steht. Der Kunde soll nicht mehr als bisher bezahlen, aber deutlich mehr Leistung bekommen. „Wir machen alles, außer Papier und Strom“, lautet seine Devise. Die Papierseite wird von Regler Bürobedarf übernommen.

Torsten Trunkl, Geschäftsführer Regler Druck + Kopiersysteme,
Torsten Trunkl, Geschäftsführer Regler Druck + Kopiersysteme,

Neben dem so genannten Klickpreis des Seitenpreiskonzeptes, das vorhandene und neue Maschinen, deren Wartung und die Supplies umfasst, werden im zweiten Schritt auch die Senkung der Prozesskosten, die Senkung der Kosten des Dokumentenprozesses und die Verbesserung der Rentabilität und Performance des Unternehmens anvisiert. Die Umstellung lohne sich ab zwanzig Stellplätzen oder bei immensem Volumen, so Trunkl. In der Konsolidierungsphase wird der Händler so auch zum Berater, denn die Unternehmen müssen nachhaltig strategische Entscheidungen treffen, um ihre ganze Organisation „auf so ein Thema auszubauen“. Mit 3500 MiFis (Maschinen im Feld) erwirtschaftete Regler Druck + Kopiersysteme mit 28 Mitarbeitern 2006 einen Umsatz von fünf Millionen Euro. Trunkls Ziel ist es, in den kommenden zwei bis drei Jahren die 7-Millionen-Marke zu erreichen. Ein wichtiger Faktor, der zum Erfolg beitrage, sei die Mitgliedschaft von Regler Druck + Kopiersysteme in der Compass Gruppe, in der Torsten Trunkl als Vorsitzender des POMArbeitskreises aktiv ist. Die Mitgliedschaft in der Verbundgruppe ermögliche es ihm, auf einer hohen Ebene mit den beteiligten Industriepartnern zu sprechen.

Kontakt: www.regler-kopiersysteme.de

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