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Imaging-Technologien als Kulturfaktor

Seit jeher kommuniziert der Mensch durch Bilder. Bei ihrer Verbreitung spielen in der modernen Gesellschaft zunehmend digitale Technologien eine zentrale Rolle. Das erste Epson-„Exeeding in Culture”-Forum in Berlin eröffnete den Dialog zwischen Technik, Wissenschaft und Kultur.

Auf welche Weise verändert diese Technologie die kulturelle und soziale Entwicklung der Gesellschaft? Und welche strategischen Themen müssen Unternehmen in diesem Kontext berücksichtigen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich internationale Referenten aus Technik, Kultur und Wissenschaft beim ersten Epson-Forum „Exceeding in Culture“ am 27. Februar 2007 in Berlin. Diese Konferenz fand erstmalig in Deutschland statt. „In Zukunft werden die Menschen alternative Technologien zur Kommunikation von Bildern, Grafiken, Texten und Videos nutzen. Diese Technologien werden unsere Kommunikationsgewohnheiten so stark beeinflussen, dass sich unsere Empfindung und Wahrnehmung der Kultur maßgeblich verändern wird.“ Mit dieser Prognose eröffnete Norio Niwa, Executive Vice President Seiko Epson Corporation, das Forum „Exceeding in Culture“. In seiner Präsentation legte er dar, wie von Epson entwickelte Technologien die Kommunikation in Zukunft beeinflussen werden, zum Beispiel das innovative elektronische Führungssystem auf Basis von hauchdünnem, elektronischem E-Papier oder Multiprojektionssysteme. Auch neuen Drucktechnologien räumte Norio Niwa weiterhin eine wichtige Rolle ein, insbesondere in der Bildung und der Wahrung des kulturellen Erbes – „jedoch in einer völlig neuen Form.“ „Die Analphabeten der Zukunft werden kein Problem mit dem Lesen, sondern mit der Interpretation von Bildern haben“, zitiert Dr. Yuri Engelhardt von der Fakultät für Medien und Kultur der Universität Amsterdam den US-Autor und Futurologen Alvin Toffler zu Beginn seiner Präsentation über visuelle Kommunikation. „Bildsprache“ beinhalte wie jede andere Sprache auch ein ganz bestimmtes visuelles Vokabular und eine „visuelle Grammatik“. Dr. Engelhardt schlug eine Reihe eindeutiger syntaktischer Kategorien grafischer Bausteine vor, die für jede bildliche Informationsdarstellung gültig sind und uns nicht nur bei der Analyse und Interpretation, sondern auch bei der Entwicklung und Gestaltung von Illustrationen helfen sollen. Ramon Ollé, Seiko Epson Corporation Managing Executive Officer und Vorstandsvorsitzender der Epson Europe B.V., war besonders von der regen Publikumsbeteilung am Forum angetan: „Ich freue mich über den Erfolg dieser Veranstaltung. Die lebhaften Diskussionen bestärken uns, den hier eingeschlagenen Kurs für weitere Veranstaltungen dieser Art beizubehalten.“

Norio Niwa, Ramon Ollé und Dr. Yuri Engelhardt (von links nach rechts)
Norio Niwa, Ramon Ollé und Dr. Yuri Engelhardt (von links nach rechts)

Norio Niwa, Ramon Ollé und Dr. Yuri Engelhardt (von links nach rechts)Kontakt: www.epson.de

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