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Maßgefertigte Druckkonzepte

Im Bereich Outputlösungen und Dokumenten-Management hat sich Ricoh Flexibilität, Funktionalität und Kostentransparenz auf die Fahnen geschrieben. Wir sprachen mit Axel Lemmer über die Trends und Anforderungen der Branche.

Welche Entwicklungen sehen Sie zurzeit auf dem deutschen Drucker- und Kopierermarkt?

Axel Lemmer, Abteilungsleiter Produktmarketing, Ricoh Deutschland
Axel Lemmer, Abteilungsleiter Produktmarketing, Ricoh Deutschland

Axel Lemmer, Abteilungsleiter Produktmarketing, Ricoh Deutschland Es gibt fünf Trends, die für uns im Moment eine wichtige Rolle spielen. Zum einen der Trend weg vom Kopieren hin zum Drucken – 2006 betrug das Kopiervolumen nach Infosource beispielsweise nur ein Drittel des Druckvolumens. Zum anderen gibt es die steigende Tendenz zum Farbdruck. Der Einsatz von Farbe verleiht Dokumenten nachweislich eine repräsentative Wirkung und erleichtert die Aufnahme von Informationen, weshalb immer mehr Unternehmen darauf setzen. Hier ist ein intelligenter Umgang mit Farbe gefordert, dem wir unter anderem durch Systeme begegnen, die bei Bedarf farbig zu gleichen Kosten drucken wie Schwarzweiß. Weitere Trends sind die Individualisierung von Funktionalitäten an Drucksystemen, also die Schaffung von unternehmensoder branchenspezifisch maßgeschneiderten Drucklösungen. Außerdem steigen die Anforderungen an die Datensicherheit, und die Anwender wünschen sich bedienerfreundlichere Systeme.

Mit welchen Lösungen reagiert Ricoh auf diese Trends?

Bei den genannten Trends sind wir Vorreiter mit leistungsstarken Systemen, die passgenau in auf das Anwenderunternehmen zugeschnittene Lösungen eingebunden werden. Für Ricoh stehen die kundenspezifischen Anforderungen und die unternehmenseigenen Prozesse im Vordergrund. Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln wir nach einer ausführlichen Beratung und Analyse eine flexible und individuelle Lösung, die mittelfristig veränderten Unternehmensbedingungen standhält und Prognosen für eine weitere Entwicklung berücksichtigt. Für den Kunden ist das Konzept, in das ein MFP oder Drucker eingebunden wird, letztlich wichtiger als die technischen Möglichkeiten und Leistungsmerkmale der Produkte. Funktionen sind heute kein Unterscheidungskriterium mehr. Unsere Prozessoptimierungen sollen Kostentransparenz und Effizienzsteigerung bewirken. Der Tendenz zum Drucken begegnet Ricoh beispielsweise mit unternehmensweiten Druckkonzepten, die Kostentransparenz und Reduzierung der Gesamtdruckkosten (Total Cost of Ownership) für das Unternehmen zum Ziel haben. Denn das eigentliche Potenzial liegt zunehmend bei der effizienten Integration von Systemen in Arbeitsabläufe statt in der reinen Reduzierung der Seitenkosten.

Wie realisiert Ricoh die flexible Anpassung an die Anforderungen des Anwenders und Individualisierung der Systeme?

Ricohs Antwort auf den Trend zur Individualisierung der Funktionalitäten in Multifunktionssystemen und Arbeitsprozessen ist die Java-basierte Embedded Software Architecture, mit der sich kundenspezifische Applikationen in unsere Aficio-Systeme einbetten lassen. Über diese Plattform, die jedem offen steht, können Entwickler im Rahmen des Ricoh Developer Program (RiDP) auf die offenen Schnittstellen der Aficio-Systeme zugreifen und selbst Anwendungen programmieren. Unsere Kunden, beispielsweise Systemhäuser, können so ihre eigenen Anwendungen in Ricoh Hard- und Softwareprodukte einbinden. Mittels der Software „imagus“ ist es auch ohne tiefgehende Entwicklungskenntnisse möglich, vielfältige Anpassungen zu erstellen. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite von Lösungen, mit denen unseren Systemen völlig neue Funktionen hinzugefügt werden können.

Multifunktionssysteme werden zunehmend komplexer. Wie lässt sich trotz größerer Funktionsvielfalt Bedienerfreundlichkeit erzielen?

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, müssen die Systeme zwar immer komplexer werden, aber jeder Anwender hat die Möglichkeit, nur die für ihn notwendigen Funktionen zu nutzen. Unsere Multifunktionssysteme lassen sich durch die Individualisierung sehr flexibel auf die jeweilige Nutzergruppe zuschneiden. Die Geräte mit ihren vielfältigen Möglichkeiten werden in ihren Funktionalitäten dadurch so vereinfacht, dass sie exakt auf den Bedarf der Nutzer zugeschnitten sind. Die erzielte Prozessoptimierung wirkt sich zeit- und kostensparend aus. Eine individuelle Bedieneroberfläche im Display der Systeme reduziert Fehlbedienungen. Nebenbei können durch diese Vereinfachung Sicherheitslücken geschlossen werden, die auf menschliche Bedienerfehler zurückzuführen sind.

Was hat Ricoh in Sachen Farbdruck zu bieten?

Entscheidend ist, dass der Farbdruck ein sinnvoller Teil eines unternehmensweiten Druckkonzepts ist. Angepasst an die jeweiligen Arbeitsabläufe ermitteln wir, wo Farbdruck sinnvoll und nötig und welches System für den jeweiligen Einsatz die wirtschaftlichste Lösung ist. Zur seitengenauen Abrechnung bietet Ricoh beispielsweise Systeme mit getrennten Zählern für Schwarzweiß- und Farbseiten. Mittels einer Funktion zur Nutzer-Authentifizierung lässt sich einschränken, welche Nutzer Zugriff auf die Farbfunktion eines Systems haben. Bei unseren GelSprinter- Modellen sorgt der „Level Colour“- Modus für Sparpotenzial und gewährleistet Farbausdrucke für den internen Bürobedarf zu gleich geringen Kosten wie Schwarzweißausdrucke. Mit leistungsstarken, wirtschaftlichen Schwarzweiß- Multifunktionssystemen, die bei Bedarf Farbdokumente durch eine Zusatzfunktion für günstigen Farbdruck erstellen, verbindet Ricoh Farbdruck im Büro mit Kosteneffizienz.

Kontakt: www.ricoh.de

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