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Weit mehr als ein Aktenvernichter

Genau sechs Monate ist es her, seit der Markdorfer Hersteller intimus seinen stärksten Markennamen zum Firmennamen gemacht hat. Doch hinter der Marke verbirgt sich schon längst mehr als nur ein Aktenvernichter.

In den 1970er Jahren sagten Fachleute das papierlose Büro voraus und starteten damit einen jahrzehntelangen Abgesang auf den klassischen Aktenvernichter. Mehr als 40 Jahre später ist das Thema Datensicherheit weiterhin in aller Munde. Nur die Perspektive hat sich etwas verändert. Lange wurde Datensicherheit als ein Problem bei der Vernichtung von Papierdokumenten betrachtet. Zwischenzeitlich haben nicht zuletzt die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate dazu geführt, dass auch der Durchschnittsbürger verstanden hat, dass Daten auf digitalen Datenträgern und mobilen Geräten nicht selten um ein Vielfaches gefährdeter sind was den Datendiebstahl angeht.

Klein, kompakt und sicher: der „intimus 8000“ als Einsteigermodell in das Degaussen
Klein, kompakt und sicher: der „intimus 8000“ als Einsteigermodell in das Degaussen

Nicht nur diese Entwicklung behält man in Markdorf genau im Auge. „Wir kennen die NSA schon ein paar Jahre länger als der deutsche Durchschnittsbürger“, gibt Dagmar Strunz, Vertriebsleitung DACH bei intimus International, ein Beispiel. „Sie ist die weltweit wichtigste Stelle für die Zertifizierung von Hochsicherheitslösungen zur Datenlöschung. Zahlreiche unserer Geräte sind dort bereits approbiert worden. Allen voran unsere Gerätereihe „intimus 007“, deren Name allein schon Programm ist. Die Freigabe eines Gerätes nach NSA-Vorgaben ist sozusagen die höchste Weihe in Geheimdienst- und Regierungskreisen und die Eintrittskarte in das Geschäft mit Regierungen in vielen Ländern der Welt.“

Auch wenn die Sicherheitsanforderungen der NSA für die Mehrheit der Indus-trieunternehmen zu hoch sind, profitieren sie indirekt auch von dieser Stelle. Durch die extremen Anforderungen an Partikelgröße, Schnittqualität und Leistung bewegt die Sicherheitsbehörde die Hersteller immer wieder dazu, ihre Produkte noch weiter zu entwickeln. So manche Neuerung hat es von hier aus schon bis in die breite Masse der Büros weltweit geschafft – eingebaut in einen professionellen Büro-Aktenvernichter. Derzeit stehen neben Papierdokumenten vor allem ausgediente oder defekte Festplatten auf der Tagesordnung vieler IT- und Sicherheitsverantwortlicher. Da sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass das Durchbohren der Platten nicht den gewünschten Effekt der Datenlöschung hat, sind viele IT-Leiter dazu übergegangen, die Platten vorübergehend zu lagern, bis sie eine geeignete Lösung gefunden haben. Nicht selten stapeln sich die Datenträger dann im Keller, bis irgendwann der Platz knapp wird.

„Der sicherste Schredder der Welt“: der „intimus 007SL“
„Der sicherste Schredder der Welt“: der „intimus 007SL“

Hier setzt das Portfolio von intimus an. Mit Degaussern, Crushern und Festplatten-Schreddern bietet das Unternehmen passende Lösungen für jeden Sicherheitsbedarf. Je nach Aufkommen und Sicherheitsanforderung werden Geräte angeboten, die die Daten auf den Festplatten unwiederbringlich löschen. Neben der mechanischen Vernichtung steht hier besonders das Degaussen im Vordergrund. Mittels eines starken Magnetfelds werden die Informationen auf magnetischen Datenträgern wie Festplatten oder Videokassetten gelöscht. Die so behandelten Festplatten können anschließend der Rohstoffverwertung zugeführt werden. Das Verfahren ist schnell, zuverlässig und eignet sich im Gegensatz zu vielen softwarebasierenden Lösungen auch zur Behandlung von defekten Festplatten. Kompakte Tischgeräte gibt es schon für unter 5000 Euro, was die Technologie auch schon für mittlere Unternehmen attraktiv macht. Die Festplatten-Schredder der Marke intimus decken die Sicherheitsstufen nach DIN 66399 bis hin zur Stufe H5 ab. Von einer Streifenbreite von 18,5 mm bis hin zu Partikeln mit 6 mm gibt es zahlreiche Lösungen.

„Auch für den technikorientierten Fachhandel ist dieses Thema attraktiv“, fügt Dagmar Strunz hinzu, „denn die Menge an Festplatten, die über den Fachhandel innerhalb von Kopierern, Druckern und ähnlichen Geräten in Umlauf gebracht werden, ist beträchtlich. Wer zum Beispiel die Löschung von Daten auf Festplatten als Service anbietet, wird sich künftig deutlich vom Wettbewerb absetzen.“ intimus hat im letzten halben Jahr nicht nur erfolgreich die Umfirmierung realisiert, sondern hat sich weiter in die Richtung des Systemanbieters für sichere Informationsvernichtung entwickelt.

www.intimus.com

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