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Schön einfach – einfach schön

Innovative Technologien, Umweltschutz und das Bekenntnis zum Standort Deutschland sind für den Peripheriegeräte-Hersteller Cherry selbstverständlich. Mit der neuen Produktreihe „next Generation“ startet der Hersteller jetzt ins Jahresendgeschäft.

Der Cherry-Firmensitz in Auerbach zwischen Nürnberg und Bayreuth beheimatet Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung.
Der Cherry-Firmensitz in Auerbach zwischen Nürnberg und Bayreuth beheimatet Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung.

Der Cherry-Firmensitz in Auerbach zwischen Nürnberg und Bayreuth beheimatet Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung.

In München präsentierte das Unternehmen Ende Juli fünf neue kabellose Tastaturen und Mäuse und gab den Startschuss für eine neue Produktrange, die auf innovative Technologie, Ergonomie und Design setzt. Mit 2,4 GHz Funktechnologie zeichnet sich die neue Range nicht nur durch größere Reichweite und Übertragungssicherheit aus, sondern sie soll auch mit einem flachen und ergonomischen Design den Anforderungen der Nutzer entsprechen.

„Eine Tastatur muss dem Menschen gerecht werden, der damit arbeitet“, meint Manfred Schöttner, der das Segment Computereingabegeräte als Director Business Development, Marketing and Sales verantwortet. Die Produkte müssen vom Design ansprechend sein und den Systemen gerecht werden, erklärt der Manager den Anspruch des Unternehmens, hochwertige und benutzbare Produktlösungen zu entwickeln. Sie müssen darüber hinaus aber auch dem arbeitenden Menschen gerecht werden, das heißt, ergonomisch durchdacht sein, sich positiv auf die Körper- und Arbeitshaltung auswirken und somit ein entspanntes und entkrampftes Arbeiten ermöglichen.

„Eine Tastatur muss dem Menschen gerecht werden, der damit arbeitet”, weiß Manfred Schöttner, Director Business Development, Marketing and Sales im Segment Computer Input Devices.
„Eine Tastatur muss dem Menschen gerecht werden, der damit arbeitet”, weiß Manfred Schöttner, Director Business Development, Marketing and Sales im Segment Computer Input Devices.

„Eine Tastatur muss dem Menschen gerecht werden, der damit arbeitet”, weiß Manfred Schöttner, Director Business Development, Marketing and Sales im Segment Computer Input Devices.

Eine entscheidende Rolle spiele zudem die Einfachheit der Produkte, die nicht mit unnötigen Funktionen überlagert sein sollten. Wichtig sei es deshalb, Produkte ganzheitlich zu betrachten und auf Haptik und Optik, aber auch auf Faktoren wie Akustik zu achten. „Eine Maus muss man einfach gerne anfassen“, meint Schöttner.

Und auch die akustische Wahrnehmung werde bei der Entwicklung technischer Geräte immer wichtiger. Schnell könne der Einsatz mehrerer klappernder Tastaturen als störend empfunden werden. Cherry habe deshalb innovative Ideen, wie den so genannten „Flüsteranschlag”, in die Praxis umgesetzt.

Tastaturen mit Tradition

Bei der Entwicklung von Tastaturen kann das Unternehmen bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken. Eigentlich komme Cherry aus der Schalterwelt, weiß Schöttner. 1953 im US-amerikanischen Pleasant Prairie in Illinois gegründet, beschäftigt die weltweit agierende Cherry Corporation etwa 3000 Mitarbeiter auf vier Kontinenten und beliefert Unternehmen aus der Automobil-, Hausgeräte- und Computer-Industrie. Die Cherry GmbH, 1963 als Tochter des US-amerikanischen Herstellers gegründet, hat ihren Hauptsitz in Auerbach, zwischen Nürnberg und Bayreuth. Unter Führung von Günter Murmann arbeiten hier etwa 1500 Mitarbeiter in den Bereichen Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Administration. Und auch das 1995 errichtete Werk in Wolfsbach bei Bayreuth, in dem rund 200 Mitarbeiter überwiegend Bauteile für die Automobilindustrie herstellen, wird von Auerbach aus betreut.

Das „Orca Wireless Design Desktop” vereint Ergonomie, Form und Funktion
Das „Orca Wireless Design Desktop” vereint Ergonomie, Form und Funktion

Das „Orca Wireless Design Desktop” vereint Ergonomie, Form und Funktion

Anfangs habe Cherry Tastaturen für bekannte Firmen wie Triumph Adler hergestellt, berichtet Schöttner. Mittlerweile seien über die Hälfte der Büroarbeitsplätze mit den Eingabegeräten des Herstellers ausgestattet. Rund zwei Millionen Tastaturen verkauft Cherry im deutschen Markt. Insgesamt setzt der Hersteller allein in diesem Segment jährlich 60 Millionen Euro um, rund ein Drittel des Gesamtumsatzes der Cherry GmbH. Das Unternehmen sei der einzige Hersteller, der seine Tastaturen in Europa fertige, erzählt der Director Business Development. „Am Standort Deutschland liegen nicht nur die Wurzeln der Cherry GmbH, sondern auch das Know-how.“ Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Universitäten und Fachhochschulen Nürnberg-Erlangen, Amberg-Weiden, Coburg und Bayreuth sind für das Unternehmen deshalb ebenso selbstverständlich wie die Kooperation mit dem Fraunhofer Institut und zahlreichen Unternehmen aus der Industrie. Für seine Tastaturen erhielt Cherry 1994 als erster Peripherie-Hersteller in Deutschland das Umweltzeichen „Blauer Engel”, zahlreiche andere Auszeichnungen folgten. Das neue „Orca Wireless Design Desktop” wurde mit dem Gütesiegel für besonders ergonomisches Produktdesign der Aktion gesunder Rücken (AGR) ausgezeichnet.

„Der Fachhandel ist für Cherry die wichtigste Vertriebsschiene“

Ob die Produkte der „next Generation“ in die Fußstapfen der im vergangenen Jahr präsentierten „eVolution”-Reihe treten können, muss sich zwar erst noch zeigen. Ein breit gestreuter Mix von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen soll die direkte Ansprache des Einzelhandels sicherstellen. „Der Fachhandel ist für Cherry in Deutschland die wichtigste Vertriebsschiene“, erklärt Schöttner. Nicht nur aus der Tradition heraus, sondern auch weil gerade im hochwertigen Segment oder im Security-Bereich eine kompetente Beratung entscheidend sei. Die Investition in den Fachhändler, ob mit einem eigenen Fachhandelsprogramm, Führungen durch die Produktion oder einer persönlichen Beratung, sei dem Unternehmen sehr wichtig. Im Fachhandelsportal auf der Website des Herstellers können Händler deshalb nicht nur Informationen zu allen neuen Produkten abrufen, sondern auch Werbe- und POS-Material bestellen.

„Um im Wettstreit der bedeutenden Peripherieanbieter erfolgreich Kunden gewinnen zu können, hat Cherry die Produktzyklen verkürzt“, beschreibt Tanja Knahn, Leiterin Marketing Communications, die neue Marketingstrategie des Unternhemens. „Jetzt teilt sich das Cherry-Jahr in zwei große Produktwellen. Die erste schwappt pünktlich zur CeBIT in die Verkaufsregale, die zweite entert das Weihnachtsgeschäft. “

www.cherry.de

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