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Deutschland-Start mit zwei Marken

Einen neuen Weg gehen will Sagem Communications. Der Hersteller bietet hierzulande neuerdings auch Drucker und Multifunktionsgeräte an – unter eigenem Namen sowie unter dem Philips-Label.

Im B2B-Bereich bietet Sagem leistungsfähige Drucker und Multifunktionsgeräte, die über Fachhändler und Spezialdistributoren vertrieben werden.
Im B2B-Bereich bietet Sagem leistungsfähige Drucker und Multifunktionsgeräte, die über Fachhändler und Spezialdistributoren vertrieben werden.

Im B2B-Bereich bietet Sagem leistungsfähige Drucker und Multifunktionsgeräte, die über Fachhändler und Spezialdistributoren vertrieben werden.Das französische Traditionsunternehmen – das allerdings inzwischen mehrheitlich zur US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft The Gores Group gehört – begibt sich damit in einen sehr stark umkämpften Markt. Und auch wenn das Unternehmen in Deutschland oft „nur“ als Handy-Hersteller wahrgenommen wird und eher durch die Übernahme des Breitbandgeschäfts von Siemens bekannt ist: Das Druckergeschäft ist international betrachtet ein zweites, wichtiges Standbein für das Unternehmen. Schon seit Jahren produziert Sagem Drucker für mehrere andere renommierte Druckerhersteller. Dass der Einstieg auf den deutschen Markt trotz der Wirtschaftskrise gewagt wurde, unterstreicht dabei noch die Ernsthaftigkeit des Konzerns. Und weil Sagem hierzulande im Druckerbereich keinen Namen hat, hat man sich entschlossen, mit einer Zwei-Marken-Strategie zu starten. Der Konzern bietet daher hierzulande unter dem Namen Philips Tischgeräte für Einzelplatzlösungen und kleine Arbeitsgruppen an, während unter dem Namen Sagem die gesamte Bandbreite vom kleinen Einzelplatzfax bis zum Farbdrucker mit 2100-Blatt-Papiervorrat erhältlich ist. Die Geräte gelangen dabei über zwei unterschiedliche Vertriebsschienen in den Handel: „Sagem Communications vertreibt die Sagem-B2B-Produkte zum einen direkt über Fachhändler und Spezialdistributoren und die Philips-Produkte über IT-Distributoren“, erläutert Christoph Kamcke, Key Account Manager B2B bei Sagem. „Mit dem Vertrieb der Philips-Geräte haben wir Ende 2008 begonnen – und sie sind insgesamt sehr positiv vom Markt aufgenommen worden.“

Nach dem Start mit den Philips-Geräten ist derzeit der Sagem-B2B-Bereich in Deutschland in der Aufbauphase. Bis Jahresende soll ein Sales-Team mit zunächst drei bis vier Mitarbeitern gebildet werden.

Christoph Kamcke, Key Account Manager B2B bei Sagem: „Wir orientieren uns verstärkt hin zu Multifunktionsgeräten.“
Christoph Kamcke, Key Account Manager B2B bei Sagem: „Wir orientieren uns verstärkt hin zu Multifunktionsgeräten.“

Christoph Kamcke, Key Account Manager B2B bei Sagem: „Wir orientieren uns verstärkt hin zu Multifunktionsgeräten.“„Auch wenn wir hochspezialisierte Maschinen im Angebot haben, fehlt logischerweise noch die Wahrnehmung in der Fachhandelslandschaft“, so Kamcke weiter. Als mittelfristiges Ziel sollen deutschlandweit mehrere Hundert Fachhändler gefunden werden. Was das Geräteportfolio angeht, so ergibt sich bei Sagem derzeit eine gewisse Verschiebung, bedingt durch den rückläufigen Faxmarkt. „Stattdessen orientieren wir uns verstärkt hin zu Multifunktionsgeräten“, kündigt Christoph Kamcke an. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf leistungsfähige A4-Geräte hauptsächlich im S/W-Bereich. „Natürlich liefern die Geräte auch hochwertige Farbscans, aber gerade in Unternehmen wird doch überwiegend schwarzweiß gedruckt“, so Kamcke weiter.

www.sagem.de

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