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Papyrus zeigt sich gut behauptet

Vor rund einem Jahr wurde Schneidersöhne in Papyrus umbenannt. Auf einer Pressekonferenz Anfang März informierte die Geschäftsführung über die Vorteile des gemeinsamen Auftritts und die wirtschaftliche Entwicklung.

Gut unterwegs: der Papiergroßhändler Papyrus als die Nummer zwei in Kontinentaleuropa
Gut unterwegs: der Papiergroßhändler Papyrus als die Nummer zwei in Kontinentaleuropa

Mit einem Ergebnis, das deutlich über dem des letzten Jahres liegt, sei man durchaus zufrieden, wie Michael Hüter, Senior Vice President Papyrus und Sprecher der Geschäftsführung von Papyrus Deutschland, auf der Veranstaltung am Firmensitz in Ettlingen bestätigte. Robert Matzke, ebenfalls Geschäftsführer bei Papyrus, stellte fest, dass „die makroökonomischen Rahmenbedingungen in der Branche insgesamt gut sind.“ Bei Papyrus war der Umsatz im vergangenen Jahr mit 793 Millionen Euro um 1,4 Prozent höher als 2009, als 782 Millionen Euro erreicht worden waren, aber noch nicht auf Vorkrisenniveau. Ähnliches gelte für den Absatz, wobei hier mit einem Anteil von 65 Prozent eine gewisse Streckenlastigkeit geblieben sei. „Im stagnierenden Office-Papiermarkt konnten wir unsere Marktposition ausbauen, im grafischen Bereich war es etwas schwieriger“, fasste Matzke die Entwicklung zusammen.

Michael Hüter, Boris Borensztein, Robert Matzke
Michael Hüter, Boris Borensztein, Robert Matzke

Boris Borensztein, Geschäftsführer bei Papyrus Deutschland, ging in seiner Präsentation unter anderem auf die Marktentwicklung ein. Der Markt sei 2010 um vier Prozent gewachsen, die gestrichenen Sorten lagen mit fünf Prozent noch etwas darüber. Bei den Officepapieren gab es eine Stagnation, nur die Recyclingqualitäten konnten um fünf Prozent zulegen. Im vergangenen Jahr gab es überdurchschnittlich viele Preiserhöhungen seitens der Industrie, wobei Papyrus durch ein gutes Kostenmanagement, aber auch durch Margenverluste versuchte, den Preisanstieg zu den eigenen Kunden hin zu minimieren. Im Lieferantenportfolio sei man nun sehr gut aufgestellt, nicht nur durch die Ergänzung um UPM in Standardbereich, sondern auch durch viele kleine, aber feine Hersteller wie Gmund, Favini und Schoellershammer.

Mit einem Umsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro und einem Absatz von 1,839 Millionen Tonnen ist Papyrus der zweitgrößte Papier- und Verpackungsgroßhändler in Kontinentaleuropa und in Gesamteuropa hält man den dritten Platz. Daran hat die Region Zentraleuropa, zu der Deutschland und Österreich gehören, einen Anteil von 42 Prozent.

In allen 22 Ländern, in denen Papyrus vertreten ist, gibt es seit dem vergangenen Jahr einen einheitlichen Unternehmensauftritt und Beschaffungsrichtlinien sowie gemeinsame Unternehmensleitlinien und eine europaweit verbindliche Umweltstrategie.

www.papyrus.com/de

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