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Dem Handel verstärkt Lösungen anbieten

Vor fünf Jahren hat Ingram Micro Office-Supplies und klassische Büromaterialien in sein Portfolio integriert. Zeit für ein Resümee und einen Blick in die Zukunft mit Ingram Micro-Chef Gerhard Schulz und dem Director der Digital Imaging Group Patrick Köhler.

„Im Laufe der vergangenen fünf Jahre konnte Ingram Micro eine Vielzahl von klassischen PBS-Kunden gewinnen”, weiß Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung.
„Im Laufe der vergangenen fünf Jahre konnte Ingram Micro eine Vielzahl von klassischen PBS-Kunden gewinnen”, weiß Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung.

„Im Laufe der vergangenen fünf Jahre konnte Ingram Micro eine Vielzahl von klassischen PBS-Kunden gewinnen”, weiß Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung.Als einer der ersten Distributoren hat Ingram Micro bereits vor fünf Jahren erkannt, dass die bis dato fast strikt getrennten Sparten IT-Zubehör und Büroprodukte immer mehr miteinander verschmelzen. Aufgrund dieser Einschätzung sowie wegen zahlreicher Kundenanfragen hat der Münchener Broadliner auf die sich verändernden Marktbedürfnisse reagiert und Office-Supplies und klassische Büromaterialien in sein Portfolio integriert. Eine gute Entscheidung, weiß Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Broadliner rückblickend.

„Unsere Entscheidung, uns in dem Segment Office-Supplies zu engagieren, war zu diesem Zeitpunkt genau richtig. Zunächst in erster Linie als ‚Mitnahmeprodukte’ für unsere bestehenden IT-Händler angedacht, konnten wir im Laufe der vergangenen fünf Jahre eine Vielzahl von klassischen PBS-Kunden gewinnen“, erklärt Schulz. Dabei habe sich der Distributor von Beginn an bewusst nur auf IT-nahe PBS-Produkte fokussiert, um das Zusammenwachsen der Produkte für die Händler zu verdeutlichen und zu vereinfachen. Ein gutes Beispiel hierfür sind nach Angaben des Ingram-Chefs die „LabelPrinter”-Systeme von Dymo oder die „P-Touch”-Geräte von Brother: „Eigentlich klassische PBS-Produkte, die inzwischen aber sehr erfolgreich auch im IT-Kanal vermarktet werden.“

Alles-aus-einer-Hand

Einen großen Vorteil für die Kunden sieht Schulz vor allem im „Alles-aus-einer-Hand“-Konzept des Distributors. „Bei Ingram Micro erhält der Fachhandelspartner ein breites Produktportfolio aus IT, TK und Unterhaltungselektronik und PBS-Produkten.“ Mit dem vielfältigen Angebot an Programmen und Aktionen zur Vertriebs- und Marketingunterstützung, seinen Beratungsservices, Finanzdienstleistungen, qualifizierten Seminaren und Schulungen biete der Distributor seinen Partnern einen „echten Mehrwert im Business“. Kosequent hat sich der Broadliner im Frühjahr des vergangenen Jahres den Marktbedingungen angepasst und sich mit einer neuen Gruppenstruktur neu aufgestellt.

„Die Synergie-Effekte haben sich im Verlauf des Jahres vor allem bei Marketingaktivitäten einzelner Hersteller bemerkbar gemacht“, weiß Patrick Köhler, Director der neu geschaffenen Digital Imaging Group (DIG) bei Ingram Micro, die Kameras, Printer und Supplies unter einem Dach vereint. „Die neue Gruppenstruktur macht es um einiges einfacher, einzelne Aktivitäten von Herstellern gezielter zu bündeln.“ So plane der Broadliner für Anfang 2008 beispielsweise einen gemeinsamen Katalog für den Digital Imaging-Bereich, damit die Händler noch schneller und gezielter an Informationen gelangen und effektiver lösungsorientierte Angebote für ihre Kunden zusammenstellen können. „Zudem werden wir unseren Fachhandelspartnern im kommenden Jahr über Imageanzeigen gezielt die Arbeit der DIG und deren Know-how näher bringen.“

Nachdem der Broadliner nun vier Jahre auf der Paperworld ausgestellt hat, wird der Distributor in diesem Jahr nicht in Frankfurt vertreten sein. Prinzipiell sei man mit der Präsenz auf der Paperworld in den vergangenen Jahren zufrieden gewesen, meint Köhler. Doch vor allem das Hallenkonzept habe Anlass dazu gegeben, eine erneute Präsenz auf der Paperworld 2008 grundsätzlich zu überdenken. Schlussendlich hat sich der Broadliner entschlossen, in diesem Jahr nicht wieder auszustellen. „Diese Entscheidung ist jedoch nicht als generelle Absage an die Messe zu werten“, meint der DIG-Director, der die Teilnahme in den kommenden Jahren vom Erfolg des neuen Hallenkonzeptes abhängig macht. „Die Fachhändler erreichen wir über die klassischen Marketinginstrumente und die Hausmesse IM.TOP, die traditionell im Frühjahr stattfindet.”

„Die Entscheidung, in diesem Jahr nicht auf der Paperworld auszustellen, ist keine generelle Absage an die Messe”, erklärt Patrick Köhler, Director der Digital Imaging Group beim Broadliner.
„Die Entscheidung, in diesem Jahr nicht auf der Paperworld auszustellen, ist keine generelle Absage an die Messe”, erklärt Patrick Köhler, Director der Digital Imaging Group beim Broadliner.

„Die Entscheidung, in diesem Jahr nicht auf der Paperworld auszustellen, ist keine generelle Absage an die Messe”, erklärt Patrick Köhler, Director der Digital Imaging Group beim Broadliner.Für die Zukunft sieht sich der Distributor deshalb gut aufgestellt. Speziell für die Digital Imaging Group erkennt Köhler besonderes Wachstumspotential im Bereich der digitalen Spiegelreflex-Kameras sowie SD-Karten und Zubehör für digitale Fotografie wie Imaging Frames.

Aber auch Multifunktions-Printer und entsprechendes Zubehör und Supplies haben nach Ansicht Köhlers weiterhin Wachstumspotential. „In diesem Jahr werden wir uns besonders auf lösungsorientierte Angebote konzentrieren“, kündigt der Manager an. So werde der Distributor Händlern verstärkt Lösungsvorschläge anbieten, wie Bundles aus digitaler Kamera, Foto-Printer sowie mittel- und langfristigen Supplies. Hier ergeben sich auch für Händler noch Wachstums- und vor allem Margenpotentiale, meint Köhler.

www.ingrammicro.de

Investition in die Zukunft: (v.r.n.l.) Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ingram Micro Distribution GmbH,Werner Knan, Geschäftsführer Goodman Germany, Architekt Robert Fischer, Polier Albert Pützer, Axel M. Koch, Geschäftsführer Logisti
Investition in die Zukunft: (v.r.n.l.) Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ingram Micro Distribution GmbH,Werner Knan, Geschäftsführer Goodman Germany, Architekt Robert Fischer, Polier Albert Pützer, Axel M. Koch, Geschäftsführer Logistik & Service bei Ingram Micro, legen den Grundstein für den Lagerneubau.

Ingram Micro verdoppelt Lagerkapazitäten Investition in die Zukunft: (v.r.n.l.) Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ingram Micro Distribution GmbH,Werner Knan, Geschäftsführer Goodman Germany, Architekt Robert Fischer, Polier Albert Pützer, Axel M. Koch, Geschäftsführer Logistik & Service bei Ingram Micro, legen den Grundstein für den Lagerneubau.

Der Großhändler verdoppelt in Zusammenarbeit mit der Immobiliengruppe Goodman die Lagerkapazitäten im Logistikcenter in Straubing auf 80 000 Quadratmeter. Grundsteinlegung war am 12. Dezember 2007. Bis zum Sommmer 2008 soll der Bau abgeschlossen sein. Ingram Micro mit Sitz in Dornach bei München be- liefert mehr als 30 000 Fachhändler in ganz Deutschland sowie in Österreich, der Schweiz und Osteuropa aus dem derzeit 40 000 Quadratmeter großen Kommissionierlager in Straubing. Mit dem Neubau soll das stetige Wachstum des Distributors für die Zukunft ge- sichert werden. Das neue Lager wird in unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden gebaut und nach Fertigstellung von Goodman an Ingram Micro vermietet. Mit dann 80 000 Quadratmetern wird es nicht nur das größte Logistikzentrum des Großhändlers in Europa, sondern in der gesamten europäischen IT-Distribution sein.

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