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Service ohne Umwege

Bestellungen kosten Zeit und Geld. Mit einer Automatisierung der Bestellprozesse von der Statusmeldung des Druckgerätes bis hin zur Belieferung an den Stellplatz bietet der Supplies-Spezialist THS einen neuen Service, von dem Händler und Endkunden profitieren können.

Als Partner des Handels müsse die „Distribution in der Lage sein, die Prozesse der Fachhandelspartner von Anfang bis Ende zu begleiten und zu unterstützen“, findet THSGeschäftsführer Christian Schulte (l.), hier gemeinsam mit Simone Schroers, Leitung Gesc
Als Partner des Handels müsse die „Distribution in der Lage sein, die Prozesse der Fachhandelspartner von Anfang bis Ende zu begleiten und zu unterstützen“, findet THSGeschäftsführer Christian Schulte (l.), hier gemeinsam mit Simone Schroers, Leitung Geschäftsbereich MPS, und THS-Geschäftsführer Ingolf Hell.

Ob in der Logistik oder beim Dokumentenfluss, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern, spielen effiziente Prozesse in allen Bereichen des geschäftlichen Lebens eine immer wichtigere Rolle. Mit einer automatisierten Supplies-Belieferung bis ans Ausgabesystem bietet der in Hemer ansässige Distributor und Alternativhersteller THS seinen Partnern und deren Kunden einen weiteren interessanten Mehrwert. Denn nach wie vor greifen viele Endkunden zunächst zum Telefon,wenn der Toner leer ist, und ordern Nachschub bei ihrem Händler. Dieser wiederum bestellt bei der Distribution, bekommt die gewünschten Produkte geliefert und beliefert dann wiederum seinen Kunden.

Ein umständlicher, Zeit und Kosten fressender Prozess, der künftig dank des neuen Services von THS der Vergangenheit angehören soll. Konkret kann das wie folgt aussehen: Ein „FM Audit“-Server erfasst in Echtzeit relevante Daten der Druck-und Kopiersysteme des Kunden wie Gerätenummern und Tonerstände. Wird Toner benötigt, generiert das Flottenmanagementsystem eine Statusmeldung an die Warenwirtschaft des Fachhändlers. Von dort erfolgt die Bestellung via automatisierter E-Mail an die THS-Zentrale. Dort können die bestellten Artikel automatisch mit Artikelnummer, Code, Firmenname, Gerätebezeichnung und Standort, Name der Abteilung beziehungsweise des verantwortlichen Ansprechpartners versehen und mit dem Lieferschein des Fachhändlers direkt zum Endkunden geliefert werden. Der Service bietet dabei übergreifende Schnittstellen zu den ERP-Lösungen von BSV Software, Evatic und OMS, kann mit seinen Grundfunktionen jedoch auch mit einfachen Mitteln genutzt werden. Um die Frachtkosten zu sparen, können Lieferungen je nach Vereinbarung in sinnvolle Einheiten gebündelt werden.

Bestellte Artikel können automatisch mit Artikelnummer, Firmenname, Gerätebezeichnung und Standort oder Name des Ansprechpartners versehen und mit dem Lieferschein des Fachhändlers direkt zum Endkunden geliefert werden.
Bestellte Artikel können automatisch mit Artikelnummer, Firmenname, Gerätebezeichnung und Standort oder Name des Ansprechpartners versehen und mit dem Lieferschein des Fachhändlers direkt zum Endkunden geliefert werden.

Durch den automatisierten Bestellprozess erhält der Endkunde ohne Umwege seine Ware. Der Händler profitiert von schnellen Lieferzeiten und geringerem Aufwand. „Zudem können Fachhändler ihren Kunden einen weiteren interessanten Service bieten, sie von zeitraubenden Bestellprozessen befreien“, erklärt THS-Geschäftsführer Christian Schulte. Und „mit einer identifizierbaren Belieferung direkt an den Stell- beziehungsweise Arbeitsplatz, gibt es auch weder lange Wartezeiten noch langes Suchen beim Endkunden.“

Entstanden sei der Service durch die Nachfrage von Endkunden, die von ihren Händlern eine Optimierung der Bestellprozesse gefordert haben, berichtet Schulte. „Die Distribution muss in der Lage sein, die Prozesse ihrer Fachhandelspartner von Anfang bis Ende zu begleiten und zu unterstützen“, findet der THS-Chef. Um den Bedürfnissen gerecht zu werden, habe man die Dienstleistung deshalb in enger Abstimmung mit Fachhandelspartnern entwickelt. Nachdem im November vergangenen Jahres die letzten Schritte abgeschlossen waren, hat der Supplies-Distributor im Dezember erste Pilotkunden aufgenommen. Und „die Resonanz ist sehr positiv“, berichtet Schulte. Schritt für Schritt sollen nun weitere Händler folgen.

Für viele Händler, die sich mit dem Thema Print Management be­fassen, sei die Anbindung des Flottenmanagements an die eigene Warenwirtschaft heute Standard. Aber auch für Händler, die nicht aktiv MPS anbieten und kein Flottenmanagement im Einsatz haben, ist der „Einstieg jederzeit möglich“. So reicht beispielsweise auch eine Mail mit einer einfachen CSV-Datei an das ERP-System des Distributors, um den Bestellprozess auszulösen.

www.ths-hemer.de

www.mhs.net

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