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„Das Ende der Reklamation“

Vor etwas mehr als zwei Jahren nahm das neue Logistikzentrum der Soennecken LogServe seinen Betrieb auf. Verfolgt werden ehrgeizige Ziele, was die Qualität und die Lieferzuverlässigkeit betrifft.

Das Paket ist die Visitenkarte des Händlers beim Kunden: Das vor etwas mehr als zwei Jahren eröffnete Logistikzentrum der Soennecken LogServe ist auf höchstmögliche Lieferzuverlässigkeit ausgerichtet.
Das Paket ist die Visitenkarte des Händlers beim Kunden: Das vor etwas mehr als zwei Jahren eröffnete Logistikzentrum der Soennecken LogServe ist auf höchstmögliche Lieferzuverlässigkeit ausgerichtet.

Um höchstmögliche Qualität und Sicherheit für die Endkunden der Mitglieder gewährleisten zu können, wurden zahlreiche Details bedacht und die modernste Logistiktechnik verbaut. Das Paket ist die Visitenkarte des Händlers beim Kunden. Soennecken hat das offensichtlich verstanden und betreibt daher enormen Aufwand, der sich in der Qualität niederschlägt. Besucht man das Logistikzentrum in Overath, beeindruckt schon der erste Blick: In vollautomatischen Hochregallagern stapeln sich 13 000 Artikel. Zu den zwei ebenfalls vollautomatischen Verdecklern führen Transportbänder, die unentwegt neue Pakete Richtung Warenausgang befördern. Die Mitarbeiter der Kommissionierung tragen Headsets und bewegen sich zielgerichtet zwischen Regalen und Paketfördertechnik. Ein Rädchen greift hier ins andere, nichts ist dem Zufall überlassen.

Dieser Eindruck spiegelt sich durchaus in den Zahlen wider. Die Warenverfügbarkeit liegt wie die Lieferfähigkeit bei über 99 Prozent, die Reklamationsquote beträgt 0,1 Prozent – und das bei 25 000 Auftragspositionen täglich. Geliefert wird binnen 24 Stunden, darüber hinaus werden auch Expresszustellungen angeboten. Auf Wunsch wird die Ware direkt zum Endkunden gebracht, mit dem Logo, dem Namen und den Kontaktdaten des jeweiligen Händlers auf der Rechnung. Individuelle Lösungen und größte Verlässlichkeit – konzipiert und eingerichtet wurde das Logistikzentrum, um höchsten Ansprüchen gerecht zu werden.

Mitarbeiter zielgerichtet zwischen Regalen und Paketfördertechnik
Mitarbeiter zielgerichtet zwischen Regalen und Paketfördertechnik

Wie dass alles funktionieren kann? „Die Logistik ist komplett systemgesteuert“, erklärt Dirk Leischner, Leiter Technik und Projektsteuerung bei Soennecken. Das Fundament der automatisierten Vorgänge bilden die Stammdaten. So liegen von jedem Artikel unter anderem Fotos und die physikalischen Werte vor, also Länge, Höhe, Breite und Gewicht. Ebenfalls im Lagerverwaltungssystem hinterlegt sind die so genannten logistischen Eigenschaften der Produkte, also etwa, ob sie flüssig oder zerbrechlich sind, oder auch, ob es ein Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten ist. Qualität resultiert eben aus solchen Details. Das System teilt den Mitarbeitern zudem mit, wo sich die Artikel befinden, die als nächstes versandfertig gemacht werden müssen. Es behält die Übersicht, leitet die Prozesse und setzt alles daran, Fehler zu vermeiden und bei Qualität und Sicherheit keine Kompromisse zu machen. Das geht beispielsweise damit los, dass das Lagerverwaltungssystem sofort feststellt, wenn ein Paket bei der Kommissionierung nicht das errechnete Gewicht aufweist. Wurde ein Artikel vergessen? Oder der falsche aus dem Regal geholt? Kann der Mitarbeiter auch nach erneutem Wiegen und Vergleich mit den Fotografien des Produkts keinen Fehler feststellen, greift das Vier-Augen-Prinzip. Da der dazugeholte Kollege bestätigen muss, dass er die Ware kontrolliert hat, bemerkt das System sofort, wenn an dieser Stelle ein Schritt ausgelassen wurde, und markiert die entsprechende Position. Findet später keine erneute Kontrolle statt, stoppt der gesamte Prozess. Leischner: „So viel Genauigkeit muss sein.“

Auf dem Weg vom Regal in den LKW werden die Pakete mehrfach gewogen und fotografiert. Und nicht nur dafür sorgt das Lagerverwaltungssystem. Es soll auch garantieren, dass Pakete optimal befüllt werden – also platzsparend und sicher. Schwere Gegenstände auf zerbrechlicher Ware? „Kommt nicht vor“, betont Dirk Leischner. Besonders stabile Kartons und die vollautomatischen Verdecklungsmaschinen tragen ebenfalls dazu bei, dass die Ware unbeschädigt beim Mitglied oder Kunden ankommt. Die Höhe der Pakete wird passgenau zugeschnitten, die Deckel werden verklebt – eine effiziente Methode, um die Ware optimal geschützt und diebstahlsicher transportieren zu können.

Alles im Fluss: systemgesteuerte Prozesse als Erfolgsfaktor des Logistikzentrums
Alles im Fluss: systemgesteuerte Prozesse als Erfolgsfaktor des Logistikzentrums

„Eine innovative Automatisierungstechnik, intelligente Lagersysteme, eine komplexe Warendisposition und eine eigene IT-Architektur, das sind die Elemente, die im reibungslosen Zusammenspiel das Logistikzentrum von Soennecken in der Branche einzigartig machen“, davon ist Dirk Leischner überzeugt. „Den Nutzen haben die Eigentümer und Kunden der hochmodernen Anlage – die Mitglieder der Genossenschaft.“ Nicht nur, dass sie permanent auf ein riesiges Sortiment zugreifen können und auch andere Artikel schnell beschafft werden können. „Die Soennecken-Logistik erbringt die höchstmögliche Qualität und Sicherheit für den Endkunden des Mitglieds“, bilanziert Vorstand Rainer Barth durchaus selbstbewusst: „Aus Overath kommen Pakete, auf die man sich wirklich freuen und verlassen kann.“

www.soennecken.de

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