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Differenzierung als Wettbewerbsfaktor

Beim Distributor Micro Elektronik hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Nach dem Umzug im August wurden auch strukturell und organisatorisch die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen.

Voraussetzungen geschaffen: der neue Firmensitz von Micro Elektronik in Polch
Voraussetzungen geschaffen: der neue Firmensitz von Micro Elektronik in Polch

Mit dem Umzug in eine moderne Büroumgebung „auf die gegenüberliegende Straßenseite“ in Polch hat Micro Elek-tronik Raum für weiteres Wachstum und ein kommunikatives Miteinander auf effektiver Fläche geschaffen, wie Geschäftsführer Alexander Waldecker betont. Darüber hinaus hat sich sowohl in der Personalstruktur als auch der Organisation einiges verändert. Nach dem Ausscheiden von Albert Eulenbach in den wohlverdienten Ruhestand wurde die Vertriebsleitung neu strukturiert und auf zwei Personen verteilt. Mit Deniz Köhnen konnte zudem die Vertriebsleitung für die Fachhandelskunden aus den eigenen Reihen kompetent besetzt werden. Köhnen, die zuvor das Vertriebscontrolling geleitet hat, kennt die Kundenstrukturen und Anforderungen aus dem Fachhandel perfekt. Neben den Aufgabe als Geschäftsführer hat Alexander Waldecker zusätzlich die Vertriebsleitung für die strategischen Kundesegmente im Bereich Retail & E-Tail übernommen. „Damit orientieren wir uns noch deutlicher in Richtung der differenzierten Anforderungen der Kundensegmente“, so der Firmenchef. Zudem wurde die Vertriebsmannschaft um zwei weitere Mitarbeiter aufgestockt.

Alexander Waldecker: „Nach den Änderungen ist die neue Micro Elektronik personell wie strukturell sehr gut aufgestellt.“
Alexander Waldecker: „Nach den Änderungen ist die neue Micro Elektronik personell wie strukturell sehr gut aufgestellt.“

Mit den eingeleiteten Maßnahmen sieht Waldecker Micro Elektronik für die weitere Entwicklung gut aufgestellt – und dies auch vor dem Hintergrund einer weiterhin angespannten Margensituation im Bereich Tinte/Toner. „Die unbefriedigende Margensituation ist nichts Neues und ich gehe davon aus, dass der Trend anhalten wird“, so Waldecker, der eine anhaltende Marktkonsolidierung erwartet. „Wir begegnen der Situation durch eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung unserer Sortimente, einer nachhaltigen Kostenoptimierung und einer Ausrichtung auf Kundensegmente, bei denen Lösungen und Dienstleistungen im Vordergrund stehen. Sinnvolle Zusatzsortimente bringen Wachstum, und auch im Supplies-Umfeld gibt es glücklicherweise Kunden, bei denen die Lösung und nicht der niedrigste Preis entscheidend ist.“

Das Kerngeschäft von Micro Elektronik besteht weiterhin in der Distribution von Original-Supplies. „Darüber hinaus hat auch der Markt für kompatible Produkte seine Bedeutung und dem wollen wir uns im Sinne der Sortimentsabrundung für unsere Fachhandelspartner stellen“, wie Waldecker betont. „Unser Ziel ist, mit der Kombination aus einem breiten und tiefen Sortiment im Bereich Original plus unserer Eigenmarke Colorexx und/oder der Exklusivmarke AgfaPhoto Synergien zu schaffen“. Damit sollen die Handelskunden im Markt besser positioniert und im zweiten step eng mit Micro Elektronik verbunden werden. Waldecker: „Das Resultat ist für beide Seiten gewinnbringend, sowohl was die Kostenoptimierung als auch Margenverbesserung betrifft.“

Kerngeschäft von Micro Elektronik bleibt die Distribution von Original-Supplies.
Kerngeschäft von Micro Elektronik bleibt die Distribution von Original-Supplies.

Mit der Eigenmarke Colorexx wird dem Fachhandel ein umfassendes Sortiment an alternativen Tinten, Tonern, Farbbändern und Thermotransferrollen zu einem günstigen Preis-/Leistungsverhältnis angeboten. Zukünftig kann dem Handelspartner zudem ab einem bestimmten Volumen seine Marke mit entsprechendem Logo auf dem Karton zur Verfügung gestellt werden. Aktuell wird das Verpackungsdesign überarbeitet – und dies unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte wie zum Beispiel der CO2-Effizienz. Mit der Marke AgfaPhoto sieht sich Micro Elektronik speziell im Retail-Kanal gut aufgestellt. „Wir haben hier einen unglaublich starken Brand mit hohem Bekanntheitsgrad und Vertrauen in die Marke beim Endkunden. Wir wollen uns dabei ganz eindeutig gegen bestehende Alternativanbieter wie Pelikan, KMP usw. positionieren“, so Alexander Waldecker. Das Ziel sei, dem Handel bei vergleichsweise attraktiverem Endkundenpreis (UVP) trotzdem mehr Umsatz und Stückmarge zu bieten. Dies werde durch konstant hohe Verfügbarkeit, exzellente Qualität, aktuelles Sortiment, endkundenorientiertes Verpackungsdesign im Blister (R-PET, d.h. aus 80 Prozent recyceltem Kunststoff) und auf Wunsch mit Dienstleistung vor Ort am Point of Sale erreicht.

www.micro-elektronik.de

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