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Calipage geht an den Start

Der Großhändler Spicers hat mit den ersten Bürofachhändlern Verträge für sein neues Partnernetzwerk abgeschlossen. Seit Mai kümmert sich ein eigenes Team um den Erfolg des strategischen Projekts.

Musterbeispiel für ein Ladengeschäft im Calipage- Design: klare Farben für hohe Wiedererkennbarkeit
Musterbeispiel für ein Ladengeschäft im Calipage- Design: klare Farben für hohe Wiedererkennbarkeit

Bis Mai hat Spicers 50 Händler für Calipage gewonnen. Diese Zahl liegt zwar hinter den eigenen Erwartungen. Spicers macht dafür aber nicht mangelndes Interesse verantwortlich, sondern den unterschätzten Beratungsbedarf vor jeder Vertragsunterzeichnung. Daher soll Calipage in Deutschland kommen, kündigte der Großhändler an.

Katalog und Werbeflyer im Calipage-Layout: Zusätzlich sollen Radiospots, individuelle Give-aways und Postwurfsendungen das Marketingkonzept abrunden.
Katalog und Werbeflyer im Calipage-Layout: Zusätzlich sollen Radiospots, individuelle Give-aways und Postwurfsendungen das Marketingkonzept abrunden.

„Quantität und Qualität der auf der Roadshow geknüpften Kontakte haben uns davon überzeugt, dass wir mit dem Calipage-Konzept auf dem richtigen Weg sind“, sagte der Spicers Deutschland-Geschäftsführer Thomas Apelrath nach Abschluss der Roadshow. Zum 1. Mai hat das neu gegründete, siebenköpfige Calipage-Team unter Führung von Ulrich Paulus das operative Geschäft aufgenommen. Fünf Vertriebsmitarbeiter werden für den Informationsfluss zwischen Calipage und den Kunden sorgen, die Kernbereiche Marketing und Produktmanagement betreut zusätzlich jeweils ein Mitarbeiter exklusiv.

Zu den nächsten Projektschritten zählen Direktmarketing-Maßnahmen im B2B-Bereich, in der zweiten Phase zielgerichtete Kampagnen im B2C-Bereich. Angefangen bei der einheitlichen Ladengestaltung in den Calipage-Farben, über klassische Plakatwerbung, bis hin zur Onlinewerbung soll die Marke über den geeigneten Marketingmix an die relevanten Zielgruppen transportiert werden, kündigte Ulrich Paulus, Spicers-Bereichsleiter für Marketing und Vertrieb, an. Auf der Spicers World im Herbst vergangenen Jahres hatte der Großhändler das Geschäfts- und Partnermodell erstmals vorgestellt, das im Nachbarland Frankreich seit Jahren erfolgreich am Markt ist. Auf einer Roadshow wurde es in diesem Frühjahr promotet.

Nachgefragt ...

... bei Ulrich Paulus, Leiter für Calipage bei Spicers

Mit 50 unterzeichneten Verträgen zum Zeitpunkt April liegt Spicers deutlich unter der selbst gesetzten Hürde von 150 Verträgen, die übersprungen werden sollte, um Calipage in Deutschland umzusetzen. Warum soll das Projekt dennoch weiter forciert werden?

Ulrich Paulus, Bereichsleiter für Marketing und Vertrieb: „Das zukunftssichernde Projekt Calipage hat bei Spicers hohe Priorität.“
Ulrich Paulus, Bereichsleiter für Marketing und Vertrieb: „Das zukunftssichernde Projekt Calipage hat bei Spicers hohe Priorität.“

Wir halten Calipage für ein zukunftssicherndes Netzwerk-Konzept für den Fachhandel. Seitens Spicers haben wir dieses Projekt mit einer hohen Priorität ausgestattet. Die erste Akquisephase von 150 Fachhändlern endet erst in diesem Jahr. Wir sehen in unseren vielen Gesprächen mit dem Fachhandel noch viel Aufklärungsarbeit, die wir leisten müssen. Dennoch ist die Resonanz sehr positiv: Von mehr als 150 Interessenten haben wir positive Rückmeldungen. Um den 50 Fachhändlern eine Sicherheit für das nächste Jahr zu geben, haben wir uns dazu entschlossen, das Projekt zu starten.

Halten Sie noch am Ziel von 350 Händlern im Calipage-Netzwerk zum Jahr 2012 fest?

Nach wie vor halten wir die 150 Fachhändler für realistisch. Die 350 Fachhändler sind die maximale Ausbaustufe für Calipage. Einen exakten Plan, wann wir diese Händlerzahl erreicht haben, gibt es nicht, da er von vielen Parametern abhängig ist, zum Beispiel von den Interessenten, der geografischen Lage des Fachhändlers und den Gebieten, die noch frei sind.

Welches Potenzial für Calipage sehen Sie nach den Gesprächen auf der Roadshow langfristig?

Das Potenzial für Calipage ist sehr, sehr groß und dies sowohl für das Wachstum bei den Händlern als auch für die Umsätze, Erträge und den eigenen Bekanntheitsgrad.

www.spicers.de

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