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Partnerschaft im Business

Hohe Verfügbarkeiten und Liefertreue bestimmen die Logistik von Ingram Micro. Mit der Kommunikationsplattform „i-LogX“ bietet der IT-Distributor ein Tool, um die komplette Supply-Chain abzubilden.

Dreh- und Angelpunkt der Ingram-Micro-Logistik ist das moderne Doppellager im bayerischen Straubing.
Dreh- und Angelpunkt der Ingram-Micro-Logistik ist das moderne Doppellager im bayerischen Straubing.

„Mit herausragender operativer Leistung überzeugen und strategisch die Weichen stellen für die kommenden Jahre“, dies war die Managementmaxime für Ingram Micros Logistik in den vergangenen Jahren, in denen nach der Einführung einer neuen Warenwirtschaft die Logistikkapazität verdoppelt wurde, erzählt Herbert Hufsky, Logistikchef beim IT-Distributor. Dadurch war man in die Lage versetzt, europäisches Komponenten-Business ins Logistikcenter zu transferieren und die Exporttätigkeit weiter auszubauen. Aus dem modernen Doppellager auf 80 000 Quadratmetern im bayerischen Straubing beliefert der Broadline-Distributor seine Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Osteuropa. One-Day-Delivery, Fulfillment, Endkundenbelieferung und Order-Tracking bis zum Endkunden gehören zum breiten Angebotsspektrum der logistischen Dienstleistungen, die der Dornacher IT-Großhändler seinen Kunden bietet.

Einblick in den Lieferstatus erhalten Händler im Online-Bestellsystem „IM.Order“.
Einblick in den Lieferstatus erhalten Händler im Online-Bestellsystem „IM.Order“.

Die Bestellungen der Kunden gehen bei Ingram Micro über das Online-Bestellsystem „IM.order“ ein. „IM.order“ ist eine schnelle und komfortable Lösung, die in Händlerbefragungen immer wieder Bestnoten erhalten habe.

Aber auch in Richtung Lieferant hat Ingram Micro im Zuge permanenter Prozessoptimierung eine Kommunikationsplattform zwischen sich, den Lieferanten und den Speditionsunternehmen mit Namen „i-LogX“ entwickeln lassen. Durch dieses System bietet der Distributor seinen Kunden Transparenz bei allen Lieferschritten – von der Bestellung des Einkäufers beim Hersteller über den Frachtauftrag an die Spedition bis hin zur Avisierungsanforderung bei Ingram Micro und zur Bestätigung durch den Wareneingang. Alle Daten werden dabei elektronisch ausgetauscht und fließen in eine zentrale Datenbank ein, aus der die am Prozess beteiligten Partner gleichzeitig alle relevanten Informationen gewinnen können. Und „der überwiegende Teil des Volumens unserer Lieferanten wird mittlerweile über dieses System abgewickelt“, betont der Logistikchef.

Vorteile bietet dieses System auch für den Handel: Denn über das Online-Bestellsystem „IM.order“ erhalten die Kunden Einblick in dieses System und in alle relevanten Informationen für ihre Bestellung. In der „Statusmeldung“ zum Beispiel zeigt ein Lkw mit grüner Ladefläche an, ob sich bestellte Ware auf dem Weg vom Hersteller zu Ingram Micro befindet – und in welcher Menge. „Durch diese Transparenz ermöglichen wir unseren Fachhändlern eine zielgenaue Disposition und Bestellung ihres Warenvorrates und den Lieferanten eine optimale Information zur Verfügbarkeit ihrer Ware für die Händler“, betont Hufsky und ergänzt: „Das alles dient zusätzlich einer Optimierung der gesamten Supply-Chain und entspricht damit der Überzeugung von ‚Partnerschaft im Business‘, die Ingram Micro nachhaltig vertritt und lebt.“

„Durch diese Transparenz ermöglichen wir unseren Fachhändlern eine zielgenaue Disposition und Bestellung ihres Warenvorrates“, erklärt Herbert Hufsky, Logistikchef bei Ingram Micro.
„Durch diese Transparenz ermöglichen wir unseren Fachhändlern eine zielgenaue Disposition und Bestellung ihres Warenvorrates“, erklärt Herbert Hufsky, Logistikchef bei Ingram Micro.

Der Distributor sieht sich hierbei nämlich als Partner von Hersteller und Handel. „Auf diesem Selbstverständnis fußt unser margenbasiertes Geschäftsmodell“, erklärt Hufsky. „Wir kaufen bei dem einen ein und vertreiben an den anderen.“ Manager der relevanten Kundendaten ist dabei der Distributor, der damit auch über den Zugang zu ihnen verfügt. Reine Logistikdienstleister hingegen arbeiten für eine Gebühr pro Vorgang. „Ein Geschäft auf Basis von Handel ist dieser Branche völlig fremd“, weiß der Ingram-Logistikchef, „hier herrscht Kontraktgeschäft.“ Eine generelle Entwicklung weg von der Distribution hin zur Logistik würde deshalb in letzter Konsequenz große Verwerfungen in den Endpreisen zur Folge haben können, da der gesamte Produktmix in der Kalkulation nicht mehr greifen würde. Auch sei die generelle Herangehensweise anders. Dass man, so wie in der Distribution üblich, mit einem Kunden oder einem Hersteller auch mal „schlechte Zeiten“ durchstehe, passe nicht in dieses Konzept – ebenso wenig wie hier Themen wie Channel-Marketing-Expertise, transparente Online-Produktportale oder Projektfinanzierung zu finden seien. „Insofern sehen wir sowohl Hersteller als auch Händler in einer Geschäftsbeziehung zum Distributor bestens aufgehoben.“

www.ingrammicro.de

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