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Kontinuierliche Leistung

Der Meerbuscher Distributor Despec ist trotz Wirtschaftskrise und Konsolidierung in der Großhandelslandschaft gut aufgestellt. Gründe hierfür sind neben der Produkttiefe vor allem umfassende Services und Verlässlichkeit.

Das Distributionsgeschäft ist nach wie vor schwierig. Zahlreiche Anbieter, niedrige Margen, eine konsequente Umsatzdenke und nicht zuletzt die Finanzmarktkrise haben dem Großhandel in den vergangenen Jahren zu schaffen gemacht.

„Distributoren wie Despec sind gut aufgestellt, da Produkttiefe, Liefergenauigkeit und Lieferpünktlichkeit im Vordergrund stehen“, weiß der Despec-Geschäftsführer Burkhard Henzgen.
„Distributoren wie Despec sind gut aufgestellt, da Produkttiefe, Liefergenauigkeit und Lieferpünktlichkeit im Vordergrund stehen“, weiß der Despec-Geschäftsführer Burkhard Henzgen.

Ein wenig anders sieht dies bei Despec Supplies in Meerbsuch aus. „Der reine Umsatz interessiert uns nicht“, sagt Torsten Schnutz, stellvertretender Geschäftsführer und Prokurist bei Despec Supplies, selbstbewusst. Und selbstbewusst kann man in Meerbusch auch ruhig sein. 2005 durch einen Management-Buy-Out aus der Despec-Gruppe herausgekauft, gehört der Distributor heute zur Item Holding mit Sitz in Linz, die aktuell sieben Unternehmen in mehreren europäischen Ländern umfasst und mit insgesamt 350 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 450 Millionen Euro erzielt.

„Trotz Wirtschaftkrise und Konsolidierung – auf dem Markt gibt es immer wieder neue kleinere Distributoren, die versuchen, sich im Verbrauchsmaterialgeschäft zu etablieren“, kennt Burkhard Henzgen, seit Anfang 2009 gemeinsam mit Gerald Dobusch Geschäftsführer, die aktuellen Entwicklungen in der Distributionslandschaft. Ausschlaggebend hierfür seien sicherlich die Marketing-Strategien der Hersteller. „Händler bekommen vom Hersteller nicht nur aggressive Wachstumsziele, sondern für das Erreichen dieser Ziele Marketinggelder, die die Händler praktisch dazu animieren, selbst Großhandel mit den Produkten zu betreiben.“ In anderen Branchen hätten die Hersteller das Problem bereits erkannt und ihre Marketingstrategie entsprechend angepasst.

Für Despec sind diese Entwicklungen aber noch lange kein Grund, an der eigenen Leistungsfähigkeit zu zweifeln. „Die etablierten Distributoren wie Despec sind gut aufgestellt, da Produkttiefe, Liefergenauigkeit und Lieferpünktlichkeit immer noch im Vordergrund stehen“, weiß der Despec-Geschäftsführer. Mit einem Sortiment von rund 15 000 Artikeln, wovon Despec rund 7000 ständig bevorratet, bietet der Distributor über 60 verschiedene Marken überwiegend aus dem Drucker- und Kopiererumfeld, aber auch aus den Segmenten EDV-Zubehör, Peripherie und Speichermedien. Gerade bei Thema Original-Supplies verfügt Despec über eine große Markenvielfalt, bietet Partnern aber auch eine Eigenmarke, um alle Kundenwünsche bedienen zu können.

Im 12 000 Quadratmeter großen Lager, aus dem täglich etwa 2000 Pakete verschickt werden, hält Despec ständig mehr als 7000 Artikel für den Handel vor.
Im 12 000 Quadratmeter großen Lager, aus dem täglich etwa 2000 Pakete verschickt werden, hält Despec ständig mehr als 7000 Artikel für den Handel vor.

Seit fast zwei Jahren bietet der Distributor zudem neben EDV-Verbrauchsmaterialien mit Druckern, Scannern Faxgeräten, Monitoren auch Hardware verschiedener Marken, darunter Brother, Canon, Epson, HP, Oki und Samsung an. Bereits zu Beginn sei klar zu erkennen gewesen, dass die Kunden geradezu auf diesen Schritt gewartet haben und die Umsätze nach oben gehen, beschreibt Schnutz die Entwicklung des Hardware-Geschäfts. Der Distributor habe sich somit ein weiteres Standbein aufgebaut.

„Im Fokus steht nicht der Umsatz, sondern vielmer das nachhaltige Geschäft mit den Fachhandelspartnern“, meint Torsten Schnutz, stellvertretender Geschäftsführer bei Despec.
„Im Fokus steht nicht der Umsatz, sondern vielmer das nachhaltige Geschäft mit den Fachhandelspartnern“, meint Torsten Schnutz, stellvertretender Geschäftsführer bei Despec.

Um allen Kundenwünschen gerecht zu werden, wird das Produktsortiment ständig erweitert. Rund 800 verschiedene Produkte hat der Distributor im Angebot. Und erst vor wenigen Wochen hat Despec mit Panasonic einen weiteren Hersteller gelistet und vertreibt dessen multifunktionale A4-Geräte. „Wir waren überrascht, wie schnell das Geschäft mit der Hardware funktioniert hat“, erklärt Schnutz.

Beliefert werden die Fachhandelspartner aus dem rund 12 000 Quadratmeter großen Lager in Meerbusch – etwa 2000 Pakete werden hier täglich verschickt. Stolz ist man bei Despec nicht nur auf die zügige Bearbeitung – Bestellungen, die bis 16 Uhr eingehen, werden noch am gleichen Tag verschickt –, sondern vor allem auf die geringe Fehlerquote, die bei 0,01 Prozent liegt.

Gerade deshalb „wollen wir mit unseren Kunden nicht ständig über Preise verhandeln“, erklärt Schnutz. Sicher gehöre zu einem erfolgreichen und zukunftsfähigen Geschäft auch eine marktfähige und transparente Preisgestaltung. Viel wichtiger als der reine Preis seien aber ein umfassendes Sortiment, Verlässlichkeit, hohe Warenverfügbarkeit und entsprechender Service. Hier bietet Despec seinen rund 4000 aktiven Fachhandelskunden zahlreiche Leistungen an – von Dropshipment-Lösungen neutral oder mit Kunden-Logo über individuelle Lösungen zur elektronischen Datenübertragung bis zum Online-Ordershop Edolphin, der Fachhändlern schnelle Abwicklung und Lieferungen ermöglicht und tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten bietet. Im Innendienst stehen rund vierzig kompetente Vertriebsmitarbeiter den Fachhändlern mit Rat und Tat zur Seite.

Rund 40 kompetente Ansprechpartner stehen dem Fachhandel mit Rat und Tat zur Seite.
Rund 40 kompetente Ansprechpartner stehen dem Fachhandel mit Rat und Tat zur Seite.

Mit dem B2C-Shop „C.O.F.F.E.E.“, was für „Customer Online Full-Service Fulfillment E-Commerce Engine“ steht, bietet Despec seinen Fachhandelspartnern eine branchenspezifische Shoplösung, die sich nicht nur durch für Endkunden optimierte Features oder ein umfangreiches Preissystem auszeichnet, sondern die auch durch eigene Sortimente erweitert werden kann.

Gerade hier, in der Weiterentwicklung der B2B- und B2C-Shoplösungen, aber auch im Ausbau des Key-Account-Geschäftes und im weiteren Aufbau der Druckerdistribution sieht Henzgen deshalb auch die strategischen Ziele für 2010.

www.despec.de

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