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Social Media als Pflichtprogramm

Wie wichtig soziale Medien auch für den B2B-Handel sind, darüber informiert René Dreske, Geschäftsführer der auf die Zielgruppe Rechtsanwälte und Notare ausgerichteten Hans Soldan GmbH, im nachfolgenden Gastbeitrag.

René Dreske: „Es geht um den Austausch nutzenstiftender Informationen.“
René Dreske: „Es geht um den Austausch nutzenstiftender Informationen.“

Social Media hat für B2B-Firmen eine immer größere Bedeutung. Soziale Medien wie Facebook, Twitter, Xing und Co. beherrschen nicht mehr nur das Privat-, sondern auch das Geschäftsleben. Gleichwohl stecken Social-Media oder Social-Marketing im B2B-Geschäft noch in den Kinderschuhen. Der zunehmende Wettbewerb gerade auch im B2B-Geschäft hat aber gezeigt, dass die bis dato praktizierte One-Way-Kommunikation zum Kunden nicht mehr ausreicht, um Käufer zu finden und zu binden. Denn B2B-Entscheider verhalten sich im Internet nicht anders als Endverbraucher. Auch sie wollen heutzutage emotional angesprochen werden. Darüber hinaus gewinnt Live-Shopping, Crowdsourcing, M-Commerce, Apps und Augmented Reality auch im B2B-Commerce an Bedeutung und personalisierte Online-Shops werden zu einem Erfolgsfaktor. Es geht um den Austausch von nutzenstiftenden Informationen. Diese Interaktivität zwischen Anbietern und Kunden ist dabei das wesentliche Merkmal von Social Media und wird damit für erfolgreiche B2B-Unternehmen zur Pflicht.

Obwohl die Hans Soldan GmbH schon seit Jahren als führender Anbieter des Berufs- und Fachbedarfs für Rechtsanwälte und Notare in Deutschland sehr erfolgreich einen Internetshop betreibt, gab es schon vor mehr als zwei Jahren die ersten Überlegungen, das Unternehmen in Richtung Social Media auszurichten. Das Ziel war, für alle juristischen Berufsträger eine innovative Interaktionsplattform zu schaffen, die einen eindeutigen Mehrwert für die Zielgruppe durch berufsspezifische Anwendungen, Angebote und Informationen bietet. Neben dem Aufbau einer eigenen Facebook-Seite und der Nutzung des Microblogging-Dienstes Twitter galt die Konzentration dem Umbau des veralteten, statischen Portalangebotes Marktplatz-Recht.de in ein Portal für die Community der juristischen Branche mit geschlossenen Benutzergruppen.

Nach dem Relaunch als Social Network mit branchenspezifischen Anwendungen und Mehrwerten im April 2010 zählt der Marktplatz-Recht bis heute schon mehr als 4300 Anwender. Doch während sich das Angebot der juristischen Online-Communitys klassischer Prägung mit Themen- und Diskussionsforen erschöpft, hat sich Soldan zusammen mit seinem Kooperationspartner QNC, der Services wie Frag-einen-Anwalt.de betreibt, bei der Neu-Konzeption seines Marktplatz-Rechts von den Möglichkeiten etablierter Communitys wie Xing, Facebook und Twitter inspirieren lassen. So bietet Marktplatz-Recht.de neben den bekannten „Xing“-Funktionalitäten zum Networking vor allem branchenspezifische Anwendungen wie die Terminsvertretung, Push-a-case, Hiwi Jobs, einen Forderungsrechner in Zusammenarbeit mit der Commerzbank, eine Expertenbörse sowie das Bewertungsportal für Richter und Gerichte. Durch die geschickte Verzahnung mit dem Onlineshop soldan.de sowie durch Provisionen aus Anwendungen von Drittanbietern und Premium-Mitgliedschaftsbeiträgen und nicht zu vergessen auch durch Werbung auf dem Marktplatz zahlt sich Social Media Engagement in barer Münze aus. Zudem ist es ein wirksames Kundenbindungsinstrument.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Aufbau von personellen Ressourcen und entsprechendem Know-how unerlässlich für den Erfolg ist. Durch die Analyse der Kundenerwartungen und der Angebote können viele neue Ideen gewonnen werden. Dabei zeigen die User eine erstaunlich hohe Bereitschaft, an der Entwicklung des Angebotes mitzuwirken. Aber ohne aktives Community Management geht es nicht.

www.soldan.de

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