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ERP-Lösung für den Mittelstand

Die MKS AG blickt auf eine erfolgreiche Hausmesse zurück. Etwa 300 Fachbesucher kamen zur zweiten User Conference im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung: Der Startschuss für die ERP-Lösung „MKS Goliath.NET“.

Zur Begrüßung präsentierten sich alle Aussteller und das MKS-Team den etwa 300 Besuchern der MKS User Conference in Friedrichshafen.
Zur Begrüßung präsentierten sich alle Aussteller und das MKS-Team den etwa 300 Besuchern der MKS User Conference in Friedrichshafen.

„Wir wollten keine Kompromisse in der Entwicklung eingehen. Das hat mit dazu geführt, dass wir die Komplexität des Projektes etwas unterschätzt hatten.“ MKS Vorstandsvorsitzender Michael Kempf gibt selbstkritisch zu, dass es beim Start der neuen ERP-Lösung „MKS Goliath.NET“ zu Verzögerungen gekommen ist. Deshalb entschuldige er sich bei den Partnern, die schon auf die neue Lösung gewartet hatten. Aber, so Kempf während seiner Begrüßungsansprache zur zweiten MKS User Conference in Friedrichshafen: „Unsere Lösung muss bei aller Komplexität und höchstmöglichem Leistungsstandard bezahlbar bleiben. Denn wir entwickeln als Mittelständler Software für den Mittelstand.“

Wieder in Friedrichshafen dabei: Martin Pfisterer (l.) und Rainer Schmelzle von ElectronicSales
Wieder in Friedrichshafen dabei: Martin Pfisterer (l.) und Rainer Schmelzle von ElectronicSales

Die Entwicklungszeit habe immerhin 51 Monate betragen: „Das entspricht rund 85 000 Stunden, die mit etwa 40 Mannjahren gleichzusetzen sind, die wir für Entwicklung und den Feinschliff benötigten“, so der Vorstandsvorsitzende. Investiert hat das Unternehmen in die neue Lösung etwa 2,7 Millionen Euro. „Für einen Mittelständler ist das ein enormer Kraftaufwand. Zumal während der Entwicklungsphase das Tagesgeschäft der MKS AG ohne Unterbrechung weiter laufen musste.“ Erschwerend komme für einen mittelständischen Betrieb wie der MKS AG, die von Michael Kempf und dessen Bruder Rainer Kempf geleitet wird, „bei solchen Projekten immer auch das Risiko hinzu, dass man mit dem Privatvermögen haftet.“

„Zur User Conference konnten wir durchaus mit Stolz berichten, dass nun eine neue Ära eingeleitet worden ist. Mit dem Startschuss ‚ready to go’ für ,MKS Goliath.NET‘ präsentierten wir eine Lösung, die auf der zukunftsorientierten RTF-Technologie basiert“, erläutert Michael Kempf. Denn: „ready to go“ bedeutet nicht nur Software zu entwickeln, sondern eine Vielzahl von komplexen Projekten, wie Datenmigration und Wissenstransfer auf den Weg zu bringen.

Im Rahmen einer Präsentation zeigte Kempf unter anderem die herausragenden Merkmale und Features der neuen ERP-Lösung auf. So ist „MKS Goliath.NET“ beispielsweise auf 32- und 64-Bit-Systemen lauffähig und basiert auf Visual Studio 2012. Zudem verfügt das neue Produkt über Mehrmandantenfähigkeit und benötigt keine Client-Installation mehr. Weiter gehören zu den Neuerungen unter anderem die Möglichkeit, Word-Dokumente direkt aus „MKS Goliath.NET“ zu erzeugen oder PDF-Dokumente mit Hilfe von digitalen Stempeln intelligent zu signieren und freizugeben. Erhältlich sind verschiedene Branchenlösungen, die für die ERP-Lösung entwickelt worden sind: eine Systemhaus Edition, Production Edition, Food Edition, Copy & More Edition sowie eine flexible Business Edition. Über die Erfahrungen mit Pilotprojekten und einen ersten Anwendungsbericht referierte am Nachmittag des Veranstaltungstages Matthias Welling von Westfalia Spielgeräte.

Im Gespräch: Stefan Rapp, Professional Refill sowie Dirk Huisinga und Robert Schweigard von LKS Concept (v.l.)
Im Gespräch: Stefan Rapp, Professional Refill sowie Dirk Huisinga und Robert Schweigard von LKS Concept (v.l.)

Neue Partnerschaften

Auf der Hausmesse und Fachausstellung konnte der Vorstandschef die Partnerschaft mit drei Softwarespezialisten bekanntgeben. So unterstützt Diamant Software, ein Anbieter von Rechnungswesen- und Controlling-Software aus Bielefeld, künftig den strategisch wichtigen Bereich Finanzbuchhaltung der „MKS Goliath.NET“. Damit ist die „MKS FiBu Edition“ ab sofort verfügbar. Auf die Kompetenz von COP Software + Services aus Vaihingen als Spezialist für Beschaffungssysteme, setzen künftig MKS und COP gemeinsam. Vereinbart wurde die Integration der Lösung „COP-Agent“ in „Goliath.NET“, wodurch die Nutzer alle Beschaffungsdaten wie Verfügbarkeit und Einkaufskonditionen von mehr als 150 Distributoren in Echtzeit erhalten. Mit Blick auf die SEPA-Einführung im Februar kommenden Jahres, haben Windata in Kißlegg und die MKS AG ebenfalls eine Vereinbarung beschlossen. Demnach unterstützt „MKS Goliath“ SEPA ausschließlich mit der bankenunabhängigen Software Windata Professional. Vorteil: Kostspielige Updates anderer Programme sind nicht mehr notwendig.

Über MKS Software Management

Die MKS Software Management AG wurde im Jahr 1999 gegründet. Kernprodukt ist das Warenwirtschaftssystem „MKS Goliath“. Vom Stammsitz in Friedrichshafen am Bodensee und einem deutschlandweiten Partnernetzwerk werden mehr als 9000 Anwender betreut. Die ganzheitliche Unternehmenssoftware „MKS Goliath.NET“ vereint ERP, CRM und DMS unter dem Dach einer zentralen Plattform. „MKS Goliath“ ist ein skalierbares, hochwertiges und branchenübergreifend einsetzbares Warenwirtschaftssystem.

www.mks-ag.de

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