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Das Ladengeschäft virtuell vergrößern

Viele stationäre Händler können nur eine kleine Auswahl an Produkten präsentieren. Das neue Interaktive Branchen Informationssystem (Ibis) eröffnet die Möglichkeit, das Angebot zu erweitern.

Das neue Interaktive Branchen Informations System: Der Katalog zeigt das Sortiment in Form von blätterbaren Seiten.
Das neue Interaktive Branchen Informations System: Der Katalog zeigt das Sortiment in Form von blätterbaren Seiten.

Die Fläche als limitierender Faktor stellt für den Fachhandel eine immer größere Herausforderung dar: Durch die zunehmende Nutzung des Internets wird es für Konsumenten zu einer Selbstverständlichkeit, aus einer sehr großen Anzahl von Produkten auszuwählen. Zudem stehen online jederzeit viele zusätzliche Informationen zur Verfügung. Allerdings gestaltet sich die Recherche im Internet für den ungeübten Sucher häufig mühsam und aufwendig.

Mit dem neuen Interaktiven Branchen Informations System (Ibis) möchte Matthias Loipetssperger, der das Projekt ins Leben gerufen hat, „die Brücke schlagen, zwischen elektronischen Systemen und dem stationären Fachhandel.“ Bewusst wurde die Darstellung in Form eines blätterbaren Katalogs gewählt, den der Kunde intuitiv nutzen kann. Möglich ist es aber auch, dem Interessenten neue interaktive Vorführungen, beispielsweise Produkt- und Anwendungsvideos, zu präsentieren. Mit einem Klick kann der Kunde Artikel in den Warenkorb legen und bestellen. Die Abholung der Waren erfolgt dann beim Fachhändler.

Großen Wert legen Matthias Loipetssperger und Klaus Frenzel, der sich um die technische Umsetzung des Projekts kümmert, auf eine intelligente Verlinkung von Ibis mit den Bestell- und Shopsystemen des Großhandels. Ohne Medienbruch können die Bestellungen direkt elektronisch beim Großhändler platziert werden. Ebenso entscheidend seien ein modernes Layout und eine einfache Integration in ein bestehendes Ladengeschäft. Mit Hilfe weiterer Spezialisten haben sich Loipetssperger und Frenzel umfangreiches Know-how im Bereich Digital Signage an Bord geholt. Ohne großen Aufwand können moderne Kiosk- und Display-Systeme eingesetzt werden. In der derzeit laufenden Pilotphase erfolgt der Vertrieb und die Installation über das Großhandelsgeschäft Kugelmann sowie über die Großhändler der PBS-Messe-Castrop.

Nachgefragt ...

... bei Matthias Loipetssperger, Geschäftsführer Office Kompetenz in Olching

Wie kam es zur Entwicklung von Ibis?

Die Idee zu Ibis kommt aus zwei Richtungen. Zum einen gibt es in der PBS-Branche bisher kein branchenumfassendes Informationssystem wie das in anderen Branchen der Fall ist. Zum anderen besteht für uns die Notwendigkeit, Produkte, Produktbeschreibungen in Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit elektronisch so dazustellen wie der Kunde dies aus einem Papierkatalog gewohnt ist. Die Darstellungsmöglichkeiten im Internet erfüllen diese Kriterien häufig nicht und die benötigte Zeit, um einen Artikel zu finden und dann auswählen und bestellen zu können sehen wir als problematisch an.

Wo sehen Sie die entscheidenden Vorteile, die der Einsatz des Systems dem Handel bringt?

Der entscheidende Vorteil wird darin liegen, dass jede Ladengröße unmittelbar von Ibis dahingehend profitiert, weil die reine Ladenverkaufsfläche um eine Vielfaches, nämlich um die Lagergröße mit der Produktvielfalt des Großhändlers erweitert wird.

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